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Künstler-Ehen

Alphonse Daudet: Künstler-Ehen - Kapitel 12
Quellenangabe
typesketch
booktitleKünstler-Ehen
authorAlphonse Daudet
translatorAdolf Gerstmann
year1884
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleKünstler-Ehen
pages121
created20161125
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Die Lügnerin.

Ich habe in meinem ganzen Leben nur eine einzige Frau geliebt, so erzählte uns eines Tages der Maler D . . . Ich verbrachte mit ihr fünf Jahre des Glückes, Jahre der stillen, tiefen Freude. Ich kann wohl sagen, daß ich ihr meine heutige Berühmtheit verdanke, denn wenn sie in meiner Nähe war, wurde mir die Arbeit leicht, die besten und interessantesten Ideen flogen mir nur so zu und wurden mit spielender Leichtigkeit realisirt. Als ich sie zum ersten Male sah, meinte ich, daß sie mir schon immer angehöre, daß sie seit undenklicher Zeit schon die Meine sei – ihre Schönheit, ihr Wesen und ihr Charakter entsprachen völlig dem Bilde vom Weib, das ich mir in meinen Träumen zurechtgemacht hatte. Diese Frau hat mich niemals verlassen; sie starb in meinem Hause, in meinen Armen, mit einem Liebesworte für mich auf den Lippen – und doch gerathe ich in Zorn, sobald ich nur an sie denke. Wenn ich ihr Bild vor mein geistiges Auge zu bannen versuche, wenn ich sie vor mir sehe, wie ich sie fünf Jahre lang gesehen habe im vollen Glanze unseres Liebesglücks, die schlanke, geschmeidige Gestalt mit dem bleichen Gesicht, das den Typus der orientalischen Jüdinnen trug, die Züge, die so fein und regelmäßig – wie aus Marmor gemeißelt – waren, das leise Sprechen, das halbverschleiert war, wie ihr Blick – wenn ich so das herrliche Wesen vor mich zaubere, so geschieht es nur, um ihm immer und immer wieder zuzurufen: »Ich hasse dich.«

Sie hieß Clotilde. Im Hause eines Freundes, woselbst ich ihr zum ersten Male begegnete, war sie als Madame Deloche eingeführt; man sagte mir, sie sei die 98 Witwe eines Westindienfahrers. Sie schien thatsächlich große und weite Reisen gemacht zu haben, es kam häufig vor, daß sie in der Unterhaltung eine Erzählung mit den Worten begann: »Als ich einmal in Tampico war« – oder auch: »Eines schönen Tages, wir lagen gerade in der Rhede von Valparaiso –«, aber hiervon abgesehen ließ nichts in ihrem Wesen oder in ihrer Sprache das unstäte Leben erkennen, das sie auf diese Weise doch zu führen gezwungen war; nirgends war auch nur eine Spur von jener Unordnung zu erkennen, die doch sonst solches Leben mit stetem Wechsel des Aufenthalts zur Folge hat. Sie war Pariserin und kleidete sich mit vollendetem Geschmack, wie ich auch niemals einen Burnus, ein Sarape oder ein ähnliches Kleidungsstück an ihr bemerkte, wie es sonst wohl die Frauen der Seeofficiere und der Kauffahrer, die sich lange in überseeischen Ländern aufgehalten haben, zu tragen belieben.

Sobald ich mit mir selbst darüber im Klaren war, daß ich sie liebe, war mein erster, mein einziger Gedanke, sie zu heirathen. Ein Freund gab ihr meinen Wunsch zu erkennen und sprach für mich; sie erwiderte sehr einfach, daß sie sich niemals wieder verheirathen würde. Seitdem vermied ich es, ihr zu begegnen, sie wieder zu sehen; da sie aber mein ganzes Sinnen und Trachten erfüllte, da ich den Gedanken an sie nicht loswerden und mich auch nicht der geringsten Arbeit widmen konnte, beschloß ich auf Reisen zu gehen. Ich traf also meine Vorbereitungen zur Abreise, bis – ich eines Morgens in mein Zimmer, in welchem gerade die größte Unordnung herrschte, da die Möbel von ihren Plätzen gerückt waren und die offenen Koffer herumstanden, Madame Deloche treten sah.

