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Alexandre Dumas (der Ältere): Lady Hamilton - Kapitel 26
Quellenangabe
typefiction
authorAlexander Dumas
titleLady Hamilton
publisherVerlag von Th. Knaur Nachf.
translatorA. Kretzschmar
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
projectid86d9df46
created20061105
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24. Kapitel.

Ich hatte mir bereits gesagt, daß in Romneys Gegenwart nur eine große Unbefangenheit meine schiefe Stellung einigermaßen decken konnte. Hätte ich nach dem, was er am Abend zuvor gesehen, eine zurückhaltende Miene annehmen wollen, so wäre ich sehr töricht gewesen. Ich erhob mich daher bei seinem Eintritt, ging ihm entgegen, bot ihm mit dem Lächeln einer alten Bekannten die Hand und hieß ihn willkommen. »Meiner Treu, liebe Emma,« sagte er, »Sie bereiten mir fortwährend Überraschungen. Schon dreimal habe ich Sie gesehen. Zweimal glaubte ich, ich könnte Sie niemals schöner wiederfinden. Schon zweimal habe ich mich getäuscht und wahrscheinlich bin ich bestimmt, mich auch ein drittes Mal zu täuschen.« – »Wollen Sie mir eine Liebeserklärung machen?« fragte ich ihn. »Dann knien Sie gefälligst nieder. Wollen Sie aber bloß als Freund mit mir sprechen, so nehmen Sie gefälligst an meiner Seite Platz.« – »Da Sie die Sache so nehmen,« entgegnete Romney, »so erlauben Sie mir, Ihnen zu sagen, daß ich die Stellung eines Freundes erst dann einnehmen will, wenn ich die Hoffnung auf eine noch beneidenswertere verloren haben werde. Sehen Sie mich demgemäß zu Ihren Füßen, teure Emma. Ich sage Ihnen, daß Sie in der Tat das Schönste sind, was ich je auf Erden gesehen, und daß es in meinem Leben nur einen glücklicheren Tag geben wird, als den, wo ich Ihnen sage: Emma, gestatten Sie mir, Sie zu lieben, nämlich den, wo Sie zu mir sagen werden: Romney, ich liebe Sie.« – »Ich habe nichts dagegen, daß Sie mich lieben, mein bester Romney,« entgegnete ich. »Kommen Sie aber und lassen Sie uns plaudern. Ich muß nämlich von Ihnen selbst wissen, ob Sie mich noch würdig finden, Sie zu lieben, wenn ich Ihnen alles gesagt haben werde, was geschehen ist, seitdem mir uns gesehen.« – »Ah!« sagte er, »Sie begnügen sich nicht bloß damit, schön zu sein, sondern Sie besitzen auch Welt und Geist. Wollen Sie denn, daß ich geradezu den Verstand verliere?« – »Wenn dies der Fall wäre, so würde ich wahrscheinlich bloß die Hälfte der Arbeit zu verrichten haben, die andere Hälfte ist jedenfalls von Miß Arabella schon besorgt.« – »Haben Sie Miß Arabella wieder einmal gesehen?« – »Ich sage Ihnen ja, daß ich Ihnen eine ganze Beichte abzulegen habe. Hören Sie mich daher an.«

Und halb ernst, halb traurig, immer aber kokett, denn ich wollte ihm gefallen, erzählte ich Romney alles, was in meinem Leben seit dem Tage geschehen, wo ich ihn zum ersten Mal gesehen – wie ich ganz besonders in der Hoffnung, ihn wiederzusehen, nach London gekommen, wie ich, da ich ihn abgereist gefunden, Mr. Hawarden aufgesucht. Dann entrollte ich ihm die ganze seltsame Kette der Ereignisse meines Lebens und wunderte mich unaufhörlich, daß ich ihn nicht ein einziges Mal in jener Welt von Gentlemen und Künstlern begegnet war, die ich während der vierzehn oder fünfzehn Monate gesehen, welche ich bei Sir John und Sir Harry verlebt. Romney hatte seinerseits viel von mir sprechen gehört, ohne zu ahnen, daß die Rede von mir sei. Mein Auftreten als Ophelia und Julia hatte in der künstlerischen Welt Aufsehen gemacht und er hatte auch gewünscht, mich zusehen. Sein ganz der Kunst und den Vergnügungen gewidmetes Leben hatte ihn jedoch nach andern Richtungen hingelockt, und waren wir uns auf diese Weise nicht begegnet.

