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Lieder eines Sünders

Hermann Conradi: Lieder eines Sünders - Kapitel 19
Quellenangabe
typepoem
booktitleLieder eines Sünders
authorHermann Conradi
year1887
publisherVerlag von Wilhelm Friedrich
addressLeipzig
titleLieder eines Sünders
pagesI-III
created20040522
sendergerd.bouillon
firstpub1887
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Was frag' ich nach Zeit und Stunde.

         

Was frag' ich nach Zeit und Stunde,
Wenn an deiner Brust ich lieg' –
Wenn ich küsse von deinem Munde
Der Liebe süßseligen Sieg!
Wenn ich küsse die weißen Brüste,
Den knospenden, schwellenden Leib –
Was frag' ich nach Zeit und Stunde
Bei solch' holdem Zeitvertreib! . . .

Was frag' ich nach Zeit und Stunde,
Rast' ich auf Linnen, schneeweiß,
Bei dir und trink' dir vom Munde
Der Liebe süßseligen Preis!
Da füllt' mich ein großes Genügen,
Mein wildes Begehren versinkt . . .
Was frag' ich nach Zeit und Stunde,
Wenn die Welt wie verschollen mich dünkt!

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