»Weßhalb wollen Sie fortreisen?« fragte sie mit süß einschmeichelnder Stimme. »Weil Sie mich lieben? Ich – ich liebe Sie ja auch – aber –« (und hier zitterte ihre Stimme ein wenig) »aber ich bin noch verheirathet.«

99 Und nun erzählte sie mir ihre Geschichte. Es war der alte Roman von der Liebe und dem Verlassen. Ihr Gatte hatte getrunken und sie mißhandelt; seit drei Jahren lebten sie nun von einander getrennt. Ihre Familie, auf die sie offenbar sehr stolz war, nahm eine hervorragende Stellung in der Gesellschaft von Paris ein, aber seit ihrer Verheirathung hatte dieselbe sich von ihr losgesagt. Sie war die Nichte des Großrabbiners; ihre Schwester, die Witwe eines höheren Officiers, hatte in zweiter Ehe den General-Verwalter der Wälder von Saint-Germain geheirathet. Was sie selbst betraf, so war sie zwar durch ihren Gatten ruinirt worden, aber glücklicherweise hatte sie eine vorzügliche Erziehung genossen und nun nützte sie ihr Talent aus, um sich damit ihren Lebensunterhalt zu schaffen. In vornehmen Häusern, auf der Chaussee d'Antin, im Faubourg Saint-Honoré, gab sie Klavierstunden und verdiente damit hübsches Geld.

Die Geschichte war sehr rührend, aber auch sehr lang, besonders da Clotilde nach Frauenart sich bei dem Erzählen in allerhand Wiederholungen erging und oft vom Hundertsten aufs Tausendste kam. Sie gebrauchte auch mehrere Tage, um mir die ganze Geschichte zu erzählen. Ich hatte in der Avenue de l'Imperatrice, zwischen hübschen Villen, großen Rasenflächen und lauschigen Gärten, ein kleines Häuschen für uns beide gemiethet, und da hätte ich nun Jahr auf Jahr verbringen können und nur immer ihren Erzählungen lauschen, ihr ins Antlitz schauen, ohne an eine Arbeit zu denken. Sie war es, die mich wieder an dieselbe erinnerte und mich in mein Atelier schickte; ich durfte sie nicht daran hindern ihre Unterrichtsstunden wieder aufzunehmen. Diese ernste Auffassung des Lebens, die sie damit an den Tag legte, rührte mich und that mir ungemein wohl. Ich bewunderte die stolze Seele, die nur in mir lebte, die ganz in mir aufging, und es doch nicht mit ihrer Ehre vereinbar hielt, und es für eine Erniedrigung 100 gehalten hätte von etwas anderem als dem zu leben, was sie sich selbst erarbeitet. Während des Tages lebte also jeder für sich und erst der Abend vereinte uns in dem kleinen Häuschen.

Wie glücklich war ich, wenn ich endlich die Thüre unseres Zimmers öffnete; wie ungeduldig konnte ich werden, wie langsam verging mir die Zeit, wenn sich zufällig ihre Heimkehr verzögert hatte; wie frohbewegt war ich, wenn ich sie schon vor mir in unserem Heim fand.

Von ihren Spaziergängen in den Straßen von Paris brachte sie mir oft ein Sträußchen oder ein paar seltene Blumen mit, so oft ich sie aber nöthigen wollte, ein Geschenk von mir anzunehmen, sagte sie, daß sie viel reicher als ich sei; wirklich schienen ihre Unterrichtsstunden sehr gut bezahlt zu werden, denn sie kleidete sich stets mit ausgesuchter Eleganz, und Schwarz, das sie mit großer Vorliebe und wohl auch aus einem Anfluge von Koketterie trug, stand ihr sehr gut. Sie wußte, wie dies ja überhaupt nur Damen vermögen, die eintönige Farbe in den verschiedensten Nuancen schimmernd zu machen – bald war es das matte Schwarz des Sammets, dann das glänzende des Seidenstoffes, dann wieder einmal der weiche Glanz, wie er auf den echten Spitzen ruht – in zahllosen Abstufungen, wie sie nur die Damen der elegantesten Gesellschaftsklasse herausfinden können, trug sie die eine Farbe.

Ihre Beschäftigung war ihr, der eigenen Versicherung nach, durchaus nicht unangenehm oder peinlich. Alle ihre Schülerinnen, meistens Töchter von Banquiers und Geschäftsleuten, verehrten sie und behandelten sie höchst respectvoll; manchmal zeigte sie mir einen Ring, ein Armband, die ihr solch eine Schülerin aus Freundschaft oder aus Erkenntlichkeit geschenkt hatten. Mit Ausnahme jener Stunden, zu denen wir beschäftigt waren, ließen wir uns nie allein, nirgends gingen wir hin. Nur an jedem Sonntag fuhr sie nach Saint-Germain, um ihre Schwester, die 101 Gattin des General-Verwalters, zu besuchen, mit der sie sich seit einiger Zeit wieder ausgesöhnt hatte. Ich begleitete sie stets zum Bahnhof; des Abends kam sie dann regelmäßig zurück, und häufig, besonders an Sommertagen, wenn die Abende recht lang sind, gaben wir uns ein Rendezvous auf irgend einer Zwischenstation, die in der Nähe eines Sees oder eines Wäldchens lag. Dann erzählte sie mir von ihrem Besuche, wie hübsch die Kinder wären und wie glücklich die ganze Familie in ihrer Häuslichkeit sei. Das schien ihr, die doch eine wirkliche Familie nicht besaß, wehe zu thun, und ich verdoppelte meine Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit, um sie ihre eigenthümliche und in vieler Hinsicht doch peinliche Lage vergessen zu machen. Für ein so zart besaitetes Gemüth, für solche fein gestimmte Seele war die ganze Situation an sich doch schon drückend genug.

