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Kleine Schriften

Carl von Clausewitz: Kleine Schriften - Kapitel 5
Quellenangabe
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typemisc
authorCarl von Clausewitz
titleKleine Schriften
booktitleGeist und Tat
publisherAlfred Kröner Verlag
printrun
editorWalther Malmsten Schering
year1941
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Über Koalitionskrieg

Ich kenne nur zwei Mittel, um auf eine zweckmäßige Allianz einen zweckmäßigen Krieg folgen zu lassen. Das eine ist die Summe der Streitmassen, welche man für den Krieg bestimmt hat, zusammenzuwerfen und einem Feldherrn die Leitung derselben zu übertragen; oder man entwirft sich einen allgemeinen Kriegsplan, der sich auf die natürlichen Verhältnisse und Vorteile eines jeden Staates gründet und wovon wir die näheren Grundsätze und Beispiele ein andermal geben werden.

Zuweilen hat schon der erste Fall stattgefunden, wenn nämlich die Streitkräfte, welche der eine Staat aufstellen wollte, zu unbedeutend waren, um ihm einen Anteil an der Leitung des Krieges auszuwirken. Sooft es aber nur geschehen konnte, haben die Minister ihren Scharfsinn aufgeboten, alle kleinen Vorteile des Staates aufzuspüren und ihnen nachzugehen. Sie meinen töricht, jede Aufopferung, wodurch sie nicht grade einen politischen Vorteil erkaufen, sei Schwäche oder Ungeschicklichkeit; denn sie bedenken nicht und wissen nicht zu schätzen, was sie auf der andern Seite wieder gewinnen, sowohl an Größe als Wahrscheinlichkeit des Erfolges.

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