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Kaiser Karl und seine Paladine

Felix Dahn: Kaiser Karl und seine Paladine - Kapitel 22
Quellenangabe
typelegend
booktitleKaiser Karl und seine Paladine
authorFelix und Therese Dahn
yearca. 1923
publisherBreitkopf & Härtel
addressLeipzig
titleKaiser Karl und seine Paladine
created20060101
sendergerd.bouillon
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5. Kaiser Karls Fahrt nach dem Morgenland.

Zu einer Zeit saß Kaiser Karl in seinem Saale zu Paris und rief herbei die stolzen Herren: Roland und Oliver, Naimes, Ogier, Erzbischof Turpin, Graf Wilhelm von Orange, Ernald von Girunde und dessen Neffen, den starken Bertram, Beranger, Bernhard von Brabant, 253 Haimerich und Garin. Und Karl sprach: »Ihr Herren, hört: einst, als mir mein Sohn Lothar geboren wurde, habe ich das Gelübde getan, am heiligen Grab in Jerusalem zu beten. Dreimal hat mich ein Traum daran gemahnt. Darum rüstet Waffen und Hengste und laßt die Knechte Maultiere und Säumer schirren und beladet sie mit Gold und köstlichen Geschenken: denn ich fahre nach Jerusalem und ihr sollt mich begleiten.«

Im Dom von Saint Denis segnete Erzbischof Turpin der frommen Franken Schwerter. Dann umgürtete sich Karl mit Joyeuse und Turpin band sich Almace zur Seite und nach ihm nahmen die elf andern Paladine ihre Schwerter. Dann stiegen sie auf die stampfenden Rosse und ritten hinweg. Von Francien durch Burgund, Alamannien und Bayerland, über die Donau und durch Avaren und Bulgarensteppen ins Griechenreich; und fuhren von da über See ins MorgenlandSiehe das schöne Gedicht von Uhland: »König Karls Meerfahrt«. und nach Jerusalem. Sie ließen Rosse und Troßknechte in den Herbergen, eilten gleich ins Gotteshaus und legten ihre Gaben auf dem Altar nieder.

Da sah der Kaiser zwölf Stühle stehen, von geschnitzten Schranken wohl verwahrt, und einen dreizehnten in ihrer Mitte. Karl trat hin, tat die Schranken auf und ließ sich in dem Mittelstuhle nieder, und seine zwölf Barone saßen um ihn her. Und nie zuvor noch nachher saß ein Mensch darin: denn das waren die Stühle des Herrn Christus und seiner zwölf Apostel, in denen sie dereinst beim Abendmahl gesessen.

Da kam ein Jude in das Gotteshaus, erblickte Karls stolzes Angesicht mit dem wallenden Bart und erschrak: er 254 lief eilends hinaus, flog die Marmelstaffeln vor des Patriarchen Haus hinauf und rief: »Auf, Patriarch, eile ins Gotteshaus und bereite das heiligende Wasser: ich will mich taufen lassen! Zwölf Degen sah ich sitzen in den Stühlen: und noch einen, der ist schön und gewaltig, er ist Gott selbst und gekommen mit seinen zwölf Aposteln: dich zu besuchen.«

Der Patriarch beschied seine Priester und schritt mit ihnen in feierlichem Zuge dahin, wo Karl saß. Der stand auf, verneigte sich und küßte den Gottesdiener.

»Wer seid Ihr? und von wannen kommt Ihr?« fragte der Patriarch.

»Ich bin Herr Karl, König der Franken und Kaiser von Rom, und hergezogen, um am heiligen Grabe zu beten,« antwortete der Kaiser.

»Großer Karl,« sprach der Patriarch, »du bist auf dem Stuhle gesessen, auf welchem Christus, der Herr, einst saß: sei gesegnet und sei auf Erden ein König über alle Könige.«

Karl antwortete: »Ehrwürdiger Patriarch, habe Dank für das Wort! Aber gib mir von deinen Heiligtümern, daß ich sie meinen frommen Franken mitbringen mag.«

»Gott selbst hat dich hergeführt, darum will ich dir geben, was du begehrst,« antwortete der Patriarch und schenkte ihm heilige Reliquien: ein Stück vom Schweißtuch Jesu, einen Nagel, der Christi Fuß am Kreuz durchbohrt hatte, und die heilige Dornenkrone.

Karl nahm die Heiligtümer, und sein starker Leib bebte dabei vor frommer Wonne. Er ließ einen Schrein bauen, wohl tausend Mark vom feinsten arabischen Gold wurden darin verschmolzen: in diesen Schrein barg er die Weihtümer, dann ließ er ihn fest verschließen, mit dicken Silberbändern 255 umschmieden und verriegeln und übergab den Schrein Erzbischof Turpin, der sollte ihn hüten.

