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Lieder aus China

Hans Böhm: Lieder aus China - Kapitel 8
Quellenangabe
authorHans Böhm
titleLieder aus China
publisherGeorg D. W. Callwey
firstpub
illustratorRudolf Großmann
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170115
projectidb4ca8391
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Volkslieder, 4. Jahrhundert

Die Lose

Mein Kleid will ich tragen,
Doch kein' Gürtel daran,
Mit ungemalten Brauen
Will am Fenster ich stehn.

Mein langweilig Röckchen
Schlägt auf und schlägt ab,
Und wehts auseinander –
Der Frühlingswind wars.

Die Spröde

Zu der Zeit, als Kirschenblüten
Von den Bäumen fielen,
An dem Tag, wo in den Zweigen
Goldammern spielten –

Sagtest du, dein Pferd sei müde,
Könntest drum nicht fort;
Sagt ich, meine Seidenwürmer sei'n hungrig,
Bliebe drum nicht dort.

Binsenpflücken

Grüne Binsen mit rötlichen Rispen,
Blättern, die länglich im Winde sich drehn,
Du und ich im Boote beisammen
Binsen uns pflückend auf den Fünf Seen.

Brachen schon auf bei grauendem Morgen,
Warn unter Ulmen, als Mittag gedrückt,
Binsen uns pflückend wir beide zusammen –
Hatten bei Nacht keine Handvoll gepflückt!

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