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Kritik der Gegenwart

Hermann Bahr: Kritik der Gegenwart - Kapitel 122
Quellenangabe
typediary
authorHermann Bahr
titleKritik der Gegenwart
publisherHaas & Grabherr Verlag
addressAugsburg
year1922
firstpub1922
correctorhille@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20100315
modified20171128
projectid5f145b65
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7. Dez.

»Bald, es kenne nur jeder den eigenen, gönne dem andern
Seinen Vorteil, so ist ewiger Friede gemacht.
Keiner bescheidet sich gern mit dem Teile, der ihm gebühret,
Und so habt ihr den Stoff immer und ewig zum Krieg.«

Und solange aber die Clarté dies nicht ändern können wird, ist auch sie, mit all ihrem schönen Enthusiasmus, bloß für die Katz. Das bleibt mein Fazit aus Barbusses »Auf zur Wahrheit!«, Paul Colins »Fluch dem Siege« und den »Manifesten des brüderlichen Geistes«. Auch zeigen diese Schriften, eben jetzt in Erich Reiß' »Tribüne der Kunst und Zeit« erschienen, nur aufs neue wieder einmal, daß Enthusiasmus der französischen Art mit seiner Sprache die Hälfte seiner Kraft verliert; verdeutscht klingt er um gut hundert Jahre zurück.

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