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Lieder eines Sünders

Hermann Conradi: Lieder eines Sünders - Kapitel 14
Quellenangabe
typepoem
booktitleLieder eines Sünders
authorHermann Conradi
year1887
publisherVerlag von Wilhelm Friedrich
addressLeipzig
titleLieder eines Sünders
pagesI-III
created20040522
sendergerd.bouillon
firstpub1887
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Das war ein lust'ges Feiern.

       

Das war ein lust'ges Feiern –
Ein Schwärmen bei Nacht und bei Tag!
Nun liegt's auf mir so felsenhart –
Jach sind mir Freud und Lust erstarrt:
Nun liegt's auf mir so bleiern
Nach all' dem lust'gen Feiern –
Dem Schwärmen bei Nacht und bei Tag! . . .

Das war ein tolles Zechen –
Wir wurden's schier nicht satt! . . .
Jach starb mir da der blüh'nde Scherz –
Nun liegt's auf mir wie schweres Erz:
Als wollte das Hirn mir zerbrechen
Nach all dem lust'gen Zechen, –
Dem Schwärmen bei Nacht und bei Tag!

Das war ein keck Erfassen
Des Lebens in jauchzender Lust! . . .
Nun liegt's mir vor Augen so tot und so fahl –
Nun liegt mir die Welt so namenlos schaal: –
Als sollte ich sie nun hassen:
So ward mir nach all' dem Erfassen
Des Lebens in jauchzender Lust! . . .

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