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Jugenderinnerungen eines alten Mannes

Wilhelm von Kügelgen: Jugenderinnerungen eines alten Mannes - Kapitel 41
Quellenangabe
typeautobio
booktitleJugenderinnerungen eines alten Mannes
authorWilhelm von Kügelgen
year1993
publisherManesse Verlag
addressZürich
isbn3-7175-1236-6
titleJugenderinnerungen eines alten Mannes
pages3-666
created19990323
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1870
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Rollers Herkommen

Lieber wäre ich freilich mit nach Hermsdorf gegangen oder hätte mich für mich beschäftigt; doch verging der Abend besser, als ich dachte, und der befremdliche Eindruck, den die Hausgenossen mir anfangs machten, verlor sich gänzlich. Die Schwestern waren schlecht und recht, so auch der Bruder Jonathan, und allen konnte ich das Bestreben abfühlen, mir den Aufenthalt bei ihnen angenehm zu machen. Sie fragten mich nach meinen Gewohnheiten und Bedürfnissen und klärten mich über die Ordnungen des Hauses auf. Unter anderem erfuhr ich, daß ich beim «Bruder», wie der Hausherr par excellence genannt ward, schlafen und arbeiten, auch allein mit ihm speisen würde, im übrigen könne ich mich aufhalten, wo ich wolle, und wolle ich allein sein, fügte Jonathan hinzu, so möge ich zu ihm kommen; er wohne drüben über dem Hof im Auszug.

Als wir zu Abend gegessen hatten – ein treffliches Mahl von Kartoffeln und sauren Gurken, mit frischem Ziegenkäs zum Nachtisch –, kamen auch die Hauskinder mit ihren Spinnrädern herein, setzten sich um den Kachelofen und fingen an zu schnurren wie der Kater. Luise und Charitas spannen ebenfalls, doch nicht am Rade, sondern mit der Spindel, worin sie große Meisterschaft besaßen. Herr Jonathan, den Klemmer auf der Nase, flickte einen Rock für den Bruder, und nur Marianne, welche an der Gicht litt, saß untätig im Lehnstuhl. Ich zeichnete und hörte den Dorfgeschichten zu, die man sich erzählte und die fast so natürlich waren als die Auerbachschen.

Unter anderem sollte Dahlheims Eve Rosine zu dem säbelbeinigen Gottlieb Menzel gesagt haben, er wäre gut im Kriege.

«Nu, warum denn, Evchen?»

«Darum, daß dir die Kugeln zwischen den Beinen durchfahren.»

«So hätte das Mensch nicht zu mir sprechen sollen!» bemerkte die Großmagd Rhode.

«Wäre auch keine Ursache gewesen», sagte Jonathan, «und was die Antwort anbelangt, die würdest du nicht schuldig geblieben sein.»

«Nun freilich nicht, Herr Roller! Um die hätte ich mich noch lange nicht geniert, wenn ich der Gottlieb wäre.»

«Der ist aber besser», sagte Jonathan, «er hat die Jungfer heute früh bloß beim Bruder angezeigt.»

«Recht so, wie ein Schuljunge!»

«Oder wie ein Bräutigam», fuhr Jonathan fort, «als seine Braut hat er sie angezeigt. Im Mai wollen sie Hochzeit machen.»

Rhode riß ihre schwarzen Augen auf. «Ich habe nichts dagegen», sagte sie und spann ihre Fädchen weiter.

Noch lange glossierten die Hauskinder über diese und andere erstaunlichen Begebenheiten; ich aber rückte näher zu Marianne, welche angefangen hatte, mir von ihrer Familie zu erzählen. Sie sprach insonderheit vom Bruder David, wie der sich den Pfarrherrn habe sauer werden lassen und nun die Stütze der Familie sei. Was mir davon sowie aus späteren Mitteilungen Rollers noch erinnerlich ist, mag hier auf die Gefahr hin folgen, daß (da 50 Jahre zwischen damals und heute liegen) manche meiner Angaben vielleicht nicht aktenmäßig erfunden werden möchten.

