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Lieder eines Sünders

Hermann Conradi: Lieder eines Sünders - Kapitel 22
Quellenangabe
typepoem
booktitleLieder eines Sünders
authorHermann Conradi
year1887
publisherVerlag von Wilhelm Friedrich
addressLeipzig
titleLieder eines Sünders
pagesI-III
created20040522
sendergerd.bouillon
firstpub1887
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Sonnenaufgang.

       

Heim komm' ich taumelnd vom Geschwelg' –
Es ist um's Morgendämmern –
Bei des Weines blutrot blitzendem Kelch
Hab' ich geschlemmt mit Schlemmern . . .

Hab' ich geschlemmt die lange Nacht,
Bis der Tag verträumt hob die Lider, –
Bis das Frührot purpurne Garben warf
Auf der Erde steinerne Glieder . . .

Mein Haupt ist wüst – meine Stirne brennt –
Da pocht's an das Thor meiner Seele:
Ein Fuder Dreck! Ich mache auf . . .
Nun Schätzchen? . . . »Ich heiße Adele . . .«

Du wohnst? . . . Da trifft mein verwachtes Gesicht
Der Morgensonne Erblitzen –
Und meine Seele fliegt ihr zu
Aus irdischen Sündenpfützen . . .

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