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Lieder eines kosmopolitischen Nachtwächters

Franz Dingelstedt: Lieder eines kosmopolitischen Nachtwächters - Kapitel 76
Quellenangabe
typepoem
booktitleLieder eines kosmopolitischen Nachtwächters
authorFranz Dingelstedt
year1923
publisherKlinkhardt & Biermann
addressLeipzig
titleLieder eines kosmopolitischen Nachtwächters
pages1-167
created20020609
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1842
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IV

        Du zauderst Dich mit meinem Lied zu schmücken?
Mein Kind, wie schlicht Du bist und wie bescheiden,
Daß Dich die blassen Dichterperlen blenden.
Ich möcht' in's Haar Dir Shakspeare's Krone drücken,
Mit Goethe's Purpur königlich Dich kleiden
Und des Petrarca Schatz mit beiden Händen
Täglich an Dich verschwenden.
Ach! Wenn unsterblich meine Dichtung wäre
Und siegend dräng' in alle Weltenfernen,
Ich baute Dir unsterbliche Altäre
Und trüge Deinen Namen zu den Sternen.
Ein kalt' Geschenk für Deine warme Gabe –
Weh! Daß ich Gleiches nicht zu bieten habe!
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