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Gutenberg > Brüder Grimm >

Kinder- und Hausmärchen

Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen - Kapitel 120
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authorJacob und Wilhelm Grimm
titleKinder- und Hausmärchen
publisherVerlag von Otto Hendel
firstpub1812
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117. Das eigensinnige Kind

Es war einmal ein Kind eigensinnig und that nicht, was seine Mutter haben wollte. Darum hatte der liebe Gott kein Wohlgefallen an ihm und ließ es krank werden und kein Arzt konnte ihm helfen, und in kurzem lag es auf dem Totenbettchen. Als es nun ins Grab versenkt und die Erde darüber hingedeckt war, so kam auf einmal sein Ärmchen wieder hervor und reicht in die Höhe, und wenn sie es hineinlegten und frische Erde darüber thaten, so half das nicht, und das Ärmchen kam immer wieder heraus. Da mußte die Mutter selbst zum Grabe gehen und mit der Rute auf's Ärmchen schlagen, und wie sie das gethan hatte, zog es sich hinein, und das Kind hatte nun erst Ruhe unter der Erde.

* * *

 

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