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Annette von Droste-Hülshoff: Letzte Gaben - Kapitel 37
Quellenangabe
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typepoem
authorAnnette von Droste-Hülshoff
titleLetzte Gaben
booktitleGesammelte Werke, Band II: Gedichte
year1948
publisherLiechtensteinverlag, Vaduz
editorReinhold Schneider
correctorreuters@abc.de
pages235-356
senderbelmekhira@hotmail.com
firstpub1860
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An meinen verehrten Freund, den Freiherrn v. Madroux, bei Übersendung der »Gedichte«

Als diese Lieder ich vereint
Zum Kranz in ferner Heimat paarte,
Da kannt' ich freilich nicht den Freund,
Den mir die Zukunft aufbewahrte;
Ich wußt' es nicht, daß manches Wort,
Das ich aus tiefer Brust gesungen,
Fand in der seinen den Akkord,
Der es harmonisch nachgeklungen.

Doch nur in ernster Gegenwart,
In freundlicher, doch fremder Zone
Mir seines Beifalls Freude ward
Und seiner Freundschaft Ehrenkrone;
Nun reich' ich gern die Lieder dar,
Was Flücht'ges drin, das sei vernichtet,
Was ritterlich, was gut und wahr,
Das sei, als hab' ich's dir gedichtet.

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