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Gutenberg > Brüder Grimm >

Kinder- und Hausmärchen

Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen - Kapitel 164
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authorJacob und Wilhelm Grimm
titleKinder- und Hausmärchen
publisherVerlag von Otto Hendel
firstpub1812
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160. Rätselmärchen

Drei Frauen waren verwandelt in Blumen, die auf dem Felde standen, doch deren eine durfte des Nachts in ihrem Hause sein. Da sprach sie auf eine Zeit zu ihrem Mann, als sich der Tag nahete und sie wiederum zu ihren Gespielen auf das Feld gehen und eine Blume werden mußte: »So du heute vormittag kommst und mich abbrichst, werde ich erlöst und fürder bei dir bleiben;« was dann auch geschah. Nun ist die Frage, wie sie ihr Mann erkannt habe, so die Blumen ganz gleich und ohne Unterschied waren? Antwort: »Dieweil sie die Nacht in ihrem Hause und nicht auf dem Felde war, fiel der Tau nicht auf sie als auf die anderen zwei, dabei sie der Mann erkannte.«

* * *

 

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