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Kasper Ohm un ick

John Brinckman: Kasper Ohm un ick - Kapitel 21
Quellenangabe
typenarrative
booktitleKasper Ohm un ick
authorJohn Brinckman
publisherHamburger Lesehefte Verlag
addressHamburg
isbn3-87291-128-7
titleKasper Ohm un ick
pages3-11
created20000530
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1855
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»Kinner un Lüd!« röp dunn Unkel Andrees un fohrt up sinen Armstohl in 'n Enn. »Nee, dit is mi uter allen Spaß! De Klock is jo all teihn, dat is jo all æwer Börgertid! Nee, nu nehmt mi dat nich æwel, dit geiht nich! Wat Mutter sick man blot dorvon denken deit, de hött säker noch mit dat beten Bors för mi dümme. Dit geiht in 'n Lewen nich god! Dat anner, wat dor noch nah is, dat erlat't mi nu man; dat verklor ick juch 'n annermal!«

Donn schreg æwersten min Fründ Ratzmann: »Was denn, Herr Kapitän! Sie wollten sich hier so von Bernadotten und Müratten absegeln und uns das Nachflöten lassen?«

»Ich bin ganz Ratzmannen seine Meinung!« röp donn min Fründ Dokter Scheper. »Wenn das auch ginge, so geht es nich. Da sind noch zwei volle Schatos nach, Kaptein, un die wollen berücksichtigt sein, daß Sie das man wissen! Das ist reeller Siebenundvierziger, Herr! Wissen Sie, was das sagen will? Das wäre ja eine Sünde wider das elfte Gebot, wenn wir so was von Ihnen so stillschweigens genehmigten!«

»Und eine Sünde und Schande wäre es, Herr Kaptein, wenn wir Ihrem mordverbrannten Rebeller von Neffen da auch nur einen Fingerhut voll von dem edlen Safte zu seinem Frühstück morgen übrig lassen wollten. Das hieße ja Hanßens Gesinnung gänzlich verkennen!« säd Hannings.

»Und wenn Sie nu noch widerstehen können, Herr Kapitän, denn mache ich mich selbst auf die Strümpfe und hole mir die Erlaubnis von Ihrer werten Frau Gemahlin!« säd Knieper un schenkt Unkel Andrees den Kros wedder vull. »Da sehen Sie gefälligst mal her, Herr! Das ist die stoffgewordene Sonne des mittäglichen Frankreichs, Herr!« Un dormit höll he Unkel Andreeßen dat vulle Kristallglas vör dat Licht un sett't dat vör em dal. »Bernadotte ist die Parole, und Gretchen will doch auch erst anständig unter die Haube gebracht sein. Sie haben Gretchen hier vor unser aller Ohren ein Eheversprechen gemacht. Darauf können Sie gerichtlich belangt werden, Herr! Ich übernehme die Sache ohne Vorschuß, und denn wollen wir mal sehen, was danach kömmt!«

»Na, denn för mintwegen!« säd Unkel Andrees un gew sick. »Denn will wi dat man een Sündenvergewen sin laten, un denn is dat all een Afwaschen. Ut de Bors möt Mutter denn morgen Plückfisch maken! Man Bernadotte wir dat nich, Jochen Mürat is dat west! Min Oll leg donn grad mit den ›Poseidon‹ ünner swor Havarie in Gotenborg. Ick sülm führt dunn mit minen Fründ Hans Holtfräter, beid all as Jungmanns, up de ›Providentia‹. Kasper-Ohm wir all wedder von Petersborg trügg. Dat was all lat in den Harwst, Anno söß, as wi von Riga ut up de Reed vör Warnemünn ankemen, un wi hadden dor keen Ahnung von, wat ünner de Tid to Hus passiert wir.

»I, dat sünd jo woll gor Kanonen, de dor up de Schant baben bi dat Lock stahn«, säd oll dick Maack to sinen Maat, as wi de Reed anseilen deden, un gew den Maat den Kiker. »Kik doch mal eens sülben!« Wi keken all oewer de Reeling un makten lang Häls.