»Jetzt,« sagte Romney zu mir, »sind Sie zu reich, als daß ich mich erböte, Ihnen jede Sitzung mit fünf Guineen zu bezahlen, und Sie sind an der Reihe mir Almosen zu spenden. Sind Sie in bezug auf Ihr Herz und Ihre Person noch frei?«

– »Ja, frei wie die Luft!«

– »Und der Doktor Graham?«

– »Dieser ist mein Impresario, weiter nichts. Ich stehe jedoch in einem Ehrenkontrakt mit ihm. Er hat mich dem Mangel und was noch schlimmer ist als dieser, der Schande entrissen und ich habe ihn dafür reich gemacht.«

– »Wohlan,« sagte Romney, »es kann sich alles arrangieren. Sie werden Graham reich und mich berühmt machen. Später werden Sie in Ihren weichherzigen Augenblicken überlegen, ob Sie nicht gleichzeitig mein Glück machen können. Es würde dann wenig Existenzen geben, welche besser angewendet wären, wie die Ihrige.« Wir verabredeten, daß ich schon den nächstfolgenden Tag auf eine Stunde nach Cavendish Square in Romneys Atelier gehen und dieser eine Reihe Studien nach mir beginnen sollte. Wir verließen einander als zwei zärtliche Freunde, die nur noch einen Schritt zu tun haben, um ein Liebespaar zu werden. Es war lange her, daß mein armes Herz seine Beschäftigung gehabt hatte. Ich hatte für Romney stets große Sympathie gehegt, und ich war, wie ich ihm gesagt, von allen Verbindlichkeiten frei.

Obschon er beinahe fünfundvierzig Jahre alt war, so besaß er doch die dreifache Jugend der Kraft, der Eleganz und des Rufes.

Mehr konnte selbst eine Dame, die größere Ansprüche als ich hätte machen können, nicht wünschen. Ich konnte einen Augenblick glauben, daß ich Romney liebte, oder vielmehr ihn lieben würde.

Am nächstfolgenden Tag ging ich zu der verabredeten Stunde zu ihm. Er erwartete mich mit allen jenen kleinen Vorbereitungen, die man trifft, wenn man eine ersehnte Dame erwartet. Das Zimmer war mit Blumen und weichen Teppichen geschmückt. Ein prachtvolles Tigerfell war in eine Estrade gearbeitet, welche der glich, die ich bei dem Doktor Graham einnahm. Ein Kranz von Weinlaub erwartete augenscheinlich eine Erigone. Von dem Augenblicke an, wo ich bei Romney war, von dem Augenblicke an, wo ich nicht bloß freiwillig, sondern auf einen von mir selbst ausgesprochenen Wunsch hierherkam, wäre es lächerlich von mir gewesen, ihm etwas von dem, was er von mir erwartete, zu verweigern. Gleich am ersten Tage und innerhalb zwei Stunden entwarf er eine prachtvolle Skizze. Wir haben in England wenig Maler, beinahe alle aber, die wir haben, verstehen sich trefflich auf das Kolorit und Romney nimmt unter diesen den ersten Rang ein. Als ich wieder nach Hause kam, fand ich den armen Doktor Graham ein wenig unruhig. Seitdem er mich aus dem Hause in Haymarket mit in das seine genommen, war es das erstemal gewesen, daß ich letzteres verlassen. Ich beruhigte ihn über das, was ihn vor allen Dingen interessierte, das heißt über die Gewißheit, die ich ihm gab, daß ich mein verpfändetes Wort halten würde. Ich sagte ihm, was er schon wußte, weil Romney es ihm schon vor mir gesagt, nämlich, daß ich den berühmten Künstler seit langer Zeit kannte. Auch verschwieg ich ihm nicht die Herzensverbindlichkeiten, welche ich soeben mit ihm eingegangen war.

