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Junggesellenwirtschaft

Honoré de Balzac: Junggesellenwirtschaft - Kapitel 10
Quellenangabe
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typefiction
authorHonoré de Balzac
titleJunggesellenwirtschaft
publisherDiogenes
year1998
isbn3257232160
translatorFranz Hessel
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
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Während Frau Bridau von Orléans nach Issoudun reiste, bereiteten die Ritter vom Müßiggang einen ihrer besten Streiche vor. Ein alter spanischer Kriegsgefangener, der nach Friedensschluß im Lande verblieben war und einen kleinen Kornhandel betrieb, kam in der Frühe auf den Markt und ließ dann seinen Karren leer unter dem Turme von Issoudun stehen. Dort hatten die Ritter gerade ihr nächtliches Stelldichein. Maxence kam als erster an und wurde von einer flüsternden Stimme gefragt: »Was tun wir heute nacht?«

»Da steht dem alten Fario sein Karren,« antwortete er, »ich hätte mir beinah die Nase daran zerstoßen. Den wollen wir erst einmal auf die Turmhöhe schaffen, nachher können wir ja weiter sehen.«

Als König Richard den Turm von Issoudun erbaute, dienten ihm, wie bereits erzählt, die Ruinen der Basilika, welche die Stelle des römischen Tempels und des keltischen Dun eingenommen hatte, als Fundament. Das Übereinander all dieser Trümmer verschiedener Jahrhunderte bildete einen ganzen, von den Denkmalen dreier Zeitalter strotzenden Berg.

So steht nun der Turm von Richard Löwenherz auf der Höhe eines Kegels, der nach allen Seiten gleich steil abfällt und den man nur mit Leitern ersteigen kann. Um seine Erscheinung zu verdeutlichen, könnte man ihn mit dem Obelisken von Luxor auf seinem Piedestal vergleichen. Das Piedestal des Turmes von Issoudun, das damals so viele unbekannte Altertümer verborgen hielt, hat auf der Stadtseite eine Höhe von achtzig Fuß. In einer Stunde war der Karren auseinandergenommen und Stück für Stück den Hügel hinauf bis an den Fuß des Turmes gehißt: eine Arbeit ähnlich der der Soldaten, die bei der Überschreitung des Sankt Bernhard die Artillerie transportierten. Oben setzte man den Karren wieder zusammen und beseitigte alle Spuren der Arbeit mit solcher Sorgfalt, daß der Karren vom Teufel oder durch Feenzauber versetzt zu sein schien. Von diesem Heldenstücklein bekamen die Ritter Hunger und Durst, begaben sich alle zur Cognette, saßen bald in dem niederen Sälchen rund um den Tisch und lachten im voraus über das Gesicht, das der brave Fario schneiden würde, wenn er um zehn Uhr seinen Karren suchen käme.

Natürlich konnten die Ritter nicht jede Nacht ihre Streiche vollführen. Für dreihundertfünfundsechzig üble Späße im Jahr hätten die Geister Sganarelles, Mascarillos und Scapins vereint nicht ausgereicht. Die Umstände waren auch bisweilen ungünstig: es war zu heller Mondschein oder der letzte Streich hatte die sittsamen Bürger zu sehr aufgeregt, auch wollte manchmal der eine oder andere nicht mitmachen, wenn einer seiner Verwandten das ausersehene Opfer war. Sahen sich die muntern Burschen somit auch nicht jede Nacht bei der Cognette, so trafen sie einander über Tags und teilten erlaubte Freuden: Jagd, Weinlese und, im Winter, Schlittschuhlaufen. Unter diesen zwanzig jungen Menschen, die gegen die soziale Verschlafenheit der Stadt protestierten, waren einige enger als die andern mit Max verbunden und machten ihn zu ihrem Götzen. Solch ein Charakter findet unter der Jugend oft seine fanatischen Anhänger. Maxences getreuste Jünger waren die beiden Enkel der Frau Hochon, François Hochon und Baruch Borniche. Beide betrachteten Max geradezu als ihren Vetter, indem sie den verbreiteten Glauben an seine außereheliche Verwandtschaft mit den Lousteaus teilten. Außerdem lieh Max den beiden Jungen freigebig das Geld für ihre besondern Freuden das ihnen der Großvater Hochon vorenthielt. Er nahm sie mit auf die Jagd, er war ihr Lehrmeister des Lebens, er hatte viel mehr Einfluß auf ihre Entwicklung als die Familie. Beide waren übrigens Waisen und blieben noch, nachdem sie majorenn geworden waren, unter der Vormundschaft ihres Großvaters Hochon aus Gründen, auf die wir zu sprechen kommen werden, wenn der bewußte Herr Hochon auf dem Schauplatz erscheint.

