Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Joseph Conrad >

Lord Jim

Joseph Conrad: Lord Jim - Kapitel 43
Quellenangabe
typefiction
titleLord Jim
authorJoseph Conrad
translatorHedwig Lachmann
publisherS. Fischer
addressBerlin
year1927
senderreuters@abc.de
created20040806
Schließen

Navigation:

Dreiundvierzigstes Kapitel

Tamb' Itam hinter seinem Stuhl war wie vom Donner gerührt. Die Erklärung rief eine ungeheure Bewegung hervor. »Laßt sie ziehen, weil dies nach meinem Wissen, das euch noch nie betrogen hat, das beste ist«, forderte Jim beharrlich. Es herrschte große Stille. Im dunklen Hof ertönte gedämpftes Flüstern und das schlurrende Geräusch vieler Füße. Doramin hob seinen schweren Kopf und sagte, daß man ebensowenig in den Herzen lesen, wie mit der Hand den Himmel berühren könne, aber – er willigte ein. Die andern gaben der Reihe nach ihre Meinung ab. »Es ist das beste.« – »Laßt sie gehen«, und so fort. Aber die meisten sagten einfach, daß sie »Tuan Jim glaubten«.

In dieser einfachen Form der Zustimmung zu seinem Willen liegt der Kernpunkt der Begebenheit; ihr Glaube, seine Wahrheit; und das Bekenntnis zu der Treue, die ihn in seinen eigenen Augen den makellosen Männern gleichstellte, die nie die Reihen verlassen haben. Steins Worte: »Romantisch! – Romantisch!« scheinen über die Zeiträume hinweg zu tönen, die ihn für immer einer kalten, gegen seine Tugenden und Irrtümer gleichgültigen Welt entrissen haben und einer heißen, umklammernden Liebe, die ihm in ihrer Verwirrung über den tiefen Schmerz und die ewige Trennung den Tribut der Tränen verweigert. Von dem Augenblick an, wo die lautere Wahrhaftigkeit seiner letzten drei Lebensjahre den Sieg über die Unwissenheit, die Angst und die Wut der Menschen davonträgt, erscheint er mir nicht mehr, wie ich ihn zuletzt sah – als ein weißer Fleck, der alles trübe Licht der dämmerigen Küste und des umdunkelten Meeres in sich aufsaugt – sondern größer und mitleidswerter in der Einsamkeit seiner Seele, die selbst für die, die ihn am meisten liebte, ein grausames und unlösbares Rätsel bleibt.

Es geht aus allem klar hervor, daß er Brown nicht mißtraute; er hatte keinen Grund, an der Geschichte zu zweifeln, deren Wahrheit durch die rauhe Unumwundenheit, eine Art männlicher Aufrichtigkeit, verbürgt schien, die sich zu der Moral und den Folgen der Handlungen bekannte. Aber Jim ahnte nicht die grenzenlose Eigenliebe des Mannes, der, wenn er seinen Willen durchkreuzt und vereitelt sah, rasend wurde vor rachsüchtiger Wut, wie ein Zwingherr, der auf Widerstand stößt. Doch, wenn Jim auch Brown nicht mißtraute, so war er doch offenbar besorgt, daß kein Mißverständnis vorkommen sollte, das vielleicht mit einem Zusammenstoß und Blutvergießen endigen konnte. Sobald die malaiischen Anführer fortgegangen waren, bat er Juwel, ihm etwas zu essen zu bringen, da er das Fort verlassen wolle, um das Kommando in der Stadt zu übernehmen. Als sie ihm das unter Hinweis auf seine Müdigkeit widerriet, sagte er, es könne etwas geschehen, was er sich nie verzeihen würde. »Ich bin verantwortlich für jedes Leben im Lande«, sagte er. Er war anfangs verstimmt. Sie bediente ihn mit ihren eigenen Händen und nahm die Schüsseln und Teller (von dem Tafelgeschirr, das Stein ihm geschenkt hatte) von Tamb' Itam entgegen. Nach einer Weile hellte sich sein Gesicht auf; er sagte ihr, sie solle diese Nacht wieder im Fort das Kommando übernehmen. »Wir müssen uns schon den Schlaf versagen, mein Mädchen, solange unsere Leute in Gefahr sind«, sagte er. Dann meinte er scherzend, sie sei der tapferste Mann von allen. »Wenn du und Dain Waris euren Willen gehabt hättet, dann wäre heute nicht einer von den armen Teufeln mehr am Leben.« – »Sind sie sehr schlecht?« fragte sie, über seinen Stuhl geneigt. – »Menschen handeln manchmal schlecht, ohne darum viel schlechter zu sein als andere«, gab er nach einigem Zögern zurück.

