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Gutenberg > Hermann Löns >

Junglaub

Hermann Löns: Junglaub - Kapitel 6
Quellenangabe
typepoem
authorHermann Löns
titleJunglaub
publisherFriedrich Gersbach/Verlag
editorFriedrich Castelle
yearo.J.
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160523
projectidfc22fd5b
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Fischerdorf Wiek bei Greifswald

Graugrüne, blumenlose Matten
Und wellenloses, graues Meer,
Die Masten werfen dünne Schatten,
Es riecht die Luft nach Rauch und Teer.

Zerhackte Backen, bunte Mützen,
Mensurgesimpel: »Heinz, er schlug
Nicht schlecht, doch meine Quarten sitzen.«
»Kellner!« und mahnend klopft der Krug.

Der Herr Geheimrat redet weise,
Ernst hört der Kandidat ihm zu,
Geheimrats Töchterlein gähnt leise,
Im Sande malt ihr schmaler Schuh.

Vom Schankhaus schrilles Fiedeltönen,
Hamburger Polka scheints zu sein;
Dort tanzt der Bursch mit seiner Schönen –
Es seufzt Geheimrats Töchterlein.

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