So verlebte ich drei Monate und schenkte dem Doktor Graham einen Monat mehr, als er von mir verlangte. Während dieser drei Monate machte Romney eine ganze Reihe Studien nach mir. Er beendigte die angefangene Erigone und fertigte eine Venus, eine Kalypso, eine Helena, eine Judith und eine Rebekka. Gegen die Mitte des vierten Monats verkündete der Doktor das Ende seiner Vorlesungen. Er hatte beinahe hunderttausend Pfund Sterling verdient. Die letzten Sitzungen waren auf so wahnsinnige Weise besucht, daß die Zuhörer einander fast erdrückten. Ich selbst hatte auf diese Weise acht- bis zehntausend Pfund Sterling erworben. Graham bot mir die Hälfte der Einnahme, wenn ich ihm auch noch ferner meine Mitwirkung leihen wollte. Ich weigerte mich. Ich ward dieser Schaustellungen müde; ich sehnte mich, wieder ein wenig dem Vergnügen zu leben. Noch nie war ich so reich gewesen, und ich glaubte mein Reichtum könne nie ein Ende nehmen. Romney erbot sich, mich in seine Wohnung aufzunehmen und ich ging auf sein Anerbieten ein.

So verbrachten wir drei Monate in der vollkommensten Eintracht. Romney empfing die ganze elegante Jugend von London in seinem Hause. Unter der Zahl seiner vornehmsten Gäste befand sich Lord Greenville, ein Nachkomme des alten edlen Geschlechts Warwick und derselbe, welchem Sir Harry bei den Wettrennen in Epsom zweitausend Pfund abgewonnen. Mitten unter den Huldigungen, die mir von allen Seiten dargebracht wurden, waren die seinigen die eifrigsten und, wie ich nicht umhin kann zu sagen, die ehrerbietigsten.

Als leidenschaftlicher Bewunderer der Formen hatte Romney mich in allen Stellungen der Antike reproduziert. Lord Greenville blieb ganze Stunden vor diesen Gemälden sitzen. Einige Monate lang gab seine Liebe sich nur durch die Bewunderung der Kopien und den Beifall kund, welche er dem Originale schenkte, wenn ich irgendeine historische Attitüde nachahmte, oder wenn ich eine Szene von Shakespeare deklamierte. Eines Abends, als ich den Monolog gesprochen, welchen Julia hält, ehe sie den betäubenden Trank zu sich nimmt, näherte er sich mir und sagte, indem er den Augenblick benützte, wo man ihn weder sehen noch hören konnte. »Sie müssen mein werden, Emma, oder ich verliere den Verstand.« Ich sah ihn an und lachte. »Bei meiner Ehre,« fuhr er fort, »ich spreche in allem Ernste.« – »Auf Ihr Wort als Edelmann?« – »Ja, auf mein Wort als Edelmann.« – »Nun, dann kommen Sie in einem Augenblicke, wo ich allein bin,« antwortete ich ihm. »Dann wollen wir weiter darüber sprechen.« – »Und zu welcher Stunde soll ich kommen, um Sie allein zu finden?« – »Das ist nicht meine Sache. An Ihnen ist es, aufzupassen, wenn Romney das Haus verläßt, und dann diesen Umstand zu benützen.« – »Gut,« sagte er. »Mehr verlange ich nicht von Ihnen.«