Tamb' Itam folgte seinem Herrn zu der Landungsbrücke außerhalb des Forts. Die Nacht war klar, doch ohne Mondschein, und die Mitte des Flusses dunkel, während das Wasser unterhalb jedes Ufers den Schein von vielen Feuern zurückwarf, »wie in einer Nacht des Ramadan«, wie Tamb' Itam sagte. Kriegsboote glitten schweigsam über die dunkle Fläche oder lagen verankert, von plätschernden Wellen umflossen. In dieser Nacht hatte Tamb' Itam viel zu rudern und weit hinter seinem Herrn herzulaufen: auf und ab die Straße trabten sie, wo die Feuer brannten, und landeinwärts an den äußeren Grenzen der Stadt, wo kleine Scharen von Männern in den Feldern Wache hielten. Tuan Jim erteilte Befehle, und man gehorchte ihm. Schließlich gingen sie zu der Palisade des Rajahs, die in jener Nacht eine Abteilung von Jims Leuten besetzt hielt. Der alte Rajah war mit dem größten Teil seiner Frauen am Morgen in ein kleines Haus geflohen, das er in der Nähe eines an einem Nebenfluß gelegenen Dschungeldorfs besaß. Kassim, der zurückgeblieben war, hatte dem Rat beigewohnt und sein Unterhandeln vom Tag vorher durch eine Miene emsiger Beflissenheit verwischen wollen. Er wurde ziemlich allgemein geschnitten, brachte es aber fertig, seine lächelnde, ruhige Lebendigkeit beizubehalten, und zeigte sich hocherfreut, als Jim ihm mit finsterer Miene sagte, daß er vorhabe, die Palisade in dieser Nacht mit seinen Leuten zu besetzen. Als die Versammlung aufbrach, hörte man ihn draußen den und jenen Anführer ansprechen und sich in lautem, befriedigtem Ton darüber äußern, daß des Rajahs Eigentum in des Rajahs Abwesenheit beschützt werde.

Um zehn Uhr etwa marschierten Jims Leute dort ein. Die Palisade lag über der Mündung der Bucht, und Jim gedachte dort zu bleiben, bis Brown unten vorbeigegangen wäre. Ein kleines Feuer wurde auf dem ebenen, grasbewachsenen Fleck außerhalb der Pfähle entzündet, und Tamb' Itam stellte für seinen Herrn einen kleinen zusammenlegbaren Feldstuhl hin. Jim sagte ihm, er solle versuchen zu schlafen. Tamb' Itam holte sich eine Matte und legte sich ein Stückchen von ihm entfernt nieder, aber er konnte nicht schlafen, obwohl er wußte, daß er, ehe die Nacht zu Ende war, einen wichtigen Gang zu machen haben würde. Sein Herr schritt mit gesenktem Kopf und mit den Händen auf dem Rücken vor dem Feuer auf und ab. Er sah traurig aus. Sooft sein Herr näher kam, stellte Tamb' Itam sich schlafend, da er nicht wollte, daß sein Herr sich beobachtet fühlen sollte. Endlich blieb sein Herr stehen, blickte zu ihm nieder und sagte: »Es ist Zeit.«

Tamb' Itam stand sofort auf und traf seine Vorbereitungen. Seine Aufgabe war, flußabwärts zu gehen, mit einem Vorsprung von einer Stunde oder mehr vor Browns Boot, um Dain Waris endgültig und bündig zu sagen, daß die Weißen unbehindert durchgelassen werden sollten. Jim wollte diesen Auftrag niemand anders anvertrauen. Bevor er sich auf den Weg machte, bat Tamb' Itam mehr um der Form willen (da er in seiner Stellung zu Jim ja völlig bekannt war) um ein Wahrzeichen. »Denn, Tuan«, sagte er, »die Botschaft ist wichtig, und ich muß deine eigenen Worte überbringen.« Sein Herr steckte seine Hand erst in die eine Tasche, dann in die andere und zog schließlich Steins silbernen Ring, den er gewöhnlich trug, vom Zeigefinger und gab ihn Tamb' Itam. Als Tamb' Itam seine Fahrt antrat, war Browns Lager auf dem Hügel dunkel, bis auf einen winzigen Lichtschimmer, der durch die Zweige eines von den Weißen gefällten Baumes blinkte.