François und Baruch (so wollen wir die beiden nun immer kurz nennen) saßen jetzt also rechts und links von Max am Tische, den das schwelende Licht von vier halbpfündigen Kerzen spärlich beleuchtete. Man hatte zwölf bis fünfzehn Flaschen verschiedener Weine getrunken, denn es waren diesen Abend nur elf Ritter beisammen. Als nun der Wein die Zungen löste, sagte Baruch (dieser Vorname zeigt noch einen Rest Calvinismus in Issoudun an) zu Max: »Bald wirst du dich im Zentrum bedroht sehen.«

»Was soll das heißen?«

»Meine Großmutter hat von ihrem Patenkind, der Frau Bridau, einen Brief bekommen, der ihr die Ankunft dieser Frau und ihres Sohnes ankündigt. Gestern hat die Großmutter zwei Zimmer für die Gäste herrichten lassen.«

»Und was geht mich das an?« meinte Max, ergriff sein Glas, leerte es auf einen Zug und stellte es mit einer komischen Gebärde wieder auf den Tisch. Max war damals vierunddreißig Jahre alt. Die nächste Kerze warf ihren Schein auf sein Kriegergesicht, beleuchtete seine Stirn und hob deutlich seinen hellen Teint, seine Feueraugen, das glänzend pechschwarze, etwas krause Haar hervor. Diese Haarmasse stieg von Stirn und Schläfen in mächtiger natürlicher Welle empor und bildete dabei deutlich fünf Strähnen, die in der Sprache unserer Altvordern die fünf Zungen hießen. Trotz der schroffen Kontraste von Weiß und Schwarz lag über seinem Gesicht eine reizende Sanftheit. Es hatte im Umriß etwas von Raffaels Jungfrauengesichtern, der Mund war gut modelliert, und um die Lippen spielte ein anmutiges Lächeln: Max hatte sich angewöhnt, dies Lächeln spielen zu lassen. Das reiche Kolorit, das die Berrichonengesichter so munter macht, gab seiner Miene eine Art guter Laune. Wenn er richtig lachte, zeigte er zweiunddreißig Zähne, wie sie sich das eleganteste Modedämchen nicht blanker hätte wünschen können. Fünf Fuß vier Zoll hoch und dabei prachtvoll ebenmäßig gewachsen, war Max weder fett noch mager. Seine gepflegten Hände waren weiß und wohlbeschaffen; die Füße aber gemahnten an das Römische Viertel und die kaiserliche Infanterie. Er hätte einen Divisionsgeneral abgeben können. Seine Schultern waren stark genug, um das Glück eines Marschalls von Frankreich zu tragen, die Brust breit genug für alle Orden Europas. Geist belebte seine Bewegungen. Er hatte die angeborene Grazie, wie sie fast allen Kindern der Liebe eigen ist; des wahren Vaters Adel ward immer wieder an ihm sichtbar.