Welche glückselige Zeit der Arbeit und des Vertrauens war das! Ich hatte nicht den geringsten Verdacht; alles, was sie sagte, machte Eindruck des Wahren, des Offenen, des Natürlichen. Nur eines hatte ich ihr zum Vorwurf zu machen. Wenn sie zuweilen von den Häusern, in die sie kam, und von den Familien ihrer Zöglinge sprach, hatte sie immer eine überraschende Menge von merkwürdigen Einzelheiten zu erzählen, von kleinen Intriguen und Abenteuern, die sie offenbar nur – und zwar aller Wahrscheinlichkeit widersprechend – erfunden hatte. Das Leben um sie her schien ihr eben ein Roman zu sein und alles, was sie umgab und was sie sah, verflocht sie in ihre dramatischen Combinationen. Dieses Leben in und mit einer phantastischen Welt störte mein Glück. Ich, der ich mich von allem zurückgezogen, von der ganzen Welt getrennt hatte, um ausschließlich mit ihr zu leben, fand sie stets über solche gleichgiltigen und oft albernen Dinge nachdenkend. Aber wenn ich mir die Sache recht überlegte, mußte ich ihr diese Schwäche doch verzeihen – war es doch 102 die einer jungen und unglücklichen Frau, deren Leben bisher wirklich einem höchst ernsthaften Roman glich, dem der versöhnende Abschluß fehlte.

Ein einziges Mal nur schöpfte ich wirklich Verdacht, oder stand doch nahe daran es zu thun. Das Gefühl eines solchen regte sich wenigstens stark in mir. Sie war nämlich eines Sonntags Abends nicht zurückgekehrt. Ich war in Verzweiflung. Was sollte ich thun? Sollte ich nach Saint-Germain fahren? Aber dann hätte ich sie ja compromittirt. Nach der unter größten Sorgen verbrachten Nacht war ich doch entschlossen, hinzufahren – als sie kam; sie war sehr bleich, sehr unruhig und erregt. Ihre Schwester war krank und sie hatte bei ihr bleiben müssen, um sie zu pflegen. Ich glaubte alles, was sie sagte, ohne auch nur zu stutzen über den Schwall von Worten, den sie auf jede meiner einfachsten Fragen zur Verfügung hatte; es fiel mir auch nicht auf, daß sie von der Hauptsache immer abkam und sich bei höchst gleichgiltigen Nebendingen lange aufhielt, daß sie immer von der Stunde ihrer Ankunft sprach, von dem sehr unhöflichen Bahnschaffner, von der Verspätung des Zuges u. s. w. In derselben Woche fuhr sie noch zwei- oder dreimal nach Saint-Germain und blieb auch während der Nacht dort; dann, als die Krankheit endlich gehoben war, begann wieder das frühere ruhige und gleichmäßige Leben.

Unglücklicherweise wurde sie bald darauf selbst krank. Eines Tages kam sie zitternd, bleich und fiebernd von ihren Unterrichtsstunden nach Haus. Ihre Krankheit stellte sich als eine Erkältung heraus, die in ihren Folgen schwer und – wie mir der Arzt sagte – unheilbar sein würde. Vor grimmigem Schmerz über diese Mittheilung glaubte ich den Verstand zu verlieren. Nur an eins dachte ich noch; ihre letzten Stunden ihr so süß, so angenehm wie irgend möglich zu gestalten. Ihre Familie, die sie so sehr liebte, an deren Glanz sie sich so innig freute, wollte ich am Bette 103 der Sterbenden versammeln. Ohne ihr ein Wort zu sagen schrieb ich an ihre Schwester nach Saint-Germain und ging selbst zu ihrem Onkel, dem Großrabbiner. Ich weiß nicht mehr, zu welcher unpassenden Tageszeit ich zu ihm kam – große Ereignisse regen unser Leben so mächtig auf, streifen so ganz das Alltägliche ab, daß man Angesichts derselben auf Kleinigkeiten keine Rücksicht nimmt.

Ich traf den würdigen Rabbiner beim Diner. Er war über meine Dringlichkeit höchst bestürzt und empfing mich im Vorzimmer.