Vier Monde verweilte Karl in Jerusalem, tat seinen Schatz auf und ließ eine Marienkirche erbauen. Kaufleute brachten ihm arabische Seide, persische Tücher und Leinwand, Narden, Balsam, Pfeffer und allerlei Gewürz, und Karl kaufte ihnen alles ab. Dann sprach er: »Nun will ich heimfahren nach Francien.«

Der Patriarch antwortete: »Dir und deinen Baronen stehen meine Schätze offen, nehmt davon soviel ihr wollt. Hüte dich auf deiner Reise vor den heidnischen Saracenen! Vertilge sie, die uns Christen stets verfolgen!«

»Das ist meines Amtes zu Lande und zu Wasser,« sprach Karl und ließ in den Herbergen zum Aufbruch rufen. Da wurden den Baronen die Herzen froh: früh am Morgen standen Rosse, Saumtiere und Maulesel geschirrt; die Franken stiegen auf und zogen hinweg. Der Patriarch geleitete sie einen Tag lang, dann empfahl er sie Gottes Schutz und schied von ihnen.

Kaiser Karl ritt weiter und lenkte nach Byzanz. Als sie die glänzenden Türme und Kirchen der Stadt ragen sahen, kamen sie in weite Haine voll von Lorbeer- und Pinienbäumen; Rosen, Lilien und persische Syringen blühten da in unabsehbarer Menge. Männer in pelzverbrämten Seidenmänteln trieben allerlei Kurzweil darin: die einen lustwandelten, Falken und Habichte auf der Hand, die andern saßen beim Brettspiel unter Rosenhecken; und viele schöne Jungfrauen, geschmückt mit golddurchwirkten Gewändern, schritten mit ihren Freunden dazwischen hin.

Kaiser Karl rief einem Falkner: »Wo ist euer König 256 Hugo?« Höfisch antwortete der Grieche: »Reitet nur fürbaß, dann werdet Ihr ihn finden.«

Karl fand König Hugo mit einem Pflug ackernd. Der Pflug leuchtete von Gold: die Räder, die Pflugschar, die Stangen und das Joch, darin die Ochsen zogen. Der König saß auf einem goldnen Stuhl, den trug rechts und links an goldgeschmückten Stangen je ein weißer Zelter. Und der König saß auf einem bunten Kissen, gefüllt mit den Federn der Goldammer, unter seinen Füßen im Stuhl stand ein Schemel, mit silbernen Nägeln gefestigt. Ein Mantel wallte um seine Schultern, sein grauer Bart floß ihm auf die Brust, auf dem Haupte trug er einen breiten Hut, in der Hand hielt er eine goldene Gerte und so führte er seinen Pflug und zog die Furche gerade hin wie am Richtseil. Und von vier Pfählen getragen war ein grauer Teppich gebreitet über das Feld hin. Kaiser Karl staunte ob all der goldnen Pracht, lenkte sein Reiseroß unter das Zelt und grüßte den König höflich. Als der Karls stolzes Wesen und dessen starke Arme sah, entbot er ihm Gegengruß und fragte, wer er sei?

»Ich bin Herr Karl und dieser ist Roland, mein Neffe. Ich bin vom heiligen Grabe gekommen und hierher, um dich einmal zu sehen.«

»So sei mir willkommen; und ich will dir zu lieb meine Rinder ausspannen,« sagte Hugo. Er nahm den Tieren das Joch vom Nacken und ließ sie auf die Weide laufen, dann stieg er auf seinen Zelter und ritt mit den Franken in die Stadt, und da sie darüber staunten, als er so kostbaren Pflug unbewacht zurückließ, sprach er: »Der könnte sieben Jahre auf dem Acker stehen, und niemand würde ihn von der Stelle rücken.«

Wilhelm von Orange rief: »Hätten wir ihn in Francien, und ich und der starke Bertram kämen drüber, 257 wir zerschlügen ihn, Streitäxte und andre Waffen damit zu beschaffen.«

Sie kamen an den Palast des Königs: über die marmornen Stufen und den Estrich des offenen Saales waren bunte, weiche Decken gebreitet. In Byssos gekleidete Edelknaben und Herren in schimmernden Gewanden gingen und standen dienend da. Die einen halfen den Franken von ihren Rossen und führten sie in den Palast, wo ihnen gute Herberge bereitet wurde, die andern zogen die Zelter und Saumtiere in Ställe und pflegten sie. Kaiser Karl betrachtete all die große Pracht: Tische, Bänke und Stühle aus lauterm Gold; Vögel, Schlangen, Fische, Leoparden und andres Gebild war auf blauem Grund an den Wänden gemalt, und über den Palast wölbte sich eine hohe Kuppel.