»Du weißt also nicht, Max,« rief ihm vom andern Ende des Tisches Goddet zu, der Sohn eines ehemaligen Stabsarztes und jetzt ersten Arztes der Stadt, »daß Frau Hochons Patenkind Rougets Schwester ist? Die ist sicher mit ihrem Sohne, dem Maler, hergekommen, um sich die Erbschaft des Biedermannes zu sichern. Dann sind deine Pläne zu Wasser geworden . . .«

Max runzelte die Stirn. Dann ließ er seinen Blick rund um den Tisch von Gesicht zu Gesicht wandern, um zu sehen, was die andern sich dabei denken mochten. Und noch einmal erwiderte er: »Was geht das mich an?«

»Aber,« fing wieder François an, »bedenke doch, wenn der alte Rouget sein Testament widerriefe, falls er wirklich eins gemacht hat zugunsten der Käscherin . . .«

Max fiel seinem Jünger ins Wort:

»Wenn ich früher, als ich hier noch fremd war, mitanhören mußte, daß einer mit deinem Namen ›Hochon-Cochon‹ Wortwitze machte, wie sie seit dreißig Jahren üblich waren, dann hab ich ihm das Maul gestopft, mein lieber François, und zwar so energisch, daß seither niemand mehr diese dummen Witze vorbringt, wenigstens nicht in meiner Gegenwart! Und zum Dank dafür nennst du jetzt eine Frau, der ich bekanntlich sehr ergeben bin, bei einem verächtlichen Spitznamen.«

Noch nie hatte Max soviel über seine Beziehungen zu der Person gesagt, welcher soeben François den ortsüblichen Beinamen gegeben hatte. Als ehemaliger Galeerengefangener wußte Max genug vom Leben, als Gardegrenadiermajor genug von der Ehre, um zu erraten, worauf die Mißachtung der Stadt beruhte. Deshalb hatte er sich auch noch nie ein Wort von irgendwem über Fräulein Flora Brazier gefallen lassen, die Magd und Herrin von Jean-Jacques Rouget, welche die ehrsame Frau Hochon in ihrem Brief so kräftig als Ungeziefer bezeichnet hatte. Übrigens wußte jeder, wie kitzlich das Thema war, und keiner wäre darauf zu sprechen gekommen, ehe Max nicht selbst davon anfing, und das tat er nie. Maxences Zorn oder Ärger zu erregen, war zu gefährlich, und so wagten nicht einmal seine besten Freunde einen Scherz über die »Käscherin«. Als einmal vor den beiden Offizieren, mit denen er auf gleichem Fuße lebte, dem Major Potel und dem Hauptmann Renard, die Rede auf Maxences Freundschaft zu diesem Mädchen kam, hatte Potel geäußert: »Wenn er doch ein Halbbruder von Jean-Jacques Rouget ist, weshalb sollte er da nicht bei ihm wohnen?«

»Na und dann ist das Mädchen ein Leckerbissen für Könige,« erklärte Hauptmann Renard, »und wenn er sie lieb hat, ist das etwa ein Unglück? . . . Der junge Goddet liebt doch zum Beispiel die Frau Fichet und wird als Lohn für seinen schweren Minnedienst die Tochter bekommen.«

François Hochon fand, nachdem er den verdienten Verweis eingesteckt hatte, den Faden seiner Gedanken nicht wieder; und als ihn nun Max in aller Ruhe aufforderte, weiterzureden, ging es erst recht nicht. »Wie kannst du dich auch ärgern, Max?« rief jetzt der junge Goddet. »Hier bei der Cognette können wir uns doch alles freiweg sagen! Und wer draußen an das erinnert, was hier gesagt, gedacht, getan wird, der hätte uns doch alle zu Todfeinden! Die ganze Stadt gibt Flora Brazier den Beinamen ›Käscherin‹, und wenn dem François dieser Beinamen aus Versehen entschlüpft ist, ist das etwa ein Verbrechen gegen den Orden vom Müßiggang?«

