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Kenelm Chillingly. Dritter Band

Edward Bulwer-Lytton: Kenelm Chillingly. Dritter Band - Kapitel 22
Quellenangabe
typefiction
authorEdward Bulwer-Lytton
year1873
firstpub1873
translatorEmil Lehmann
publisherErnst Julius Günther
addressLeipzig
titleKenelm Chillingly. Dritter Band
pages1169
created20110327
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Fünftes Kapitel.

Kenelm Chillingly an Sir Peter Chillingly.

»Lieber, bester Vater, diese Zeilen sollen keine Antwort auf Deine Briefe sein. Ich weiß nicht, ob sie überhaupt den Namen eines Briefes verdienen. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich sie in Deine Hände gelangen lassen will. Der Unterhaltung mit mir selbst überdrüssig, setze ich mich hin, um mich mit Dir zu unterhalten. Oft habe ich mir vorgeworfen, nicht jede Gelegenheit ergriffen zu haben, Dich bestimmt wissen zu lassen, wie warm ich Dich liebe, wie tief ich Dich verehre, o Du mein Freund, mein Vater! Aber wir Chillinglys sind kein demonstratives Geschlecht. Ich erinnere mich nicht, daß Du mir je in Worten zu erkennen gegeben hättest, daß Du Deinen Sohn unendlich viel mehr liebst, als er es verdient. Und doch 196 weiß ich, daß Du lieber alle Deine geliebten alten Bücher unter den Hammer bringen, als zugeben würdest, daß ich vergebens nach einer noch ungenossenen, wenn nur unschuldigen Freude schmachte. Und weißt Du nicht ebenso gut, daß ich lieber auf meine ganze Erbschaft verzichten und Tagelöhner werden würde, als zugeben, daß Du Dich von Deinen geliebten alten Büchern trenntest?

Daß wir so beide von des andern Liebe überzeugt sind, betrachte ich bei Allem. was mein Herz in das Deinige auszuschütten verlangt, als ausgemacht. Aber wenn ich richtig voraussehe, so wird ein Tag kommen, wo einer von uns beiden dem andern ein Opfer bringen muß. Wenn dem so sein muß, so flehe ich Dich an, mir das Opfer zu bringen. Wie kommt das? Wie kommt es, daß ich so ungroßmüthig, so selbstsüchtig, so undankbar alles dessen uneingedenk bin, was ich Dir schon schuldig bin und was ich vielleicht niemals werde zurückzahlen können? Ich kann nur antworten: Daran ist das Schicksal, die Natur, die Liebe schuld.

Hier muß ich abbrechen. Es ist Mitternacht, der Mond blickt in das Fenster, an dem ich sitze, und auf dem Wasser des Flüßchens, das unter demselben hinfließt, zieht sich eine lange schmale Silberspur hin, in 197 welcher jede Welle im Mondlichte zittert. Die übrigen Wellen zu beiden Seiten der mondbeleuchteten Spur, welche gleichermaßen ihrem Grabe in der unsichtbaren Tiefe entgegeneilen, erscheinen regungslos und dunkel. Ich kann nicht mehr schreiben.«

Zwei Tage später.