»Jawoll sünd dat Kanonen!« säd de Maat, as he henkeken hadd. »Un Kommißfreters sünd dor ok bi. Ich heww al 'n Stücker twölw tellt vörn up de Schant, un in de Vörregg dor krimmelt dat man so von bunte Kaputröck un Borenmützen!«

Wi hadden de Lotsenflagge uphißt, man keen Lotsenjöll let sick vör dat Lock sehn, un dor wi man Ballast inhadden un dat stramm nordwestlich weigen ded, so kitschten wi bi dat Spill vörbi, beleden de Segels un smeten 'ne Troß an dat Kisten-Bollwark. Reten wi æwersten de Ogen up!

»Futr di Morblex!« säd ick to Hans Holtfräter. »Wenn dat nich de Franzos is, denn will ick keen Türksch verstahn!«

De Troß von de »Providentia« wir noch nich an den Pahl fast, dunn klasperten ok all 'ne halw Stieg von de Quaduxenfreters an Burd, un würd dat dunn een Futern un Zackern un Bugern, ümmer mit den blanken Säbel in de Fust. Oll dick Maack müßt mit nah de Vagdi mit de Papieren; man he kem ball wedder trügg. 'n Engelsmann wir de »Providentia« jo nich, un to halen wir ünner Deck ok nix, un so leten se uns denn lopen. Un dat wohrt dunn ok keen Viertelstunn, dunn smeten wi de Troß af, braßten de Fock, halten den Klüver up, un vörwartsch güng dat dörch den Strom de Kisten lanke dörch den Breetling, un nah 'n Dreeviertelstunden legen wi bi de Koßfellerbrügg. De Strandduren, Mönkedur, Koßfeller- und Borgwalldur, wiren duwwelt mit Postens besett't; weck Borenmützens up 'n Kopp un weck Helms mit Pirswäns' achter, all Musketen up de Schuller. Ick künn de Koßfellerstrat ruppe kiken un kreg dat orig mit de Angst, an minen Ollen sin Hus to kamen. Hans Holtfräter güng dat grad so. Ick säd dat Maacken. »Je«, säd de, »för mintwegen gaht ji man; wenn ji man dörchkamt!«

Ick gung mit Hans' gradwegs up dat Stranddur to. De hellen uns æwer de Pargenettens vör un schneuzten uns an: »On ne passe pas!«

Wi kratzten uns achter de Uhren. – »Hans«, säd ick, »wat nu?« »Je«, säd Hans, »wenn dat nich dörch de Mur geiht, dennso geiht dat sacht æwer de Mur. Achter den Blagen Turm bi de Fischerbastschon dor mücht dat sacht gahn; dor wet ick Bescheed; dor hett de oll Strandmur 'n Riß. Wenn 'n dor de rechte Fot insett't un mit de recht Hand baben in dat Rüstlock grippt un nahst de linke Fot in de Turmeck stemmt un mit de linke Hand in dat anner Rüstlock langt, dat dor is, denn geiht dat, Andrees! Un dor bün ick man all 'n poor mal nachts æwerstegen, wenn de Strandduren to wiren un ick to lat von de Fähr inkem verleden Winter. Wenn dor man nüms nich is!«

Na, wi dor ok hen! All de Strandduren wiren richtig mit Postens besett't, un vör uns red grad een Pikett nah den Wall ruppe, de blanken Sarrassen in de Fust. Baben up de Fischerbastschon stünn ok een Posten bi de söß ollen Stadtbrümmers dor. Achter uns red 'n anner Pikett ranne, dat wir æwer noch wit achter trügg, un as ick mi dornah ümkek, sehg ick dat man, dat 'n franschen Korporal mit söß Mann nah de Koßfellerbrügg rup marschieren un an Burd von de ›Providentia‹ stigen ded. De Schepen, de dor sünst noch in 'n Haben wiren, de legen all an de Pahls up de Lag, de ›Anna Maria Sophia‹ ok. Dat Bollwark ling un lang was klor, un vör dat Badstüwerdur stünn ne riden Batterie upführt, un dor wiren dree hölten Baracken bi upslahn. De Pir stünnen sadelt in twee Reegen langs de Stadtsit, un de Franzosen hadden dat in de Baracke mächtig hild üm de Feldketels; denn se wiren dor grad bi dat Schaffen, so vel sehg ick man. Von Rostocker Inwahners wir æwersten ok keene Seel nich to sehn den helen Strand lanker.