»Nein,« sagte Max, »aber gegen unsere persönliche Freundschaft. Bei näherem Nachdenken bin ich ja auch darauf gekommen, daß wir hier unter uns sind, und habe ihn aufgefordert, weiterzureden.«

Tiefes Schweigen ringsum. Das wurde so peinlich für alle, daß Max schließlich rief:

»So will ich weiterreden für ihn« (alles horcht), »für euch alle« (alles staunt) . . . »und will euch sagen, was ihr denkt« (alles horcht gespannt). »Ihr denkt, die Käscherin, die Flora Brazier, dem Vater Rouget seine Gouvernante, man nennt ihn Vater Rouget, den alten Hagestolz, der nie Kinder haben wird –, ihr denkt, sage ich, daß diese Frau, seit ich wieder in Issoudun bin, für alle meine Bedürfnisse sorgt. Wenn ich es mir leisten kann, dreihundert Franken im Monat aus dem Fenster zu werfen, euch oft einzuladen wie heute abend, euch allen Geld zu borgen, dann nehm ich eben die Taler aus der Börse von Fräulein Brazier, nicht wahr? Ja, allerdings!« (Alles horcht gespannt.) »Ja, zum Teufel! Zum Donnerwetter, ja! . . . Ja, Fräulein Brazier hat die Erbschaft des Alten aufs Korn genommen.«

»Sie hat schon beim Vater den Sohn zu beerben angefangen«, sagte in seiner Ecke der junge Goddet.

Darüber mußte Max lächeln, dann fuhr er fort:

»Ihr glaubt, daß ich den Plan habe, Flora nach dem Tode des alten Rouget zu heiraten, und daß nun diese Schwester mit ihrem Sohne, von denen ich jetzt zum ersten Male höre, meiner Zukunft gefährlich werden können?«

»Stimmt!« rief François.

»Das denken hier alle rund um den Tisch«, sagte Baruch.

»Dann beruhigt euch, liebe Freunde«, antwortete Max. »Ich bin auf meiner Hut. Und jetzt wende ich mich an die Ritter vom Müßiggang. Wenn ich eure Ritterhilfe nötig haben sollte, um diese Pariser heimzuschicken, wird mir der Orden vom Müßiggang die Hand reichen? . . . Oh, immer in den Grenzen, die wir uns für unsere Späße gesetzt haben«, fügte er rasch hinzu, als er eine allgemeine Bewegung wahrnahm. »Glaubt ihr, ich will sie töten, sie vergiften? . . . Gottlob, so dumm bin ich nicht. Und schließlich und endlich, laßt die Bridaus Glück haben, laßt Flora nur das haben, was sie hat, so ist mir's auch recht! Verstanden? Ich habe sie noch immer lieb genug, um sie selbst Fräulein Fichet vorzuziehen, vorausgesetzt, daß Fräulein Fichet es auf mich abgesehen hätte! . . .«

Fräulein Fichet war die reichste Erbin von Issoudun, und die Hand der Tochter spielte eine große Rolle in der Leidenschaft des jungen Goddet für die Mutter. Freimut gefällt immer: so erhoben sich denn die elf Ritter wie ein Mann:

»Du bist ein rechter Kerl, Max!«

»Nimm uns beim Wort, Max, deine Müßiggänger werden Draufgänger für dich sein.«

»Ein Dreck auf die Bridau!«

»Der Sippe wollen wir die Suppe versalzen.«

»Auch Könige haben Hirtinnen geheiratet!«

»Der alte Lousteau hat Frau Rouget geliebt, die verheiratet war. Ist's nicht viel besser, eine freie, fessellose Gouvernante zu lieben?«

»Und wenn der selige Rouget ein bißchen Maxences Vater ist, so bleibt ja alles in der Familie.«