Hundert Marmorsäulen, mit Gold eingelegt, ragten im Saal; die in der Mitte umwand Silberzier, und an den Füßen der Säulen waren je zwei Kinderbilder geschmiedet aus Kupfer und Erz: die hielten ein Elfenbeinhorn im Munde, und wann vom Meere her der Wind in den Saal blies, bewegten sich die Kinder und ihre Hörner schallten bald wie liebliche Musik, bald wie Glockengeläut oder rollender Donner. Und die Kinder lachten einander an bei ihrem Spiel, als wären sie lebend.

Während Karl alle die Herrlichkeiten betrachtete, erhob sich ein Wind vom Meere her und zog brausend auf der offenen Vorderseite in den Palast: der drehte sich um die Mittelsäule auf die andre Seite, die Kinderbilder lächelten und bliesen ihre Elfenbeinhörner. Den Franken deuchte, sie wären im Paradies und die Englein sängen ihre heiligen Wonnegesänge. Aber der Wind schwoll an zum heulenden Sturm, mit Schnee und Hagel umtoste er den Palast. Die Griechen schlossen ihn mit Fenstern aus 258 buntem, schön geschliffenem Glas. Kaiser Karl aber, als er den Palast hin und her beben sah, wußte nicht, was es bedeute, er schwankte und mußte sich auf eine Marmorbank setzen. Seine Paladine fielen zu Boden und bedeckten ihr Angesicht und sprachen: »Wir kamen in ein übles Haus: die Tore stehen offen und wir können doch nicht hinaus.«

Da trat König Hugo zu ihnen und sprach: »Verlieret nicht den Mut, ihr Herren.«

»Das wird nie geschehen,« antwortete Karl.

Gegen Abend ließ der Sturm nach. Die Franken sprangen auf, der Palast stand wieder fest und das Abendmahl war bereitet. Da saßen alle nieder, auch die Königin und ihre junge Tochter mit den blauen Augen und blondem Haar und ihr Antlitz war weiß wie die Lilie, und sie gefiel Herrn Oliver gar sehr.

Da gab es in Fülle Braten vom Hirsch und wilden Eber, Kraniche, Wildgänse, Pfauen mit Pfeffer gewürzt. Edelknaben gossen aus schweren Henkelkrügen in goldene Pokale starken Wein und süßen Met. Dazu sangen, fiedelten und harften allerlei Spielleute, und schlanke Mägdlein schwangen sich im Reigen zum Schalle weicher Flöten.

Die Franken saßen da mit stolzen Sitten.

Und als die Nacht kam, geleitete Hugo sie in ein gewölbtes Marmorgemach, das durchleuchtete, hell wie der Tag, ein Karfunkel, der an goldener Kette von dem vorspringenden Haken einer Säule niederhing. Dort waren ihnen die Betten bereitet. Das des Kaisers ruhte auf goldenen Füßen, und die Decke war gewirkt von Maseuz, einer kunstreichen Fee.

König Hugo mißtraute seinen Gästen: er sandte ihnen starken Wein und ließ sie von seinem Späher überwachen. 259 Der saß in einem geheimen Versteck, von wo aus er das Gemach übersah und alles hörte, was die Franken sprachen. Die tranken den firnen Wein und redeten untereinander.

Roland sprach: »Schauet um, auch hier welche Pracht! Wollte Gott, Karl, unser Herr, gewänne alles in offener Feldschlacht.«

Da lachte der Kaiser, hob den goldenen Becher, trank und sprach: »Jetzt laßt uns Scherz treiben, ihr Herren! Sage du einen, schöner Neffe Roland.«

»Gern, Oheim: Will mir König Hugo sein Hiefhorn einmal leihen, dann zieh' ich damit hinaus auf die Heide und werde blasen, daß Tore und Pfosten, Stein und Eisen umfallen; und Hugo mag mir aus dem Weg bleiben, sonst blas ich ihm die Haare aus seinem Bart und den Marderpelz von den Schultern weg.«

»Das ist ein dummer Spaß!« dachte der Späher. »Was mußte mein Herr solche Leute aufnehmen?«

»Erzbischof Turpin, wollt Ihr nicht teilhaben an unsrer Kurzweil?« fragte Karl.