Früh am Morgen hatte Brown von Jim ein zusammengefaltetes Stück Papier erhalten, auf dem geschrieben stand: »Sie erhalten freien Abzug. Brechen Sie auf, sobald Ihr Boot auf der Morgenflut treibt. Sagen Sie Ihren Leuten, daß sie auf ihrer Hut sein sollen. Die Büsche zu beiden Seiten der Bucht und die Verschanzung an der Mündung sind voll wohlbewaffneter Männer. Sie hätten nicht viel Aussicht auf Erfolg, doch ich glaube nicht, daß Sie Blutvergießen wollen.« Brown las es, zerriß das Papier in kleine Stücke und sagte zu Cornelius, der es gebracht hatte, mit höhnischem Lachen: »Leb wohl, mein vortrefflicher Freund.« Cornelius war in dem Fort gewesen und während des Nachmittags um Jims Haus herumgeschlichen. Jim erwählte ihn zum Überbringer des Schreibens, weil er Englisch konnte, Brown bekannt war und daher auch nicht Gefahr lief, von einem der Männer übereilt erschossen zu werden, wie es einem Malaien, der in der Dunkelheit des Wegs kam, wohl hätte geschehen können.

Cornelius blieb noch, nachdem er das Schreiben abgeliefert hatte. Brown saß noch auf, bei einem winzigen Feuer; alle andern lagen. »Ich könnte Ihnen etwas sagen, was Sie gerne wüßten«, brummte Cornelius griesgrämig. Brown schenkte ihm keine Beachtung. »Sie haben ihn nicht getötet«, fuhr der andere fort, »und was kriegen Sie nun? Sie hätten Geld vom Rajah bekommen und dazu noch all die Beute aus den Häusern der Bugis, und jetzt kriegen Sie nichts.« – »Sie täten besser, sich hier fortzupacken«, knurrte Brown, ohne ihn nur anzusehn. Doch Cornelius ließ sich an seiner Seite nieder und begann sehr leise zu flüstern, während er ab und zu seinen Ellbogen berührte. Was er zu sagen hatte, veranlaßte Brown, sich mit einem Fluch gerade zu setzen. Cornelius teilte ihm einfach mit, daß Dain Waris mit einer bewaffneten Schar den Fluß versperrt halte. Zuerst glaubte Brown sich völlig verraten und verkauft, doch eine sekundenlange Überlegung überzeugte ihn, daß kein Verrat beabsichtigt sein könnte. Er sagte nichts, und nach einer Weile bemerkte Cornelius in ganz gleichgültigem Ton, daß es noch einen andern Weg gebe, um aus dem Fluß hinauszukommen, den er sehr wohl kenne. »Gut zu wissen«, sagte Brown, die Ohren spitzend, und Cornelius fing an, davon zu sprechen, was in der Stadt vorging, und wiederholte, was im Rat gesagt worden war, alles in einem gleichmäßigen Flüsterton, dicht an Browns Ohr, wie man redet, wenn man Schlafende nicht erwecken will. »Er denkt wohl, er hat mich unschädlich gemacht«, murmelte Brown sehr leise... »Ja. Er ist ein Narr. Ein kleines Kind. Er kam hierher und raubte mich aus«, summte Cornelius weiter, »und er brachte alle Leute dazu, ihm zu glauben. Aber wenn etwas geschähe, daß sie ihm nicht mehr glaubten, was würde dann aus ihm? Und der Bugis Dain, der unten am Fluß auf Sie wartet, Kapitän, ist der nämliche, der auf Sie Jagd machte, als Sie hierherkamen.« Brown bemerkte nachlässig, daß man ihm ja ebensogut ausweichen könne, und in derselben nachdenklichen, unzusammenhängenden Weise erklärte Cornelius, daß er ein Seitenwasser wisse, das breit genug wäre, um Browns Boot aufzunehmen, ohne daß es Waris' Lager zu berühren brauche. »Sie werden sich ruhig verhalten müssen«, fügte er noch nachträglich hinzu, »denn an einer Stelle kommen wir dicht hinter dem Lager vorbei. Sehr dicht. Sie haben ihr Lager am Ufer, und ihre Boote sind an Land gezogen.« – »Oh, wir können still sein wie Mäuschen, keine Bange", sagte Brown. Cornelius bedang sich aus, daß, falls er Brown hinauslotste, sein Kanu geschleppt werden sollte. »Ich werde machen müssen, daß ich zurückkomme«, erklärte er.

Es war zwei Uhr morgens, als Außenposten die Mitteilung auf die Palisade gelangen ließen, daß die weißen Räuber zu ihrem Boot herunterkämen. In ganz kurzer Zeit war jeder bewaffnete Mann von einem Ende von Patusan zum andern auf den Beinen; doch waren die Ufer so still, daß man ohne das plötzliche Aufflackern der Feuer hätte meinen können, die Stadt schliefe wie zu Friedenszeiten. Ein schwerer Nebel lag sehr tief auf dem Wasser und erzeugte eine Art täuschenden, grauen Lichts, in dem nichts erkennbar war. Als Browns Pinasse aus der Bucht in den Fluß glitt, stand Jim auf der niedrigen Landspitze vor der Palisade des Rajahs – auf dem nämlichen Fleck, wo er das erstemal in Patusan den Fuß an Land gesetzt hatte. Ein einsamer, sehr umfangreicher Schatten wurde sichtbar, der sich in dem grauen Dunst fortbewegte, doch dem Auge beständig zu entgleiten schien. Ein leises Gemurmel drang daraus hervor. Brown, der am Steuer stand, hörte Jim ruhig sprechen: »Der Weg ist offen. Sie tun gut daran, sich vom Strom treiben zu lassen, solange der Nebel dauert; doch wird er gleich aufsteigen.« – »Ja, wir werden gleich klar sehen«, erwiderte Brown.