»Die Gedanken sind frei!«

»Hoch Max!«

»Nieder mit allen Heuchlern!«

»Wir wollen auf das Wohl der schönen Flora trinken!«

Das waren die elf Antworten, Zurufe, Trinksprüche der Ritter vom Müßiggang. Ihre recht lockere Moral berechtigte sie zu so freien Äußerungen. Man sieht, worauf Max hinauswollte, als er sich zum Großmeister des Ordens vom Müßiggang machte. Aus den jungen Leuten der ersten Familien, für die er Possen ersann und die er sich dabei verpflichtete, gedachte er sich Stützen zu schaffen für den Tag seiner gesellschaftlichen Rehabilitierung. Nun erhob er sich graziös, schwenkte sein volles Glas, ließ einen Augenblick auf seine Ansprache warten und rief dann:

»Zur Strafe eurer Sünden wünsche ich euch allen eine Frau, die es mit der schönen Flora aufnehmen kann! Der Einfall der Pariser Verwandten in das Haus Rouget, der macht mir fürs erste noch keine Angst; und was später wird, wollen wir abwarten!«

»Vergessen wir nicht dem Fario seine Karre . . .!«

»Na, der ist doch in Sicherheit«, sagte Goddet junior.

»Oh, ich will schon dafür sorgen, daß dieser Streich gut weitergeht«, rief Max. »Seid ihr nur frühzeitig auf dem Markt und gebt mir Nachricht, wenn der Biedermann seine Karre sucht . . .«

Es schlug halb vier, als die Ritter leise das Haus verließen, und, an die Mauern gedrückt, geräuschlos heimschlichen. Sie hatten Filzsohlen unter den Schuhen. Max begab sich gemächlich auf die Place Saint-Jean, die in der Oberstadt zwischen der Porte Saint-Jean und der Porte Vilatte, in dem Stadtteil der reichen Leute, gelegen ist. Vor den andern hatte er sich nichts anmerken lassen, aber im Innern beunruhigte ihn doch die Nachricht von der Ankunft der Bridaus. Er hatte in seiner Galeerenzeit eine Verstellungskunst erworben, die so gründlich war wie seine Verderbtheit. Seine Leidenschaft für Flora Brazier galt zunächst und hauptsächlich den vierzigtausend Franken Rente, welche der Grundbesitz des alten Rouget abwarf. Das stand fest. Nun hatte ihm wohl die Käscherin – das zeigte sein ganzes Leben und Auftreten – die Zuversicht eingeflößt, daß ihre Zukunft, dank der Zärtlichkeit des alten Junggesellen, finanziell gesichert war. Und dennoch erschütterte die Nachricht vom Eintreffen der rechtmäßigen Erben sein Vertrauen in Floras Macht. Die Ersparnisse der letzten siebzehn Jahre waren noch auf Rougets eigenen Namen angelegt. Wurde nun das Testament, das, wie Flora behauptete, zu ihren Gunsten gemacht worden war, widerrufen, so konnte man wenigstens diese Ersparnisse retten, indem man sie auf den Namen von Fräulein Brazier überschreiben ließ.

»Sieben Jahre lang hat mir dies törichte Geschöpf kein Wort von den Neffen und der Schwester gesagt«, schalt Max, als er aus der Rue Marmouse in die Rue L'Avenier einbog. »Siebenhundertfünfzigtausend Franken, die in zehn, zwölf verschiedenen Notariaten zu Bourges, Vierzon, Châteauroux eingetragen sind, lassen sich nicht in acht Tagen flüssig machen oder in Staatsrente umwandeln, und wenn man es unternimmt, weiß es in solch einem Klatschnest bald die ganze Stadt. Nun, zunächst muß man diese Verwandten abschieben. Sind wir sie los, dann wollen wir zusehen, wie wir schnellstens das Vermögen flüssig machen . . . Das will überlegt sein . . .«

Max war ermüdet. Mit seinem Nachschlüssel öffnete er das Haus des alten Rouget und ging mit dem Vorsatz, morgen alles mit klarem Kopf zu bedenken, geräuschlos schlafen.

*

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