»Sie behaupten, sie stehe, was Reichthum und Lebensstellung betrifft, unter uns. Sind wir, lieber Vater, wir, zwei Gentlemen von guter Herkunft, auf Geld erpicht oder Lakaien der Großen? Als ich auf der Universität war, gab es dort keine verhaßteren Menschen als die Parasiten und Kriecher, die Leute, die sich in der Wahl ihrer Freunde durch den Nutzen bestimmen ließen, den das Geld oder der Rang ihnen leisten konnte. Wenn das schon da ein Zeichen niedriger Gesinnung ist, wo die Wahl von so geringer Wichtigkeit für die Laufbahn eines tüchtigen Menschen ist, wie viel niedriger erscheinen die Parasiten und Kriecher da, wo es sich um eine Entscheidung darüber handelt, welches Weib man lieben, welches Weib man sich zur Verschönererin des Lebens ausersehen soll. Würde sie diese Verschönererin, diese Veredlerin meines Lebens werden können? Ich glaube es sicher. Schon hat das Leben einen Reiz für mich gewonnen, von dem ich früher keine Ahnung hatte; schon fange ich an, wenn 198 auch noch schwach und unbestimmt, das Interesse an den Zielen und Bestrebungen meiner Mitmenschen zu nehmen, welches am stärksten bei denjenigen ist, die die Nachwelt zu ihren Veredlern rechnet. Zwar hätte ich selbst in diesem ruhigen Dorfe Belege genug für die Wahrheit finden können, daß der Mensch nicht dazu da ist, über das Leben nachzudenken, sondern dazu, thätig in dasselbe einzugreifen; aber ich zweifle, ob ich aus diesen Belegen Nutzen gezogen haben, ob ich nicht diese kleine Weltbühne, wie ich es bei der großen gethan hatte, mit den gleichgültigen Augen eines Zuschauers betrachtet haben würde, wäre nicht mein ganzes Wesen plötzlich von kühler Philosophie zu leidenschaftlichem Erfassen der Dinge übergegangen, sodaß es, auf einmal menschlich warm geworden, für alles Menschliche sympathisch erglühte. Ach! Sollte wirklich ein Zweifel darüber bestehen, welche Stellung ihr als meiner Frau zukommt, ihr, meiner Fürstin, meiner Frau? Wenn dem so wäre, wie zufrieden solltest Du, lieber Vater, mit der Carrière Deines Sohnes sein! Wie beharrlich würde er streben – und wann hat Ausdauer nicht zum Ziele geführt? – alle seine Mängel an Intelligenz, Genialität und Wissen durch die auf einen bestimmten Zweck concentrirte Energie zu ersetzen, welche mehr als Intelligenz, Genialität und 199 Wissen, wenn sie nicht mit einer gleich concentrirten Energie verbunden sind, sicher zu dem führt, was die Welt Ehren nennt.

Ja, wenn sie, zu der ich, was ich auch Großes und Gutes thun möchte, sagen könnte: Es ist Dein Werk, nun die Trägerin meines Namens wird, dann verspreche ich Dir, daß Du den Tag, wo Du eine Tochter in Deine Arme geschlossen hast, segnen sollst.

Du fühlst die Nähe der Geliebten bei Allem, was Du als über Dir erhaben empfindest, das sind die Worte eines jener deutschen Magier, welche in unserm Busen nach den Samenkörnern schlummernder Wahrheiten graben und Blumen aus ihnen hervorzaubern, noch ehe wir selbst von dem Vorhandensein dieses Samens etwas wußten. Jeder Gedanke, der sich für mich mit meiner Geliebten verknüpft, scheint mir beflügelt geboren.

Ich habe sie eben gesehen, eben Abschied von ihr genommen. Seit man mich freundlich und weise darauf aufmerksam machte, daß ich kein Recht habe, ihren Seelenfrieden zu gefährden, solange ich mir nicht die Erlaubniß verschafft habe, um sie zu werben und sie zu gewinnen, gelobte ich mir, ihre Gegenwart zu meiden, bis ich Dir, wie ich es jetzt thue, mein Herz ausgeschüttet und Deine Erlaubniß erhalten haben würde; 200 denn wenn ich auch das Gelübde, das meine Ehre bindet, nicht gethan hätte, so müßte doch Deine Zustimmung und Dein Segen meine Wahl begleiten. Ich könnte es nicht wagen, ein so unschuldiges und schönes Mädchen zu bitten, einem undankbaren, ungehorsamen Sohne ihre Hand zu reichen. Aber heute Abend traf ich sie unerwarteter Weise bei dem Pfarrer, einem vortrefflichen Mann, von dem ich viel gelernt habe, dessen Lehren, dessen Beispiel und dessen Freude an seiner Häuslichkeit und seinem zugleich thätigen und heitern Leben ganz im Einklange mit dem Inhalte meiner Träume stehen.

