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Kristiania Bohême

Hans Henrik Jäger: Kristiania Bohême - Kapitel 1
Quellenangabe
typefiction
authorHans Jäger
titleKristiania Bohême
publisherErich Reiß Verlag
printrunVierte Auflage
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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I.

Ich war krank.

In dem kleinen, länglichen Schlafzimmer mit seinen dunkelfarbigen Möbeln, Wänden und Vorhängen herrschte mattes, dämmerndes Zwielicht. Halb aufgerichtet, von Kissen unterstützt, lag ich im Bette und las beim Scheine der am Kopfende des Bettes stehenden Studierlampe Turgenjew.

Es klopfte.

Ich hob die Augen und sah nach der Tür, während ich das Buch auf die rote Wolldecke hinabsinken ließ, und es trat ein Kadett herein, ein stattlicher Bursche, den Militärmantel lose um die Schultern geworfen. Er nahm die Mütze ab und zeigte einen prächtigen, kleinen Augustuskopf mit rotblondem Haar, dessen Locken in die Stirne fielen, und seinen, bleichen Gesichtszügen.

»Ach, du bist's,« sagte ich überrascht. »Guten Tag!«

Es war mein alter Freund Jarmann, den ich beinahe ein Jahr lang nicht gesprochen hatte.

»Ja, ich bin's« sagte er, legte Mantel und Mütze ab und kam in die Mitte des Zimmers. Dort blieb er, die Hände in den Taschen, stehen und betrachtete mich, ganz gerührt, freundlich mit den kreideweißen Zähnen in dem frischen, roten Munde lächelnd.

»Armer Junge!« sagte er endlich. »Wie geht es dir denn?«

»Danke, jetzt geht es besser. Turgenjew ist unterhaltende Lektüre, und ich habe tagsüber auch genug Besuch.«

»Besuch?« Die kleinen hellen Augen begannen zu blitzen. »Hast du Damenbesuch gehabt – Freundinnen?«

»Nein das gibt es bei mir nicht mehr. Das war in alten Tagen. Jetzt find' ich die Weiber, die man auf der Straße trifft, zu langweilig; ich habe an ihnen genug, wenn ich sie einmal mit nach Hause genommen habe.«

»Ja, darin hast du, im Grunde genommen, recht,« sagte er, und die frischen, roten Lippen verzogen sich in dem bleichen Gesicht zu einem müden Lächeln. Besonders amüsant sind sie gerade nicht. Aber Herrgott!«

»Nein,« sagte ich. »Soll ich künftighin solche Bekanntschaften längere Zeit unterhalten können, dann müssen es schon gebildete Weiber sein, nicht diese langweiligen Straßenmädchen.«

Jarmann betrachtete mich einen Augenblick mit pfiffigem Lächeln, lehnte sich dann müde gegen die Kante der Wohnzimmertüre, die nach dem Schlafzimmer zu offen stand, spreizte die Beine weit auseinander und wiegte sich langsam mit der schwingenden Türe hin und her, während er nachdenklich auf den Fußboden starrte. Dann hob er aber plötzlich den Kopf, warf verstohlen einen Blick auf mich und sagte: »Du, ich habe Fräulein Petersen geküßt.«

Fräulein Petersen war ein junges Mädchen, das bei derselben Wirtin wohnte wie meine beiden Brüder Hjalmar und Henrik, mit denen Jarmann täglich verkehrte.

»So, so. Hast du sie geküßt? Wie ging denn das zu?«

»Ja, siehst du,« – und während er es erzählte, fuhr er fort, sich langsam mit der schwingenden Türe hin und her zu wiegen – »ich war am letzten Sonntag dort, und wir saßen bei einem Glase Grog um die Lampe, die Hausfrau, Fräulein Petersen, Fräulein Johannesen, Hjalmar, Henrik und ich. Die Hausfrau und Fräulein Johannesen hatten sich zusammen ein Glas gebraut, ein dünnes Gemisch. Fräulein Petersen hatte ihr eigenes Glas mit gewöhnlichem, starken Grog. Wie wir nun dasitzen und uns unterhalten – wir hatten vielleicht ein- oder zweimal am Glase genippt – da sagte Fräulein Petersen plötzlich: »Nein, nun will ich aber trinken!« Und damit gießt sie in einem Zuge den ganzen Grog hinunter. Bald darauf zeigte sich die Wirkung, sie wurde glühendrot im Gesichte, und als sie das merkte, sprang sie auf, setzte sich ans Klavier und fing an, wie verrückt auf die Tasten einzuhauen; sie kann ja nicht spielen. Da trat ich denn hinter sie, nahm – die Arme fest auf ihre Schultern gelegt – die Noten vom Klavier, hielt sie ihr vors Gesicht, sagte lachend: »Können Sie nicht das hier spielen, Fräulein?« und legte gleichzeitig zärtlich meine Wange an die ihre. Sie fuhr zusammen, als sie meine warme Wange an der ihren fühlte, stand aber nicht auf und zog den Kopf nicht weg. »Können Sie nicht das hier spielen?« lachte ich wieder und drückte meine Wange fester an die ihre. Da wandte sie den Kopf und sah mich verwundert an. Ich ließ mich aber nicht verblüffen. Kaum hatte sie mir ihr Gesicht zugekehrt, da küßte ich sie auch ohne weiteres gerade auf den Mund. Übrigens ganz lautlos; die Wirtin und Fräulein Johannesen saßen ja da, den Rücken zwar dem Klavier zugekehrt, aber doch nur zwei Schritte entfernt. Hjalmar und Henrik sahen alles und saßen die ganze Zeit wie auf Kohlen, aus Angst, die Wirtin könnte sich umkehren.«

