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Lieder eines Sünders

Hermann Conradi: Lieder eines Sünders - Kapitel 15
Quellenangabe
typepoem
booktitleLieder eines Sünders
authorHermann Conradi
year1887
publisherVerlag von Wilhelm Friedrich
addressLeipzig
titleLieder eines Sünders
pagesI-III
created20040522
sendergerd.bouillon
firstpub1887
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Heimkehr.

           

Du warst so brav, da ich dich einst verlassen, –
Da ich die Heimat mied.
Heut' kehr' ich heim . . . der Sturm durchgellt die Gassen,
Jauchzt sein Rebellenlied . . .

Doch durch das Windgeheul dröhnt mir entgegen
Ein rüdes Zechgebrüll . . .
Ich geh' ihm nach auf den verschneiten Wegen
Und lausche still . . .

Da plötzlich stößt sich siedendheiß zum Herzen
Mein stürmisch Blut . . .
Ich sehe dich . . . im Blutlicht flackernder Kerzen
Inmitten Bubenbrut . . .

Maria, du? . . . Zurück nun, Heimatskehrer!
Was zögerst du?
Die Welt, die weite Welt ist nirgends leerer –
Schreit' zu – schreit' zu! . . .

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