Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Hermann Löns >

Junglaub

Hermann Löns: Junglaub - Kapitel 38
Quellenangabe
typepoem
authorHermann Löns
titleJunglaub
publisherFriedrich Gersbach/Verlag
editorFriedrich Castelle
yearo.J.
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160523
projectidfc22fd5b
Schließen

Navigation:

Nach einer alten Melodie

Ein Glöcklein hör' ich läuten,
Es klingt so feierlich,
Es läutet das Sünderglöckchen,
Du armes Kind, um dich.

Der Henker im blutroten Mantel,
Der geht so still einher,
Und hat doch schon oft geschwungen
Das Richtbeil, blank und schwer.

Das Beil, das seh ich blinken,
Das Blut spritzt rot in die Höh,
Er hebt das Haupt bei den Locken,
Damit es ein jeder auch seh.

Er küßt die toten Augen –
Er küßt den bleichen Mund,
Ach Henker, blutiger Henker,
Dein Herz wird nicht mehr gesund.

 << Kapitel 37  Kapitel 39 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.