»Na, die Wirtin merkte also nichts?«

»Nein. Fräulein Petersen aber fuhr auf und lief ins Nebenzimmer, und ich blieb allein stehen. Du, Henrik, sagte ich dann, ich werde mir in deinem Zimmer eine Pfeife stopfen. – Bitte, sagte die Wirtin, dort drinnen steht Tabak – und sie wies auf das Zimmer, in dem Fräulein Petersen war. Das wollte ich ja gerade, und ich ging also hinein. Sie saß mitten in dem finsteren Zimmer im Schaukelstuhle. Das Lampenlicht aus dem Nebenzimmer, wo die anderen saßen, fiel durch die Türöffnung auf den Fußboden, auf ihre Beine und den Rock; ihr Oberkörper aber, den sie zurückgelehnt hatte, lag im Dunkeln. Ich trat hinter sie und begann sie langsam hin und her zu schaukeln, und so oft ihr Kopf nach hinten kam, küßte ich sie jedesmal auf den Mund, auf die Stirn, auf die Augen, die Wangen – wie es sich gerade traf. Und sie ließ es ganz ruhig geschehen, lag nur zurückgelehnt da und nahm die Küsse entgegen, die Arme unter dem Kopfe verschränkt – so!« (Er illustrierte die Stellung durch eine Geste.)

»Also nicht um deinen Kopf geschlungen?«

»Nein, leider nicht.«

»Na, das kann noch kommen – denn du hast doch die Absicht, weiter zu gehen, nicht wahr?«

»Natürlich. Wenn sich nur eine Gelegenheit dazu bietet ... Ich habe ihr schon alles Notwendige erklärt.«

»Ach so – und wann hast du das getan?« fragte ich und mußte über dieses »alles Notwendige« lächeln.

»Wir gingen kürzlich den Drammensvej entlang miteinander spazieren, sie und ich – Hjalmar ging in einiger Entfernung hinter uns mit Fräulein Johannesen. Wir hatten schon allerhand besprochen, und ich hatte ihr alles erklärt: daß es nicht darauf ankommt, was man tut, sondern darauf, ob man das, was man tut, aus freiem Willen tut oder nicht. Und das sollte ich nun an einem Beispiele klar machen. »Wenn nun zum Beispiel Sie und ich zusammen lebten,« fing ich an. Da unterbrach sie mich freilich und sagte: »Nein, nun geh' ich nicht weiter mit.« – »Aber, liebes Fräulein,« sagte ich, »können Sie denn nicht verstehen, weshalb ich das alles mit Ihnen besprochen habe?« – »Nein!« und sie sah mir, ganz verwundert über meine Frechheit, ins Gesicht; sie glaubte gewiß, ich wollte sagen, ich hätte mit ihr nur gesprochen, um mit ihr ein Verhältnis anfangen zu dürfen. »Können Sie denn das nicht verstehen?« fuhr ich fort; »wie Sie sich denken können, habe ich meiner Zeit mit einer ganzen Reihe von Frauen Verkehr gehabt und geniere mich auch nicht, daß jedermann einzugestehen. Und jetzt möchte ich, daß sie dasselbe täten; ich möchte, daß Sie mit den Herren Ihrer Bekanntschaft verkehrten, die Ihnen gefallen, und sich nicht genierten, das jedermann einzugestehen.«

Jarmann erzählte das, als wäre es das natürlichste Ding von der Weit, während er dort, an die Türkante gelehnt, sich hin und her wiegte. Ich konnte ein Lächeln über die Art und Weise, wie er die freie Liebe auffaßte, nicht unterdrücken, sagte aber kein Wort. Er glaubte, ich lächelte über seine Antwort, und fuhr in seiner Erzählung fort.