Am drittnächsten Tage sah ich ihn in dem Augenblicke in das Haus kommen, wo Romney dasselbe verlassen. »Da bin ich,« sagte er zu mir mit bewegter Stimme, indem er sich mir zu Füßen warf. – »Mylord,« sagte ich zu ihm, »wenn Sie mir zu Füßen liegen, dann können wir nicht über eine Angelegenheit sprechen die so wichtig ist wie die, über welche wir verhandeln wollen. Setzen Sie sich daher neben mich und lassen Sie uns plaudern.« – Lord Greenville sah mich mit erstauntem Blicke an. »O, Miß Emma, ich glaubte von Ihnen weniger kalt empfangen zu werden.« – »Warum aber sollte ich Sie anders empfangen?« entgegnete ich. »Ich liebe Romney, aber nicht Sie, wenigstens nicht in der Bedeutung, welche ich Ihrem Wunsche gemäß diesem Wort geben soll.« – »Und werden Sie mich niemals lieben?« – »Das will ich nicht gerade gesagt haben, Mylord. Die Liebe besteht aus zwei Elementen oder vielmehr ich sollte sagen, sie besteht aus zwei Arten von Liebe – aus der Liebe, welche sich der Sinne eines Weibes auf den ersten Blick bemächtigt und welche der Schlag des sympathischen Funkens ist, und der Liebe, welche das Herz eines Weibes allmählich erfüllt und die das Ergebnis angenehmer Beziehungen und guten Einvernehmens ist. Wie jung ich auch bin, Mylord, so habe ich schon diese beiden Gattungen Liebe kennengelernt, und der Mann, welcher auf die zweite Weise geliebt worden, ist nicht der gewesen, der sich über seinen Anteil am meisten zu beklagen gehabt hätte. Wenn ich Sie auf die erste Weise hätte lieben sollen, so wäre es schon geschehen und ich würde es Ihnen sagen. Ich würde selbst Romney augenblicklich um Ihretwillen verlassen, denn die Sehnsucht eines Weibes nach einem andern Manne ist schon eine Untreue. Sie sind jedoch jung, schön, reich, von vornehmer Familie – ich kann Sie daher lieben, nicht wie ich Harry Featherson geliebt habe, sondern wie Sir John Payne und Romney von mir geliebt worden sind.« – »Ich glaube,« entgegnete Sir Charles Greenville, »es gibt ein französisches Sprichwort, welches sagt: Von einem bösen Schuldner muß man nehmen, was man kriegen kann. Ich werde mich diesem Sprichwort unterwerfen.« – »Nur, Sir Charles,« hob ich wieder an, »will ich Ihnen eins bemerklich machen, nämlich, daß ein Schuldner etwas schuldet, während ich dagegen nichts schulde.« – »Sie haben viel Witz, Miß Emma, und ich habe unglücklicherweise immer sagen hören, daß allzuviel Witz dem Herzen schade.« – »Ich weiß nicht, ob ich Witz habe, denn es hat mir noch niemand etwas darüber gesagt, daß ich aber ein Herz habe, dies weiß ich, denn unglücklicherweise hat dieses Herz gesprochen. Ich habe daher bis jetzt mehr meinem Herzen als meinem Witz zu mißtrauen gehabt. Erlauben Sie, daß diesmal mein Herz meinen Witz beauftrage, seine Angelegenheiten zu besorgen.« – »Ich höre, Miß Emma, ich gestehe aber, daß ich schaudere, indem ich Ihnen zuhöre.« – »Noch ist's Zeit. Machen Sie es wie Ulysses. Entweder vermeiden Sie das Vorgebirge der Circe, indem Sie Ihren Lotsen: ›Hinaus ins hohe Meer!‹ zurufen oder verstopfen Sie die Ohren mit Wachs.« – »Nein, ich will lieber Ihre Stimme hören und es auf die Gefahr, in ein Tier verwandelt zu werden, ankommen lassen. Übrigens sehen Sie, da ich Sie nach dem, was Sie mir gesagt haben, immer noch anhöre, so ist die Metamorphose schon halb bewirkt.« – »Nicht übel! Sie sind auch ein Mann von Witz, Mylord. Ich sehe, daß wir uns verstehen werden. Jetzt lassen Sie mich ausreden.« – »Ich höre Sie.«