Der Vater der Rollerschen Geschwister war Pastor in Heynitz bei Meißen gewesen und früh verstorben. Er hatte eine Witwe mit sieben Kindern hinterlassen, von denen nur der älteste Sohn, mit Namen Benjamin, versorgt war. Dieser hatte studiert und stand als Hauslehrer in Polen. Dagegen war das jüngste Kind, unser Samuel David, erst sechs Jahre alt, als die Mutter, den Heynitzschen Pfarrhof verlassend, sich mit ihrem Häuflein nach dem Dorfe Söbrigen bei Pillnitz wandte, wo sie für ein paar hundert Taler, die sie aus dem Verkauf der Sachen ihres Mannes wie aus ihrem Anteil an der letzten Ernte zog, ein kleines Anwesen erwarb. Von hier aus gingen die heranwachsenden Töchter nach und nach in Dienste, während der zweite Bruder, Jonathan, fürs erste ein Unterkommen im hallischen Waisenhause und später in einer Schneiderwerkstatt fand. Sich selber und den kleinen David mußte die Witwe mit einer Jahrespension von etwa zwanzig Talern und ihrer Hände Arbeit durchzubringen suchen, so gut und übel es gehen wollte. David besuchte die Dorfschule und war ein Wunder an Fleiß und Fähigkeit. Daß er Pastor werden wollte, darüber kam kein Zweifel in seine Seele. Wie sein seliger Vater, so wollte auch er, wenn er groß wäre, im Priesterrock und Kragen vor der horchenden Gemeinde stehen und des Abends mit würdevollem Grüßen durchs Dorf spazieren. Auch setzte er seine Mutter des öfteren in Erstaunen, wenn er sich sonntags nach der Kirche vor ihr aufpflanzte und die Predigt fast wörtlich wiederkäute oder auch eine eigene hielt, daß ihm die Weisheit nur so vom Munde floß. Da mochte es der armen Frau schon manche Träne kosten, wenn sie dachte, daß bei ihrer großen Armut aus dem David doch nichts anderes werden könne als ein Winzer oder Drescher.

Inzwischen war der Pastor Löffler in Hosterwitz, zu dessen Gemeinde Söbrigen gehörte, auf den fähigen Jungen aufmerksam geworden. Er nahm sich seiner an und ließ ihn an dem Unterrichte teilnehmen, den seine eigenen Söhne am Vormittage durch einen jungen Kandidaten namens Müller erhielten. Von nun an rannte David jeden Morgen nach dem benachbarten Hosterwitz hinüber, wo er sich Kopf und Magen füllte, denn zur Ehre der Hosterwitzer Pfarrfrau sei es gesagt, daß sie den armen Jungen nicht ohne Mittagsbrot entließ. Des Nachmittags blieb er in Söbrigen, und da ihn alle ländlichen Arbeiten sehr vergnügten, so half er Winzern und Gärtnern bei Schnitt und Pflege des Weinstocks und der Obstbäume, drosch, als er stärker wurde, mit den Dreschern oder stand dem alten Fährmann auf der Elbe in seiner Profession bei.

Das Schifferwesen hatte für den stämmigen Burschen besonderen Reiz, und wenn, wie das nicht selten vorkam, die großen Elbkähne in Söbrigen anlangten, so machte David sich hinzu und war unter dem Schiffsvolk wohl gelitten, weil er alles richtig angriff und rudern konnte wie ein Seehund. Als er heranwuchs, nahm ein befreundeter Schiffer ihn sogar auf verschiedenen Fahrten mit nach Torgau, Wittenberg und Magdeburg und lohnte ihn wie andere Knechte. Von solchen Reisen erzählte Roller später mit Vergnügen, sowohl von der harten Arbeit des Ruderns, Stoßens und Ziehens, was die Brotsuppen würzte, als auch von der Behaglichkeit des Segelns, das Muße zum Studieren gab. Wenn sich der Wind in die große graue Leinwand legte und das schwere, mit Pirnaischen Quadern beladene Schiff wie eine Flaumfeder auf dem Strom hinblies, dann zog der gelehrte Matrose seinen Horaz hervor oder sein griechisches Testament und erbaute seinen Geist, während der Leib sich in bequemer Ruhe auf einem Sacke streckte.