Ich will Dir jetzt den Namen meiner Geliebten sagen. Halte ihn fürs erste ganz geheim. Aber o, wie ich mich dem Tage entgegensehne, wo ich Dich sie bei diesem Namen nennen hören und ihr den einzigen Kuß auf die Stirn drücken sehen werde, der mich nicht eifersüchtig machen wird!

Es ist Sonntag und nach dem Abendgottesdienst pflegt mein Freund seine Kinder um sich zu versammeln und ohne förmliche Predigt oder Rede sich mit ihnen über solche Gegenstände zu unterhalten, welche der Heiligkeit des Tages angemessen sind; oft nimmt er bei diesen Gegenständen keinen directen Bezug auf Religion, öfter geht er scherzend von einem kleinen Vorfall oder dem Inhalt eines kleinen Geschichtenbuches, 201 welches die Kinder im Laufe der letzten Wochen ergötzt hatte, aus, um allmälig zu einer freundlichen, sittlichen Ermahnung oder zur Illustration einer Lehre durch ein göttliches Beispiel überzugehen. Es ist sein Grundsatz, daß, während Vieles, was Kinder lernen müssen, nur bei gewissenhafter Arbeit und als positive Aufgabe von ihnen erlernt werden kann, die Religion sich in ihren Gemüthern nicht mit dem Gedanken an Arbeit und Aufgaben verknüpfen, sondern unmerklich in ihr Denken und Fühlen übergehen, sich an Erinnerungen und Bilder des Friedens und der Liebe, an die zärtliche Nachsicht der frühesten Lehrer, an die unschuldige Heiterkeit der ersten Jugendzeit, an den Trost, den sie bei späterem Kummer, die Unterstützung, die sie bei späteren Prüfungen erfahren haben, knüpfen und sich niemals von ihrer Zwillingsschwester, der Hoffnung, trennen sollte.

Ich trat heute Abend grade in dem Augenblick in das Zimmer des Pfarrers, wo sich die kleine Schaar um ihn versammelt hatte. An der Seite seiner Frau saß eine Dame, für die ich mich lebhaft interessire. Ihr Gesicht trägt jenen Ausdruck der Ruhe, welcher eine durch schweren Kummer bewirkte tiefe Ermattung bekundet. Sie ist die Tante meiner Geliebten. Lily hatte sich auf einer niedrigen Ottomane zu Füßen des 202 guten Hirten mit einem seiner kleinen Mädchen, um dessen Schultern sie ihren Arm geschlungen hatte, gelagert. Sie zieht die Gesellschaft von Kindern der von Mädchen ihres eigenen Alters bei weitem vor. Die Frau des Pfarrers, eine sehr gescheidte Dame, stellte sie einmal in meiner Gegenwart wegen dieser Vorliebe zur Rede und fragte sie, warum sie sich beharrlich nur mit Kindern umgebe, von denen sie doch nichts lernen könne. O wenn Du den unschuldigen, engelgleichen Ausdruck ihres Gesichtes hättest sehen können, mit welchem sie anspruchslos antwortete: Ich denke mir, weil ich mich mit ihnen sicherer, ich meine Gott näher fühle.

Herr Emlyn, so heißt der Pfarrer, entnahm das Thema seiner Homilie diesen Abend einem hübschen Feenmärchen, welches Lily tags zuvor seinen Kindern erzählt hatte und welches er sie zu wiederholen veranlaßte.