Wi hadden uns an dat Bollwark dicht bi den Strom langslängelt. Anropen würden wi nich von de Schildwachen, un as wi gegen de Fischerbastion kemen, dunn hadd de Posten dor baben up dat oll Rundeel sick ümdreigt, so dat de Franzos dor uns nich to sehn kreg. An den helen Strann wir keen Minsch nich wider to sehn, un so kemen wi glücklich bet an den Blagen Turm unner den Wall. Dat Hans dor 'n Wessel hadd, as de Jäger seggt, dat sehg ick glik. He besünn sick ok keenen Ogenblick. De Turmeck verstök uns vör de fransche Schildwach up dat Rundeel. As son 'n Kater, de up dat Nahwern geiht, was Hans baben up de Strandmur un ok furtst doræwer weg un Haben binnen. Hal een – hal twee – hal dree – ick em nah!

»Qui vive!« röp dat achter uns, as wi beid glücklich an de anner Sit un in de Stadt rinne wiren. »Sacre nom de Dieu! Halte là!« un dat was dat Pikett Schassürers, dat achter uns her in forschen Draw ranne drawen ded.

Je ja; je ja! Wi beid kitschten üm de Eck von den ollen Blagen Turm rümme un dat ok vörfötsch in de Lastadie rinne, un weg wiren wi. Hans Holtfreter wir nich so flink to Been as ick. He röp mi noch nah: »Wenn wi uns drapen willen, Andrees, denn is dat up 'n Hegengeisthoff, dor hett min Wäsch 'n Præben in!«

Ick flög mihre as ick güng dörch de all Lastadie. Nahst æwersten besünn ick mi un nehm 'n ruhigen Gang an, dat hadd sünst upfallen könnt. Dat wir kolt, un de Husdören wiren all to. Von Franzosen wir nich vel to sehn. Man hen un wedder sehg ick Monturen an de Finstern. So üm Middag rümme wir dat. De Klock slög een, as ick ut den Krönkenhagen in min eegen Strat rinne bögen ded, un dor was denn dat ierst, wat ick to sehn kreg, min Öhme in eegenste Person, den Dreemaster mit de Goldburden up, 'n Kopp un dat lange spanische Ruhr mit den Sülwerknop in de Fust, un so seilt he de Tritten von sinen Süll dal, as hadd he ok keenen Ogenblick Tid nich. Ut sin Husdör rute kort achter em kem dunn eenen forschen, staatschen Kierl. Dat müßt 'n Franzos sin, dat sehg ick woll, wenn he ok een von Kasper-Ohm sin Piläckes an hadd un ut een von minen Öhme sin langen Pipen smöken ded. Dat Pijäcke sehg narrsch nog ut to de langen Kneegamaschen, un üm den Kopp hadd he 'n buntsiden Dok as sonn Oort Mütz upsett't. He blew æwer up den Süll stahn, kek minen Öhme nah, füng hell an to lachen un dreigt sick nah Gretenwäschen üm, de ehren lütten saubern Flaßkopp ängstlich ut de Husdör rutestäken hadd.

»Kasper-Ohm!« röp ick, »Kasper-Ohm!«

Wen æwer nich hüren ded, dat wir min Öhme. De fohrt in vulle Fohrt nah minen Ollen sin Süll ruppe un dat in dat Hus rinne, as wenn de Schostein dor brennen ded. Dor müßt wat los sin. Ick em nah. – Wir dat æwersten een Skandal in de Achterstuw! De Stuwendör stünn halw apen. Kasper-Ohm un min Ollsch stünnen dor vör den Disch un hadden mi dat Heck tokihrt. Up dat Kanapee leg æwer mit Stewel un Sporen so 'n lütten Lümmel von Franzos, so 'n lütten Drekeshoch, drög as ne Backbeer un gel as ne Pomeranz un mit 'n poor richtige Rottenogen in 'n Kopp un futert dor as 'n Kuhnhahn, den 'n roden Lappen vörhollen ward. »Viandi!« schreg he. »Fromaschi! Konjack! Pack – pack – pack – pack!« un dormit slög he mit de Fust up den Disch, dat dat man orig so knack! säd.