Fast ist es unbegreiflich, wie ein Dorfjunge unter anstrengender Feld-, Garten- und Schiffsarbeit mittelst einiger oft unterbrochener Privatstunden doch so weit gefördert werden konnte, daß er es wagen durfte, sich mit achtzehn Jahren auf der gelehrten Kreuzschule in Dresden zum Examen zu melden. Aber er bestand es und erhielt das Maturitätszeugnis. Dieser seltene Fall mochte Aufmerksamkeit erregt haben und zu den Ohren des Ministers Grafen Hohenthal von Königsbrück gekommen sein, welcher sich bewogen fand, dem angehenden Studenten eine Studienunterstützung auf drei Jahre zu gewähren. Ein Bauer in Söbrigen schenkte das Reisegeld mit einem Taler und acht Groschen, und damit machte der glückselige Jüngling sich auf den Weg zur Musenstadt.

In Leipzig ging es an ein tüchtiges Studieren, wenn auch unter mancherlei Entbehrungen, denn das Stipendium war, nach Art von dergleichen Hilfen, so knapp zugeschnitten, daß damit weder zu leben noch zu sterben war. Obgleich der eifrige Studiosus durch Unterrichtgeben noch zuverdiente, konnte er doch, wenn er nicht nackend gehen und verhungern wollte, die nötigen Kollegiengelder nicht erschwingen. Er mußte sich auf Publika wie auf ein paar geschenkte Vorträge beschränken, und was den Tisch anlangte, so glich er des Juden Esel, dem das Fressen abgewöhnt werden sollte. Da gedachte er denn wohl der kräftigen, wohlgeschmalzten Brot- und Zwiebelsuppen auf dem Schiffe, und die sonst so heiteren Studienjahre waren die bittersten seines Lebens.

Roller war indessen aus festem Holz geschnitten: er überwand Hunger und Blöße wie auch die Neologie seiner Lehrer und Genossen und rettete den Glauben seiner Väter aus dem Schiffbruch der damaligen Theologie. Endlich absolvierte er zu Dresden sein Examen, und zwar in nassen Hosen, weil er unterwegs einer in die Elbe gefallenen Bauernfrau nachgesprungen war und ihr samt ihrem Korbe wieder herausgeholfen hatte. Jetzt stand der Weg zur Kanzel offen.

Fürs erste mußte freilich gehauslehrert werden, und später befähigte das Vertrauen verschiedener Dresdener Familien den überaus tüchtigen Kandidaten, mit Hilfe seiner Schwester Marianne ein eigenes Erziehungsinstitut anzulegen, was den besten Fortgang hatte. In dieser Lage fühlte er sich ganz zufrieden und dachte vorderhand nicht an Veränderung – als ihn eines Morgens der alte Gönner Graf Hohenthal zu sich entbieten ließ und ihm das Pfarramt auf seinem Gute Döbernitz bei Delitzsch übertrug. Das war nun freilich besser, als Schulmeister sein. «Es war mir zu Sinne», sagte Roller zu seiner Schwester, «da ich vom Herrn Minister fortging, als fielen die Häuser über mich, so tanzte mein Herz!»