»Nein,« sagte sie, »jetzt geh' ich keinen Schritt weiter mit,« und blieb wieder stehen. – »Na,« antwortete ich, »jetzt Hab' ich ja gesagt, was ich sagen wollte, und nun können Sie es ruhig unterlassen, weiter zu gehen.« Darauf ging sie natürlich doch weiter mit. – »Und Sie müssen doch einräumen,« begann ich von neuem. Sie unterbrach mich sofort: »Nein, fangen Sie schon wieder an?« und blieb zum dritten Male stehen. – »Nein,« sagte ich, »ich wollte nur sagen, daß auch vom Standpunkte der Schönheit ein solches Verhältnis nicht verwerflich wäre. So wie die Dinge jetzt liegen, haftet ja freilich solchen Verhältnissen etwas Unschönes an, da wir Herren zu gewöhnlichen, ungebildeten Mädchen unsere Zuflucht nehmen müssen, mit denen wir nicht gleichzeitig geistige Beziehungen unterhalten können. Aber nicht wahr? Das Verhältnis dürfte weit schöner und edler werden, wenn es zwischen einem gebildeten Manne und einem gebildeten Weibe gestiftet würde!« Mehr war mir nicht möglich zu sagen; denn Hjalmar und Fräulein Johannesen hatten uns eingeholt, und wir kehrten nun alle vier zusammen wieder um.«

Jarmann blieb, auch nachdem er seine Erzählung beendet hatte, an der Türe stehen und fuhr fort, mich zu betrachten.

»Geschah das, bevor oder nachdem du sie geküßt hattest?« fragte ich.

»Vorher.«

»Na, dann bist du schon ein gutes Stück vorwärts gekommen.«

»Ja, wie gesagt, es kommt nur noch auf eine Gelegenheit an.«

Es entstand eine Pause.

»Aber lieber Freund!« sagte ich dann, »ich hab' ja ganz vergessen, dir eine Zigarre anzubieten – willst du nicht rauchen?«

»Nein, danke. Ich werde gleich wieder gehen. – Geht deine Uhr richtig?«

»Ja. Aber es ist ja schon über acht.«

»Ach, das tut nichts,« sagte er schlaff. »Aber kommt denn um acht nicht die Revision?«

»Kann sein; es ist aber nicht sicher, daß sie kommt. Übrigens ist es wohl das beste, wenn ich gehe.« Er warf den Mantel über die Schultern und setzte die Mütze auf.

Währenddem sah ich ihn an. Das Lampenlicht fiel von unten auf sein Gesicht, so daß das Mützenschild über Stirn und Augen keinen Schatten warf.

»Wie schlapp du aussiehst!« sagte ich.

»Wirklich?« fragte er, und seine Frage klang ängstlich interessiert.

»Ja, besonders jetzt, wo du die Mütze auf hast; wenn du sie absetzt, wirkt das Stirnhaar als Schatten.«

Er nahm die Mütze wieder ab und sah mich fragend an.

»Übrigens siehst du doch auch jetzt verflucht schlapp aus.«

»Ja, ich bin auch schlapp,« sagte er müde.

»Was fehlt dir denn? Bist du erkältet? Wie ich höre, bist du etwas heiser.«

»Nein, das ist es nicht« – er blieb stehen und starrte mich weiter an.

»Verkehrst du vielleicht zu viel mit Weibern?« fragte ich dann.

»Vielleicht, aber das ist es auch nicht.«

»Was ist es denn aber dann?«

Er antwortete nicht sogleich, blickte erst eine Weile finster zu Boden, richtete aber dann die Augen auf mich und sagte traurig, fast weinend: »Ich bin nicht mehr derselbe schneidige Kerl wie früher. Mit mir ist es vorbei.«

Ich betrachtete ihn eine Zeitlang.

»Ach!« sagte er dann und fuhr sich mit beiden Händen an den Hinterkopf, so daß die Mütze, die er wieder aufgesetzt hatte, beinahe heruntergefallen wäre –: »ach! zu wissen, daß ich niemals dazu kommen werde, zu arbeiten, niemals dazu kommen werde, etwas auszurichten, niemals etwas werde.«

Seine Augen waren feucht, die Lippen bewegten sich krampfhaft.

Ich lächelte. Kürzlich waren die »Gespenster« gegeben worden. Und er hatte doch keine Paralyse.

Er sah zu Boden, fühlte aber, daß ich lächelte.

