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Otto Julius Bierbaum: Josephine - Kapitel 3
Quellenangabe
typenarrative
booktitleStudentenbeichten
authorOtto Julius Bierbaum
year1990
publisherNicolaische Verlagsbuchhandlung
addressBerlin
isbn3-87584-318-5
titleJosephine
pages21-60
sendergerd.bouillon@t-online.de
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III.

»Oh Liebe, himmelhohe Riesenlohe!« singt der große Ungar Petöfy. Du lebst ja mitten in der modern philologischen Scheidekunst, lieber Max, die groß darin ist, die alten und neuen Dichter hübsch säuberlich auseinander zu setzen, jede Methapher, jedes Bild mit chemischer Genauigkeit auf seine Bestandtheile zu untersuchen, um schließlich ihr gestrenges placet oder displicet abzugeben. Ich empfehle Dir für diese interessante Methode jenes Petöfy'sche Gleichniß oben – aber Du mußt freilich nicht blos was gelernt, sondern auch geliebt haben, um es zu beurtheilen. Ich für meine Person, der ich weniger gelernt als geliebt habe, muß gestehen, daß das Bild ganz vorzüglich ist. Zumal, wenn man das Ende von Liebe und Feuer bedenkt. Die Flamme des menschlichen Liebesglücks, das jubelnde, brausende Feuer, schau –: entweder sinkt nach mächtigem, gluthendem Leben die Riesenlohe gemach in sich zusammen, glimmt still, eine Weile von Asche bedeckt, noch weiter, und dann vergeht sie in Kälte, oder aber es fährt ein breiter Wasserstrahl des Schicksals jach in sie hinein, während sie gerade am herrlichsten zum Himmel emporschlägt, und zuckend prasselnd, dampfend versinkt sie mit einem Male. Und der Rest? Im ersteren Falle ein reinliches Häuflein ausgebrannter Asche, des Lebens Stürme blasen hinein und raschelnd verstiebt sie; im letzteren eine Pfütze schmutzigen Schlammes. Siehst Du, mein Lieber, mit solchem Bilderwerk verlustiert sich Einer, dem es schlecht gegangen im Reiche der goldenen Aphrodite, oder besser gesagt, den man aus diesem Paradiese unzart getrieben, wie einst unser Urelternpaar. Im alten Bild zu bleiben: mein Glück ist mir schleunig verlöscht worden, und der Schlamm ist nicht ausgeblieben.