»Mein Herr« begann ich, »es giebt Momente, in denen alle Fragen, alle kleinlichen Zwistigkeiten zum Schweigen gebracht werden müssen.«

Er wandte sein Ehrfurcht gebietendes Antlitz mir ganz zu – offenbar war er höchst überrascht.

Ich begann von neuem: »Ihre Nichte liegt im Sterben!«

»Meine Nichte? Ich habe ja gar keine Nichte. Sie müssen sich in der Person irren!«

»Oh! Ich bitte, ich beschwöre Sie, mein Herr! Vergessen Sie alle Familienzwistigkeiten. Ich spreche von Madame Deloche, der Gattin des Kapitäns.«

»Aber ich kenne auch keine Madame Deloche. Sie sind falsch berichtet, mein lieber Herr, ich versichere Sie!«

Und langsam begleitete er mich zur Thüre; er muß mich für jemand gehalten haben, der sich mit ihm einen Scherz machen wollte, oder gar für einen Verrückten. Und ich mag in der That einen eigenthümlichen Eindruck gemacht haben. Ich war ganz perplex; was ich gehört hatte, war mir so plötzlich, so ganz unerwartet gekommen. Sollte sie mich belogen haben? Aber weshalb? – Plötzlich kam mir eine Idee. Ich entsann mich der Adresse einer Schülerin von ihr, von der sie mir sehr oft erzählt hatte. Es war die Tochter eines sehr bekannten Banquiers.

Ich frage einen Bediensteten: »Madame Deloche?«

»Ist nicht hier.«

104 »Ja, ganz recht. Ich weiß es wohl – es ist die Dame, die dem Fräulein Klavierstunden giebt.«

»In unserm Hause ist kein Fräulein und wird auch nicht Klavier gespielt. Was wünschen Sie denn eigentlich?«

Und lachend schlug er mir die Thüre vor der Nase zu.

Ich setzte meine Nachforschungen nicht weiter fort, war ich doch sicher, überall dieselbe Antwort zu hören, überall um eine Enttäuschung reicher zu werden. Als ich nach unserem kleinen Häuschen zurückkehrte, brachte man mir einen Brief mit dem Poststempel Saint-Germain. Ich öffnete ihn und wußte doch schon vorher, was er enthalten würde: Der General-Verwalter schrieb mir, daß er keine Madame Deloche kenne, und daß er selbst weder Weib noch Kind habe.

Das war der letzte Schlag!

Fünf Jahre lang war jedes ihrer Worte eine Lüge gewesen. Tausend Gedanken, von der Eifersucht eingegeben, stürmten im Fluge auf mich ein; einem Rasenden gleich, ohne zu wissen, was ich thue, eile ich in das Zimmer, in welchem die Sterbende lag. Alle Fragen, die mir das Hirn durchwühlten, schleudere ich ihr entgegen. »Was hast du an jedem Sonntag in Saint-Germain zu thun gehabt? Was hast du während des Tages getrieben? Wo bist du damals gewesen, als du nicht nach Hause kamst? Nun, so antworte doch?«

Und ich beugte mich über sie und suchte auf dem Grunde ihrer noch immer so stolzen und schönen Augen die Antwort zu lesen, die ich so angstvoll erwartete. Sie aber blieb stumm, unbeweglich.

Zitternd vor Zorn begann ich von neuem: »Du hast gar keinen Unterricht gegeben! Ich bin überall gewesen – niemand kennt dich! Woher hast Du das Geld, die Spitzen, die Juwelen?«

Sie warf mir einen Blick zu, so traurig, so unsäglich traurig – das war aber auch alles. Ich hätte an mir 105 halten, sie schonen, sie in Ruhe sterben lassen sollen, aber ich hatte sie zu sehr geliebt. Die Eifersucht war stärker in mir als das Mitleid.

Ich fuhr fort: »Fünf Jahre lang hast du mich getäuscht! Von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde hast du mich belogen! Mein ganzes Leben kanntest du, es lag offen vor dir, und von dem deinigen weiß ich nichts. Nichts, nicht einmal deinen Namen kenne ich! Denn der Name, den du trägst, ist doch nicht dein wirklicher, nicht wahr? Oh, Lügnerin! Lügnerin! Ich muß sehen, daß sie stirbt und weiß nicht einmal, wie sie heißt! So sprich doch endlich! Wer bist du? Woher kamst du? Was wolltest du mit mir? Warum hast du dich in mein Leben gedrängt? So sprich doch! Sage nur irgend etwas!«

Vergebliche Mühe! Anstatt mir zu antworten, drehte sie ruhig ihr Haupt um, das Gesicht zur Wand zu, als fürchtete sie, ihr letzter Blick könnte mir ihr Geheimnis verrathen. –

Und so ist sie gestorben, die Unglückselige! Gestorben ohne gekannt zu sein, eine Lügnerin bis an's Ende. 106

 


 

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