Hier in kurzen Worten der Inhalt des Märchens:

Es waren einmal ein König und eine Königin, die waren sehr unglücklich, weil sie keinen Thronerben hatten, und sie beteten zu Gott, er möge ihnen doch einen schenken. Und siehe da, an einem schönen Sommermorgen sah die Königin, als sie aufwachte, neben 203 ihrem Bett eine Wiege stehen, in welcher ein schönes Knäblein schlafend lag. Großer Jubel herrschte im ganzen Königreich. Aber als das Kind heranwuchs, wurde es sehr launenhaft und reizbar, verlor seine Schönheit, wollte seine Lectionen nicht lernen und wurde ein höchst unartiger Knabe. Darüber grämten die Eltern sich sehr; der so heißersehnte Erbe schien eine große Plage für sie selbst und ihre Unterthanen werden zu sollen. Endlich wurden ihre Sorgen noch dadurch vermehrt, daß sich eines Tages auf den Schultern des Prinzen zwei kleine Auswüchse zeigten. Alle Aerzte wurden über die Ursache und die Mittel zur Abhülfe dieser Deformität consultirt. Natürlich versuchten sie es mit Tragbändern und eisernen Maschinen, welche dem armen kleinen Prinzen große Schmerzen verursachten und ihn nur noch unliebenswürdiger machten. Aber die Auswüchse wurden immer größer, und der Prinz wurde kränklich und siechte hin. Endlich machte ein geschickter Chirurg, als das einzige Mittel, dem Prinzen vielleicht das Leben zu retten, den Vorschlag, ihm die Auswüchse auszuschneiden, und am nächsten Tage sollte diese Operation vorgenommen werden. Aber in der Nacht sah die Königin wirklich oder im Traum eine schöne Gestalt an ihrem Bette stehen. Und diese Gestalt sprach zu ihr in 204 vorwurfsvollem Tone: ›Undankbares Weib! Wie dankst Du mir für das köstliche Geschenk, das meine Gunst Dir gewährt hat? Sieh in mir die Königin der Feen. Als Erben Deines Königreichs vertraute ich Dir ein Kind aus dem Feenlande an, auf daß es ein Segen für Dich und Dein Volk werde, und Du willst ihm durch das Messer eines Wundarztes einen qualvollen Tod bereiten?‹ Und die Königin antwortete: ›Fürwahr ein kostbares Geschenk! Ein elender, kränklicher, vom Fieber geplagter Wechselbalg!‹

›Bist Du so unverständig‹, fragte die schöne Fee, ›nicht zu begreifen, daß die frühesten Instinkte des Feenkindes es zu Aeußerungen der Unzufriedenheit über die Verbannung aus seinem Heimatlande treiben mußten? Und in dieser Unzufriedenheit würde es hingesiecht oder verbittert und boshaft aufgewachsen sein, noch immer ein Elfe an Macht, aber ein bösartiger Elfe, hätte nicht die Kraft seiner eingeborenen Natur hingereicht, das Wachsthum seiner Flügel zu entwickeln. Das, was Deine Blindheit als eine Deformität des menschlich Geborenen verurtheilt, ist für den von einer Fee Geborenen die Vollendung seiner Schönheit. Wehe Dir, wenn Du die Flügel des Feenkindes nicht wachsen lässest!‹

Und am nächsten Morgen schickte die Königin den 205 Chirurgen, als er mit seinem schrecklichen Messer erschien, fort und ließ dem Prinzen die Tragbänder und die eisernen Maschinen abnehmen, obgleich alle Doctoren voraussagten, daß das Kind sterben werde. Und von diesem Augenblick fing der königliche Erbe an sich zu erholen und blühend und gesund zu werden. Und als endlich aus diesen entstellenden Auswüchsen das Gefieder schneeweißer Flügel hervorsproßte, machte die mürrische Verdrossenheit des Prinzen einer heitern, freundlichen Laune Platz. Anstatt seine Lehrer zu kratzen, wurde er der aufgeweckteste und gelehrigste Schüler und wuchs heran zur Freude seiner Eltern und zum Stolz ihres Volkes. Und das Volk sprach: In ihm werden wir einen König bekommen, wie wir ihn noch nie gehabt haben!

