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Kritik der Gegenwart

Hermann Bahr: Kritik der Gegenwart - Kapitel 103
Quellenangabe
typediary
authorHermann Bahr
titleKritik der Gegenwart
publisherHaas & Grabherr Verlag
addressAugsburg
year1922
firstpub1922
correctorhille@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20100315
modified20171128
projectid5f145b65
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19. Oktober

Wahlergebnis: Solange nicht gewählt wird, scheint Oesterreich überhaupt nur aus Großdeutschen zu bestehen, nur Großdeutsche sieht, nur Großdeutsche hört man, aber sobald gewählt wird, da sind sie dann auf einmal weg. Ist das ein Naturgesetz, daß politische Parteien desto lauter, je kleiner sie sind? . . . Die »führenden« Blätter der meisten österreichischen Provinzstädte sind gewaltig großdeutsch. Warum »führen« sie dann ihre Leser dahin, gegen die Großdeutschen zu stimmen? Echt österreichisch, ganz altösterreichisch sogar, und eigentlich ein Zeichen sehr hoher Kultur, daß der Abonnent es offenbar liebt, in seinem Blatt nicht seine Meinung zu lesen, sondern das Gegenteil.

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