»Wurans Pack, Monsüre? Wen is Sin Pack hier, Monsüre? Wen meent Er mit dat Pack?« schreg Kasper-Ohm. »Parle vu di Franzi, Monsüre? Wann Er Pack seggen deit, Monsüre, dann segg ick för min Part Bagaschi! Kumprene vu, Monsüre? Un dat heet Swintrecker up Dütsch, ond wann Er dat hier nich wedder loswerden kann, dann nehm Er dat mit nah Frankreich un makt Er Sin Moder eenen Presenten dormit, verstande vu, Monsüre?«

Dunn füng ok min Ollsch an, ganz mächtig gegen den Franzosen an to zackarieren. De linke Hand hadd se in de Sit stemmt, un in de recht höll se ehren nigen Hoorbessen, un de Mützenbänner flögen ehr man so üm den Kopp as Stormwimpels.

»Dat is schön von di, Broder, dat du mi to Hülp kamen büst, Broder!« hürt ick min Ollsch seggen. »Denk di, Broder, de infame Kierl will keen Pannkoken fressen. Dat is man so'n oll gemeenen Trumpeterbengel un biert sick düller as min beiden Offizierers in de Vörstuw, de, Gott sei geklagt, ok patzig un hochsnutig nog sünd un wovon de een ümmer 'n halwen Brand hett. Ick gew den Lausangel dor so'n schönen Pannkoken mit 'n fingerdicken Speckstiern dor in un so'n feines Backplummenmos, de Biestowsch Propost kann sick dat nich beter hollen, un wat deit de oll hungrig herlopen Lusjunge? Schriegt ümmer: ›Vijandi! Vijandi! Pack – pack – pack – pack!‹ fuchtelt mi mit sin blanktreckt Kesmetz ümmer üm de Näs' rümme, dat ick man hier nah den Hoorbesen heww gripen müßt, üm mi to verdeffendüren. ›Pu – ah!‹ – schriegt he – un wiest up dat Plummenmos, ›Pu – ah!‹ – schriegt he un wiest up den Pannkoken. ›Nix Pannkoke! Viandi! Pack – pack – pack – pack!‹ un stellt mi toletzt den Töller mit den Pannkoken up den Spikasten. Ick nehm æwersten den Töller wedder up un stellt em vör em hen un säd: ›Probier sick, Monsüre! Probier sick!‹ Wat deit dunn de infame Pomuchelskopp? Qualstert mi vör min sichtlichen Ogen up de schöne Gottesgaw, un dunn nimmt dat Krætendings den Pannkoken von den Töller un smitt em all den Speegel, dat he dor ok furtst an hacken blewen is. Dor kik, Broder, dor sitt he noch!«

»Futr di Morblex!« röp dunn Kasper-Ohm. »Will den Pannkoken nich fressen, Süster, seggst du? Fuchtelt di mit dat Kesmetz üm de Uhren, seggst du? Smitt den Pannkoken an dat Speegel, dat der Pannkoken dor ok furtsten an hacken bliwwt? Morblex noch mal to, will dat æwersten kalfatert sin!«

Dorup dreigt he sick vull gegen den Franzosen, fört den Span'schen an dat Knopenn' an, böhrt em in't Enn' un schreg:

»Kennt Er den Korporalstock woll, Monsüre? Futr di Morblex! Parli vu di franzi, Monsüre? Vule vu oder abersten vulle vu nich? Kumprene vu, wat Maneer is? Verstande vu, wat Respekt is? Alons izi! Hal Er mal den Pannkoken up de Städ wedder dal ond freß Er den, will Er oder will Er nich, Karnalji?«

Fohrt dunn æwer dat lütte Karnickel von Franzos up, tröckt wedder sin lütt Plemp blank un wull up minen Ohme infohren.

»Kusche vu!« schreg Kasper-Ohm. »Kusche vu, Monsüre, oder ick schlah em den Brägen to Pottkes!«

Man dunn steg in min Ollsch dat Pöttenblot ut dat Occiput in de Branen rinne; se hadd vel to vel Praxis an mi in ehren Lewen hatt. Swapps! slög se mit den Hoorbessen to, un swapps! flög ok den Franzosen sin Kesmetz in de Aweneck.