»Du weißt freilich nicht, wie das ist,« sagte er. »Ich aber ... ich habe niemals arbeiten können und werde auch niemals dazu kommen, es zu tun ...«

»Das kannst du doch nicht wissen. Könntest du es nicht damit versuchen, deine Kraft zu schonen?«

»Nein, das geht nicht,« sagte er schlapp und hüllte sich in seinen Mantel, als ob er fröre; »ich habe das schon so viele Male versucht.«

»Ach was! Du hast es ein einziges Mal versucht, damals, als du Jura studieren wolltest.«

»Nun ja, da hab' ich aber vielmals versucht, zu studieren.«

Ich lachte. »Herrgott, wenn man ein solches Minimum von Energie hat wie du, dann geht es auch nicht an, es mit dem Allerlangweiligsten von der Welt zu versuchen. Das war ja das Dümmste, was du machen konntest.«

»Aber sag' mir doch etwas, womit anzufangen mir nützen kann?«

»Das ist nicht so leicht zu sagen. Zunächst aber wirst du, wie gesagt, damit anfangen müssen, vernünftiger zu leben, und dann mußt du zusehen, ob du nicht etwas finden kannst, was dir Vergnügen macht.«

Er lachte, als hätte ich etwas Absonderliches gesagt. »Etwas, was mir Vergnügen macht!« wiederholte er.

»Jawohl, etwas, was Vergnügen macht! Jawohl! Etwas Langweiliges nützt nichts.«

»Ich kann ja aber nichts finden, was Vergnügen macht.« Er ging schlapp zur Tür und legte die Hand auf die Klinke.

»Das kannst du doch nicht wissen. Sieh zum Beispiel mich an. In den letzten fünf, sechs Monaten habe ich nicht das Geringste geschafft – wenigstens nichts anderes, als was ich arbeiten mußte; aber dazu bedarf es ja keiner Energie. Ich habe einfach nichts finden können, was zu leisten mir Vergnügen gemacht hätte. Ich bin diese ganze Zeit her geistig tot gewesen. Das Gefühl habe ich aber, daß ich doch noch einmal wieder aufleben werde: ich werde wieder irgend etwas finden.«

Er war wieder von der Tür zurückgetreten, stand nun mitten im Zimmer und sah mich an. »Ihr anderen habt eben bessere Gaben als ich,« sagte er traurig.

»Ach, Unsinn! Das weißt weder du noch ich. Du hast ja niemals deine Gaben auf die Probe gestellt. Alle deine Energie hast du an Weiber verschwendet. Wie gesagt, versuche nur, dem bißchen Energie, das du hast, ein anderes Ziel zu geben.«

»Nein, ich werde doch nichts ausfindig machen können,« sagte er matt und ging wieder zur Tür ... »Ach, zu wissen, daß man niemals dazu kommen wird, zu arbeiten.«

Seine Augen wurden wieder groß und feucht, wieder schlich der krampfhafte Zug um den Mund; er bezwang sich aber und fuhr ruhig fort: »Und wenn ich nun in einem halben Jahre die Kriegsschule absolviert habe und Reserveleutnant geworden bin – was in aller Welt soll ich dann anfangen?«

»Kraft aufsparen und eine Arbeit finden!«

Er schüttelte den Kopf. »Ich kann nicht, es ist mir nicht möglich.«

»Aber versuch´s doch wenigstens, zum Teufel!«

»Nützt nichts,« sagte er matt.

Nach einer Weile sagte er ganz ernsthaft. »Du, ich habe daran gedacht, ob man sich nicht mittels Verkehrs mit Weibern umbringen kann.«

Ich mußte lachen. »Nein, das geht wirklich nicht,« sagte ich. »Dazu gehörte viel. Und das hört von selber auf, bevor es genug wird. Seine Gesundheit kann man freilich allemal auf diese Weise zugrunde richten, wenn man recht ausdauernd ist, man kann vielleicht auch davon Idiot werden. Aber daran sterben – nein, wenigstens nicht in deinem Alter.«

Er schüttelte matt den Kopf. »Ja, Gott mag wissen, wie's gehen wird.«

Eine Zeitlang blieb er noch an der Türe stehen und sah zu Boden. Dann warf er einen Blick auf die Uhr und sagte müde: »Nein, nun muß ich doch nach Hause gehen. Adieu.«

»Such etwas, was dir Vergnügen macht!« rief ich ihm nach, als er wegging. Er lachte mutlos, schloß die Türe und verschwand.

Ich lag wieder allein in dem matt erleuchteten Zimmer. Mir war unbehaglich zumute. Ich versuchte im Turgenjew weiter zu lesen. Es gelang mir aber nicht, ich mußte immer wieder an Jarmann denken. Ich sah ihn noch vor Mir stehen: groß und schlank, sich nervös in den Mantel hüllend, als ob er fröre, den Kopf niedergebeugt, zu Boden starrend. Wie hoffnungslos das bleiche, traurige Gesicht aussah mit den schlaffen Zügen um den Mund – zum Sterben hoffnungslos.

So jung und schon fertig! – Wie war das gekommen?

Wie? ...

Ich blieb liegen und dachte die ganze liebe Nacht darüber nach, bis das bleiche Licht des aufdämmernden Tages sich mit dem gelben der Lampe zu einem graugelben kalten Nebel zu vermischen begann.

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