»Gern, wenn es mein Kaiser befiehlt: schafft mir aus des Griechenkönigs Stall drei der besten Rosse, jagt sie auf der Heide umher: dann komme ich geritten, trage vier Äpfel in Händen und springe über zwei Rosse hinweg und setze mich auf das dritte und spiele dazu Fangball mit meinen Äpfeln und verpfände Herrn Hugo mein Augenlicht, daß ich keinen fallen lasse.«

»Das ist ein hübscher Scherz,« dachte der Horcher, »und meinem Herrn keine Unehre.«

Wilhelm von Orange hob den Becher und rief: »Seht dort die Goldkugel! Meines Lebens sah ich keine größere, dreißig Mann rücken sie nicht vom Platz; nun wohl: mit 260 einer Hand werd' ich sie morgen durch den Palast rollen, daß das Gemäuer zertrümmert wird.«

»Bei Gott, das wird dir nicht gelingen,« sprach der Horcher.

»Und ich,« rief Ogier, »werde die Silbersäule, die den Palast trägt, mit meinen Armen zerbrechen, alles wird niederstürzen und wenn König Hugo kein Narr ist, macht er sich rechtzeitig aus dem Saal.«

»Der Mann ist ein Tor: aber mein König war ein größerer, da er euch einließ,« dachte der Horcher.

Graf Bernhard vermaß sich, ein starkes Wasser aus seinem Bette zu leiten, Türen und Stadt damit zu überschwemmen, »ihr könnt es alle mit ansehen,« sprach er, »und König Hugo soll auf seinen höchsten Turm flüchten und nicht eher herunterkommen, bis ich es will.«

»Und was weißt du, Freund Haimerich?« fragte Karl.

Der Graf antwortete: »Ich setze morgen meinen Hehlhut aus Fischhaut auf, und wann Hugo tafelnd sitzt, nehm' ich ihm Speise und Met vor dem Munde weg, und gebt acht, wie ich ihm den Bart zause.«

»Mir aber,« rief Garin, »schafft einen Wurfspeer, das Eisen daran einen Fuß lang und legt auf dem Turm zwei Heller aufeinander; dann schieß' ich, eine Meile weit davon stehend, den obersten herunter, ohne daß sich der untere rührt, und ehe noch der Heller auf den Boden kommt, steh' ich schon wieder auf der Schwelle des Palastes.«

»Der Scherz ist drei der andern wert,« sprach leise der Späher.

Und so überboten sich die Paladine in Prahlereien einer nach dem andern, bis sie einschliefen; dann schlich der Späher hinaus und meldete alles seinem Herrn. »Meiner 261 Treu,« sprach Hugo, »weshalb spotten die Franken also über mich? Nahm ich sie doch gastlich in mein Haus!«

Und am andern Morgen ließ er eine starke Wachtschar mit gezogenen Schwertern vor dem Palast aufstellen. Die Franken kamen aus dem Münster, Kaiser Karl schritt ihnen voran, den Ölzweig in der Hand; aber König Hugo rief ihm unwirsch zu: »Weshalb habt ihr mich heute Nacht verspottet? Wahrlich, nun führt eure Prahlereien aus, oder ich schlage euch allen das Haupt ab.«

Herr Karl stutzte, blickte um nach seinen Baronen und sprach: »Mich deucht, Hugo hat einen Lauscher in unserm Gemach gehabt« und zu dem Griechen gewendet fuhr er fort: »Du hast uns heut' Nacht allzuviel süßen Mets schenken lassen: daheim in Francien ist's Brauch, daß Männer Abends beim Wein lachen und scherzen und allerlei törichte Reden vorbringen. Willst du andre Antwort, dann will ich meine Barone darum befragen.«

»Bei meiner goldenen Krone, ja, ich heische bessere, und ehe ihr von mir scheidet, will ich euch das Scherzen verleiden,« zürnte Hugo.

Da sprach Karl zu seinen Baronen: »Der starke Wein hat uns trunken gemacht, wir schwatzten frevelhafte Dinge.« Und er schritt ihnen voran in die Halle, zu beraten. Bald traten sie wieder vor Hugo hin und Karl hub an: »Du hast uns gestern gut bewirtet und wir sannen keinen Spott gegen dich, danach aber hast du uns trunken gemacht und Schmach angetan: denn du schicktest einen Lauscher in unser Gemach. Im Reiche der Franken straft man solche Tat als einen Treubruch des Gastrechts. Laß dir genügen mit dieser Antwort, König! Nun aber wollen wir Abschied nehmen: nie zuvor sah ich solche Herrlichkeiten als hier; doch ich sehne mich zurück nach Aachen in meine Pfalz, wo der See blaut, und aus grünem Buchwald würziger Brodem 262 mein Haupt umweht.« Da wagte König Hugo nicht, den stolzblickenden Kaiser aufzuhalten: huldigend verneigte er sich vor ihm. Friedlich schieden die Franken und ritten frohen Herzens ihrer Heimat zu. In Saint Denis legte Karl die Heiligtümer nieder.

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