Döbernitz war zwar nur eine kleine Stelle, allein sie genügte den Bedürfnissen, die Roller für sich und die Seinigen hatte, um so mehr, als ihm eine Anzahl seiner Pensionäre dahin folgte. Mit diesen teilte er nun sein Leben wie in Dresden, blieb ihnen Vater, Lehrer und Gespiele, durchschweifte die Umgegend mit ihnen nach Pflanzen, Schmetterlingen und Insekten, lehrte sie den Garten bauen, fischte und krebste mit ihnen in Teichen und dem kleinen Erlenbach, der das Döbernitzer Gebiet durchirrt. Dazu der Vollgenuß der ersten Amtsführung und eine Anhänglichkeit der Gemeinde, die heute, da ich dieses schreibe, ihren ehemaligen Pastor in wertem Andenken hält. Es war die glücklichste Periode in Rollers Leben, von der er gern erzählte, wie auch von der seltsamen Art und Weise, mit welcher sie schon nach vier Jahren wieder abschloß.

Als unser Pastor nämlich eines Sonntags aus der Kirche kam, fand er einen unbekannten Herrn auf seinem Zimmer. Es war eine hohe, zugeknöpfte Gestalt von aristokratischem Typus. Die tiefliegenden Augen wie das dunkle ins Gesicht gezogene Kopf- und Barthaar gaben dem Fremden ein auffallend düsteres Aussehen. Geradeso hatte sich Roller die Stuhlherrn heimlicher Gerichte des Mittelalters gedacht, wenn sie sich einen recht darauf ansahen, ob sie ihn spießen oder würgen sollten.

Inzwischen stellte sich der Fremde nur als Burggraf zu Dohna vor und gewann noch mehr in Rollers Augen durch Annahme einer Pfeife Tabak. Das Gespräch war bald im Gange. Der Graf war in der Kirche gewesen und knüpfte an die Predigt an, sich mannigfaltige Erläuterung erbittend; es war, als wolle er die Gesinnung des anderen bis auf den Grund erforschen. Aber überall begegneten sich die gleichen Sympathien, und die dunkeln Gesichtszüge des Grafen klärten sich nachgerade zu einer so herzgewinnenden Freundlichkeit auf, daß Roller bald die wärmste Zuneigung für ihn empfand.

Als die Pfeifen ausgedampft hatten, erhob sich der Graf und langte nach seinem Hute. Er sei eigentlich gekommen, sagte er, dem Herrn Pastor die in seinem Kirchdorfe Lausa vakant gewordene Pfarrstelle anzutragen, und hoffe zuversichtlich, derselbe werde ihn nicht abschlägig bescheiden.

Roller stutzte und erwiderte kein Wort. Als aber der andere in ihn drang, sich zu entscheiden, sagte er, er kenne weder Lausa noch den Grafen, noch dies und das. Die Sache wolle überlegt sein.

Der Graf dagegen schien vom Überlegen nichts zu halten. Er mochte denken, daß ein richtiges Ding auch gleich sein Ja und Amen in der Tasche habe, und wo das fehle, sei das Ding nicht richtig; kurz, er umarmte den Pastor herzlichst und verließ das Zimmer. Jener folgte, bittend, er möge bleiben und ihm und seinen Schwestern verzehren helfen, was Gott etwa bescheren werde; auch könne nach dem Schluß des Nachmittagsgottesdienstes noch manches gute Wort am Platze sein. Aber der Rückzug des Grafen war gar nicht aufzuhalten. Er habe Eile, sagte er, und stieg in seinen Wagen. Da schwang sich Roller nach, so wie er eben war, und fort ging es im schärfsten Trabe.

Graf Dohna war ein Enkel Zinzendorfs, und wenn er diesem großen Manne auch weder an Genialität noch an praktischem Geschick gleichkam, so doch gewiß an ungefärbter Frömmigkeit wie auch an treuer Sorgfalt für das geistliche Gedeihen seiner Untertanen. Die Besetzung der Pfarr- und Schulämter auf seinen weitläufigen Besitzungen war ihm daher ein Gegenstand gewissenhaftester Bemühung. Aber wenn er auch nur bekenntnistreue Männer berief, so konnte doch auch unter solchen fehlgegriffen werden, daher es wohl zu denken wäre, daß er sich im gegenwärtigen Falle ein rasches, ja ein augenblickliches Entgegenkommen Rollers als ein Zeichen höherer Ratifikation gesetzt hätte.