Hier endete Lily's Erzählung. Ich kann Dir keinen Begriff von der hübschen, scherzhaften Art geben, wie sie erzählt wurde. Dann sagte sie mit ernstem Kopfschütteln: ›Aber Ihr scheint nicht zu wissen, was nachher geschah. Glaubt Ihr, daß der Prinz niemals Gebrauch von seinen Flügeln machte? Hört mir zu! Die Hofleute, welche im Dienst seiner königlichen Hoheit standen, entdeckten, daß er jede Woche während einiger Nächte verschwand. In diesen Nächten flog er nämlich, dem Triebe seiner Flügel folgend, aus den 206 Palasthallen nach dem Feenlande und kam von dort nur mit um so innigerer Liebe zu seiner menschlichen Heimat, der er auf eine Weile entrückt war, zurück.‹

›O meine Kinder‹, fügte der Pfarrer hinzu, ›die Flügel würden uns umsonst gegeben sein, wenn wir dem Triebe, der uns reizt, uns aufzuschwingen, nicht folgen wollten; aber gleichwohl würde auch dieses Aufschweben vergeblich sein, geschähe es nicht nach der Heimat von wannen wir gekommen sind, auf daß wir aus der heimatlichen Luft eine kräftigere Gesundheit und eine reinere Freudigkeit mit zurückbringen und uns nach jedem neuen Auffluge himmelwärts um so gestärkter für die Pflichten der Erde fühlen!‹

Nachdem er so die Moral von Lily's Feenmärchen ergänzt hatte, erhob sich das Mädchen von ihrem niedrigen Sitz, ergriff seine Hand, küßte sie ehrfurchtsvoll und trat dann ans Fenster. Ich konnte sehen, daß sie bis zu Thränen gerührt war, die sie zu verbergen suchte. Später am Abend, als wir einige Minuten, bevor die Gesellschaft aufbrach, auf dem Rasen zerstreut waren, kam Lily schüchtern zu mir und sagte leise flüsternd:

›Sind Sie mir böse? Was habe ich gethan, was Ihr Mißfallen erregt hat?‹

207 ›Ihnen böse? Mißfallen? Wie kommen Sie auf solche Gedanken?‹

›Es sind so viele Tage her, seit Sie uns besucht haben, seit ich Sie zuletzt gesehen habe‹, sagte sie, so natürlich zu mir aufblickend und mit Augen, in welchen die Thränen noch zu zittern schienen.

Bevor ich mich noch getrauen konnte, eine Antwort zu geben, trat ihre Tante heran und führte, nachdem sie mich nur einer kalten guten Nacht gewürdigt hatte, ihre Nichte fort.

Ich hatte darauf gerechnet, sie nach ihrem Hause zu begleiten, wie ich es gewöhnlich gethan habe, wenn wir uns in einem andern Hause trafen. Aber die Tante hatte wahrscheinlich vermuthet, daß ich an jenem Abend im Pfarrhause sein würde, und hatte, um meine Absicht zu vereiteln, einen Wagen für die Rückfahrt bestellt. Ohne Zweifel hat man sie gewarnt, keinen vertraulichen Verkehr zwischen ihrer Nichte und mir zu gestatten.

Vater, ich muß sofort zu Dir kommen, mich meines Versprechens entledigen und aus Deinem eigenen Munde Deine Zustimmung zu meiner Wahl vernehmen; denn Du wirst zustimmen, nicht wahr? Aber ich möchte, daß Du darauf vorbereitet wärest, und ich will daher diese unzusammenhängenden Bruchstücke meiner Einkehr 208 in mein eigenes und Dein Herz versiegeln und sie Dir morgen schicken. Erwarte mich, nachdem ich Dir einen Tag gelassen haben werde, ihren Inhalt allein in Erwägung zu ziehen – allein, lieber Vater, sie sind nur für Deine Augen bestimmt!

K. C.« 209

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