Die dreißig oder vierzig Mann, die mit schußbereiten Musketen außen an der Palisade standen, hielten den Atem an. Der Bugiseigentümer der Frau, den ich auf Steins Veranda gesehen hatte und der unter ihnen war, sagte mir, daß das Boot, die niedrige Landspitze streifend, einen Augenblick lang zu wachsen schien und wie ein Berg darüberhing. »Wenn es Ihnen der Mühe wert scheint, einen Tag draußen zu warten«, rief Jim hinunter, »dann will ich versuchen, Ihnen etwas zu schicken – einen Ochsen, ein paar Bataten – was ich kann.« Der Schatten bewegte sich fortwährend. »Ja. Tun Sie es«, sagte eine tonlose, fast unvernehmliche Stimme aus dem Nebel. Nicht einer der vielen aufmerksamen Zuhörer verstand, was die Worte bedeuteten; und dann glitten Brown und seine Männer in ihrem Boot vorüber und verschwanden gespenstergleich ohne den leisesten Ton.

So fährt Brown, unsichtbar im Nebel, Schulter an Schulter mit Cornelius auf dem Achtersitz der Pinasse, aus Patusan hinaus. »Vielleicht werden Sie einen kleinen Ochsen kriegen«, sagte Cornelius. »Oh, ja. Einen Ochsen. Bataten. Sie werden es kriegen, wenn er es sagt. Er sagt immer die Wahrheit. Er hat mir alles gestohlen, was ich besaß. Ich denke mir, Ihnen ist ein kleiner Ochse lieber als die Beute vieler Häuser.« – »Ich rate Ihnen, den Mund zu halten, sonst kann es sein, daß Sie hier über Bord in diesen verdammten Nebel fliegen«, sagte Brown. Das Boot schien stillzustehen; nichts war zu sehen, nicht einmal der Fluß längsseits; nur der Wasserstaub sprühte und rieselte verdichtet an ihren Barten und Gesichtern herunter. Es war unheimlich, sagte mir Brown. Jeder einzelne von ihnen hatte das Gefühl, als triebe er allein im steuerlosen Boot und würde von einem kaum wahrnehmbaren Spuk seufzender, murmelnder Geister verfolgt. »So? Hinauswerfen wollen Sie mich? Aber ich wüßte wohl, wo ich bin«, brummelte Cornelius mürrisch. »Ich habe viele Jahre hier gelebt.« – »Nicht lang genug, um durch einen solchen Nebel sehen zu können«, sagte Brown und zog den Arm zurück, der auf der nutzlosen Ruderpinne hin und her geschleudert wurde. – »Jawohl. Lange genug dazu«, schnarrte Cornelius. – »Das läßt sich hören«, gab ihm Brown zurück. »Wollen Sie mich glauben machen, daß Sie das Seitenwasser, von dem Sie sprachen, mit verbundenen Augen finden würden?« – Cornelius knurrte. »Sind Sie zu müde zum Rudern?« fragte er nach einer Weile. »Nein, bei Gott!« schrie Brown plötzlich. »Riemen aus, ihr da!« Es entstand erst ein Poltern im Nebel, das allmählich in ein regelmäßiges Knirschen unsichtbarer Riemen gegen unsichtbare Dollen überging. Sonst war nichts verändert, und nur das leichte Aufklatschen eines Ruderblatts ließ die Täuschung nicht aufkommen, daß man in einem Ballon durch die Wolken fahre, meinte Brown. Hiernach öffnete Cornelius die Lippen nur noch, um brummig zu verlangen, daß jemand sein Kanu ausschöpfe, das von der Pinasse geschleppt wurde. Nach und nach hellte sich der Nebel auf und wurde voraus leuchtend. Zur Linken sah Brown eine Dunkelheit, als hätte er den Rücken der scheidenden Nacht erblickt. Mit einmal erschien über seinem Kopf ein großer, belaubter Ast, und Zweigenden bogen sich schlank, leis tröpfelnd, hernieder. Ohne ein Wort nahm Cornelius die Ruderpinne aus seiner Hand.

 << Kapitel 42  Kapitel 44 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.