Doch dem sei, wie ihm wolle. Jetzt saßen die beiden trefflichen Männer nebeneinander im Wagen und mochten nicht wenig erstaunt übereinander sein – Roller über das kurzangebundene Wesen des Grafen und dieser, Rollern ohne Hut an seiner Seite zu sehen. Anfänglich fand keiner das Wort, bis Roller endlich fragte, ob Lausa in Polen oder in Schweden liege.

«Über der Elbe», lautete die Antwort, «zwischen Dresden und Königsbrück!»

Als Roller darauf nach anderen unwesentlicheren Fragen nun auch die tat, ob die Gemeinde sich auch zur Kirche hielte, erzählte der Graf von einer uralten Kanzel, an welcher ein Gebetlein eingegraben stehe, daß Gott sie allezeit vor falscher Lehre bewahren wolle. Das sei denn auch in Gnaden so geschehen und dieser Predigtstuhl vielleicht der einzige in Sachsen, von welchem seit dreihundert Jahren das Wort Gottes unverkürzt und ohne Unterbrechung verkündet worden. Wo das der Fall sei, da hielten sich die Leute auch zur Predigt und zum Sakrament, und so groß sei in Lausa der Andrang der wachsenden Gemeinde, daß jüngst die Kirche habe erweitert werden müssen. Jetzt wolle er – der Graf – noch einen neuen Turm darauf setzen, der weit ins Land hinein locken solle.

Immer mehr des Guten ward berichtet; das Bestechendste aber blieb immer die Persönlichkeit des Grafen, dessen Eigentümlichkeit unseren Pastor im hohen Grade befriedigte. Mit einem Kollator Hand in Hand zu gehen, der in solcher Weise im Worte Gottes lebte und Gottes Werk zu fördern strebte, das mußte eine gesegnete Amtsführung geben. Nach einer Weile Weges ließ Roller halten und stieg aus. Daß er nach Lausa käme, stehe fest, sagte er. Der Graf rief erfreut zurück, das sei ein gutes Ding! und fort flog die leichte Chaise. Die Sache war abgemacht.

Wenn Jean Paul die Menschen ganz einfach in zwei Klassen teilt, nämlich in Arkadier und Schafmeister, so war Roller unbedingt ein Arkadier vom reinsten Blute. Er wußte daher, als er nach Döbernitz zurückkam, auch nicht, ob er sich pekuniär verbessert oder verschlechtert habe, weil er zum Schrecken seiner Schwestern vergessen hatte, nach den Lausaer Pfarreinkünften zu fragen. Doch fand er nachmals eine Stelle, die ihn in den Stand setzte, nicht nur seine Mutter reichlicher zu unterstützen als bisher, sondern auch nach deren bald erfolgtem Tode alle seine unverheirateten Schwestern nebst dem kränklich gewordenen Schneider Jonathan zu sich ins Haus zu nehmen. Die älteste Schwester, Konkordia, hatte sich von Döbernitz aus an einen schon bejahrten Delitzscher Pastor, einen Magister Faber, verheiratet. Als dieser sich nun bald nach Abzug seines Schwagers altershalber pensionieren ließ und Graf Dohna ihm sein nahe bei Lausa gelegenes Schloß Grünberg zum Wohnsitz anwies, hatte Roller die Freude, mit Ausnahme des Bruders Benjamin, der eine Rektorstelle in Marienwerder innehatte, alle die Seinigen, wenn nicht unter seinem Dache, doch so nahe zu haben, daß er sie täglich sehen konnte. So standen die Sachen, als ich nach Lausa kam.

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