»Zacker di futr di bugr!« schreg min Öhme un wull mit den Span'schen toslahn.

Ick wir ok all tosprungen, üm mit to Hand to sin, wenn Holland in Not kem. Donn röp dor æwer wat achter üns: »Attention! Sein sick ruhig der Madame! Sein sich ganz ruhig die Monsieur! Die kleine trompette von die Cwasseurs zoll sick gleik fressen der Pannkuke. Werden mick gehen su spreck einer Wort mit die kleine poltron die trompette! Sein sick serr kut der Omelett for die kleine pollisson, die trompette, sweimal serr kut. Zoll sick gleik fresse der Kuke mit der Plommenmaus! Brauken sick keiner Packpack!«

Un dat was de grot Franzos, de up Kasper-Ohm sinen Süll stahn hadd, dat wir de Tamburmajur von General Savary sin Grenadürers, un de leg bi Kasper-Ohmen in Quartier.

Füng de dunn æwersten an to futern mit den lütten Trumpeter. De Racker wull abslut nich an min Ollsch ehren Speckpannkoken ranne. Man he müßt. De Tamburmajure langt em sick mit eenen Ruck æwer den Disch ræwer, hüll em mit de stiwen Arms vör sick weg, as 'n Adebor ne Pogg, un pust't em den Damp von Kasper-Ohmen sinen Schippertoback so lang ünner de Näs', bet he to Krüz kröp un an den Pannkoken sin infame Schülligkeit ded. Man een Gesicht makt he dorto, as bet he in 'n Kohflarrer, un so giftig sehg he dorbi ut as 'n Taschenkrewt, de von 'n Warrmünner Jungen mit 'n Bullenpesel tarrt ward. Aewerst dat hülp nich; he müßt för god den Pannkoken bet up den letzten Happen verputzen. De Tamburmajur sehg dorbi sihr hæglich ut, langt sick den lütten Franzosen sin eegen Trumpet von den Stuwendörnagel un blös em to den Pannkoken so'nen putzlustigen Marsch, dat ick hell uplachen müßt. Man so drad as de lütt Trompeter den Pannkoken wegstaut hadd, dunn sprüng he ok up, draugt mit beid Fusten wild üm sick, dat ut de Stuwendör un Hoffdör rute un smett buten Ballast æwer Burd as 'n Garwerhund.

De grot Tamburmajur kek em nah un lacht sick, un dorup säd he: »Brauken sick keiner Pack pack die kleine trompette, sein sick einer Gourmand, sein sick von die Straßbourg, aben sick wollen gemaken einer rôti von der Madame seiner Gans auf der Off. Haben sick gemacken zu vieler Lärm for der Omelette. Müssen ihm macken die Antoine Bouton einer weniger Musik zu seiner Pannkuke, ha – ha – ha!«

Kasper-Ohm säd æwersten to mi: »Süh, is Er ok wedder dor, Jonge? Dat nehm ick Em god, dat Er wedder dor is. Dat is min Süster Illsche ehr Jonge, Monsüre Butong! Nu kann der Jonge sin Moder sülsten an de Sit stahn; de Knaken hett er dorto, dat süht Er woll, Monsüre! Ond nu kam Er man, Monsüre, ond wis Er mi dat noch mal mit de Tippmariaschen, ond wenn Er denn Lust hett, dann will ick Em dat noch mal vormaken, wat dat mit den Kleverjassen up sick hett. Der Jonge dor kann hüt abend mit in de Bucht springen, der versteiht sick dor ok all up, ond dann brugen wi üns eenen lütten Gintoddy dorto, wo Em dat recht is, Monsüre! Der Jonge dor der fohrt nu all as Jungmann, der hett nu all sin richtigen drei Seejohren up de Schuller, ond der dreggt ok all sinen Gintoddy, Monsüre, dor segg ick god för! Lat Er sick bi Sinen Ohm sehen, Jonge, wann der Klock fiw slahn deit, hört Er?« – Un dormit güng Kasper-Ohm un Monsüre Butong wedder nah minen Uhme sin Hus rümme.

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