»Ich bin beinahe zwanzig Jahre alt. Ich bin in einem Dorfe geboren und habe die Instinkte meiner Geburt überwunden. Ich habe keine Erziehung erhalten, Intelligenz, Lektüre und ein gutes Gedächtnis haben jedoch diesem Mangel abgeholfen. Ich habe Fehltritte begangen, ich bin gefallen, aber ich habe mich wieder erhoben. Ich bin arm und elend gewesen, ich habe Hunger und Durst gelitten; ich habe kein Obdach gegen Regen, Wind und Kälte gehabt, und jetzt bin ich in Sammt gekleidet, ich wohne umgeben von Meisterwerken der Kunst und ohne reich zu sein, kann ich, wenn ich bloß tausend Franks monatlich ausgebe, auf mein ganzes noch übriges Leben gegen Mangel geschützt sein. Wenn ich dem Doktor Graham noch drei Monate Sitzungen bewilligen wollte, so würde ich Millionärin. Ich habe aber nicht gewollt. Romney gefiel mir, und ich zog es vor, mich ihm zu geben.« – »Haben Sie bloß, um mir zu sagen, daß Romney so glücklich ist, von Ihnen geliebt zu werden, mich eingeladen, Sie zu besuchen, wenn er nicht zu Hause sein würde?« – »Ja wohl, sehr richtig! Da ich mit Ihnen von ernsthaften Dingen zu sprechen habe, denn es wird davon Ihre Zukunft oder die meinige abhängen, so muß ich mich gegen Sie mit aller Freimütigkeit aussprechen.« Sir Charles stieß einen Seufzer aus. – »Wollen Sie lieber den Verstand verlieren?« fuhr ich fort. – »Ich verstehe Sie nicht.« – »Haben Sie mir nicht gesagt: Sie müssen mein werden, Emma, oder ich verliere den Verstand?« – »Ja, das ist wahr.« – »Nun, da ich nur unter gewissen Bedingungen Ihnen gehören kann, so muß ich Sie von diesen Bedingungen in Kenntnis setzen.« – »Nun, dann nennen Sie dieselben.« – »Meine Situation ist, wie ich Ihnen bereits angedeutet, folgende: Ich habe Romney ohne große Liebe genommen, aber wie man einen liebenswürdigen Mann nimmt – um nicht mehr allein im Leben zu stehen, um mich auf etwas zu stützen. Romney liebt mich und ich hänge mit großer Zuneigung an ihm. Unser Leben ist angenehm, ich habe keinen Grund, es aufzugeben, ich müßte es denn – hören Sie wohl – um einer sozialen Stellung willen tun. Ich meine damit nicht in pekuniärer, sondern eben nur in sozialer Beziehung. Lieben Sie mich wirklich hinreichend, um den Verstand zu verlieren? Wenn dies der Fall, so lieben Sie mich auch hinreichend, um mich zu heiraten.«

Sir Charles Greenville hüpfte auf seinem Stuhl empor. »Sie zu heiraten?« rief er. Ich erhob mich und machte ihm eine tiefe Verbeugung. »Mylord,« sagte ich zu ihm, »wenn Sie geneigt sein werden, diesen Antrag anders als dadurch zu beantworten, daß Sie vor Überraschung auf dem Stuhle emporhüpfen, so werde ich die Ehre haben, Sie zu empfangen. Bis dahin gestatten Sie, daß ich mich der Ehre Ihrer Unterhaltung und des Vergnügens Ihrer Gegenwart beraube.« Hierauf verneigte ich mich abermals und begab mich in mein Zimmer, indem ich den Lord allein in dem Atelier zurückließ. Es vergingen drei oder vier Tage, ohne daß ich ihn wiedersah.

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