Um die Mitte des Juli, nachdem wir uns in unsere Liebesidylle recht warm und weich eingelebt hatten, mußte Josephine auf einige Wochen in ihre Vaterstadt zu Verwandten. Das war eine alte Einrichtung, die sich durchaus nicht bei Seite schieben ließ. Wir waren auch gar nicht wehleidig angesichts dieser Kunstpause unserer Liebe, denn wir meinten sicher, daß all' die Klarinetten und Geigen der Luft um so vergnügter einfallen würden, wenn sie überstanden sei. Wir hielten ein feierliches Abschiedsamt mit einigen hundert Küssen, stellten in gravitätischen Predigten die ganze Sache als selbst auferlegte Kasteiung der sündigen Leiber und Seelen dar, ermahnten uns im schleimigsten Traktätchenstil recht brav und züchtig zu sein in Gedanken, Worten und Werken, drückten uns dabei, daß es schier lebensgefährlich wurde, – kurz, wir trieben allerlei Possen nach unserer verliebten Art. Aber es war seltsam, – diese Ausgelassenheit war wie verflogen, sobald wir meine Wohnung verlassen hatten. In der Droschke, die uns zum Bahnhof brachte, waren wir schon wortkarg, im Wartezimmer fühlten wir uns beide bedrückt, ängstlich, als wollte sich uns Schlimmes nahen, und als Josephine in den Wagen stieg, vermochte sie ihre Thränen nicht zurückzuhalten. Wir küßten uns noch einmal, ich fühlte die Nässe ihrer Thränen auf meinem Gesichte und hörte ihre Worte: »Bleibe mir immer gut!« Es war mir tiefschmerzlich zu Muthe. Ihre Hand hielt ich so lange in der meinen, als es möglich war; der Zug bewegte sich fort, unsere Augen ruhten in einander, so lange er noch zu sehen, und auch als er ganz entschwunden war, blickte ich den Schienenweg entlang. Ein Gefühl von Verlorenheit, Einsamkeit, Leere war in mir. Ich ging nach Hause wie ein Träumender. Ach Gott, wie öde! Ich setzte mich vor den Schreibtisch und blickte ihr Bild an –, verworren zog es in meine Seele. Ich raffte mich gewaltsam auf, verschloß ihr Bild, und dachte mich in's Strafrecht zu stürzen. Aber wie Marlowe's Dr. Faustus fand ich jetzt, daß das ein Studium sei, höchstens für einen Lohnknecht gut. Die Paragraphen klapperten mir unendlich widerwärtig in den Sinn... »Zuchthaus, Gefängniß, Festung, Ehrverlust, Milderungsgründe«... hols der Teufel! – Ich versuchte es nacheinander noch mit der Civilprozeßordnung und dem Handelsgesetzbuch, aber geradezu ein Haß überkam mich gegen Kontokorrentvertrag, Handelskauf, Tausch u. dgl. – unausstehlich ledern und sündhaft niederträchtig kam mir das alles vor. Ich merkte jetzt, daß ich alles dies in letzter Zeit nur getrieben aus einem Raffinement des Gegensatzes. Vielleicht ging es morgen besser, jetzt fühlte ich mich unfähig für die Materien beider Rechte, ein Trieb nach äußerer Zerstreuung war in mir, wie immer, wenn das leere Herz nichts eigenes bietet. Gegen zehn Uhr setzte ich mich auf die Stadtbahn, nach der Friedrichstraße zu fahren. In normalen Verhältnissen vermag schon diese Fahrt zu zerstreuen – über Straßen hinweg, durch Höfe hindurch, unzählige Lichter von elektrischen, Gas, Petroleumlampen rechts oder links. Mich brachte das Gewirre noch mehr in Unruhe. Ekelhaft kam mir das Alles vor, ich glaubte plötzlich mitten hineinzugehen in eine widerwärtige Wahrheit, die hinter dunkler Maskenlüge steckte.

Es war strömendes, heißes Sommernachtsleben auf dem Fahrdamm, Wagen eng hinter Wagen, gezogen von den unglücklichen Droschkengäulen Berlins, die gewiß zu den beklagenswerthesten Wesen dieser besten aller möglichen Welten gehören. »Ach, wir armen Droschkengäule!« ging es mir durch den Sinn, – aus einem Liede, das ich irgendwo einmal gehört. Mitgeschwommen in dem Strome. Eine kleine Braune mit ganz schwarzen Augen stieß mich wie aus Versehen, sagte pardon und wendete mir ein reizend blasses Gesicht zu. Wie hübsch dachte ich, und wollte schon zu reden beginnen, da packte mich Zorn und Ekel mit einem Male so wild, daß ich in schneller Wendung auf die andere Seite ging. Die Kleine wird wahrscheinlich an Dalldorf gedacht haben. Ich ging hinauf in's Café Bauer, setzte mich auf den Balkon und blickte hinaus auf das wogende Leben da unten. Alles lief da paarweise, wie mir schien. Die aufgedonnerten Weibsbilder mit ihren blödsinnig grinsenden Galanen waren mir unendlich widerwärtig. Sonst freute mich der Trubel, heut' konnt' ich es nicht anseh'n. Lesen also. Kostbar, da stand im Feuilleton einer Tageszeitung ein Stück Berliner Roman. Die Personen waren alle wie Figuren aus Zuckerguß, die man in den Schaufenstern der Conditoreien sieht. Das amüsierte mich eigentlich. Unsere ganze ernsthafte Litteratur kommt mir überhaupt furchtbar komisch vor. Aber andauernd konnte ich das Zeug doch nicht lesen. Fort also wieder, irgend etwas sehen, hören, – ach, wie elend leer ich mich fühlte. Eben als ich auf das Trottoir heraustrat, kam mir Freund Rühl entgegengezogen, natürlich mit einer ganzen Bande hinter sich her, alle betrunken – »wie die Fässer der Danaiden«, drückte sich Rühl aus und fragte mich beständig, ob das Wort nicht wundervoll wäre. »Also jetzt wohin?« schrie der kleine Beyer, der kein Frauenzimmer sehen kann, ohne aufgeregt zu werden und im Geiste seine Barschaft zu zählen. »Ich hab'nen Vorschlag«, brüllte ein mir Unbekannter, »geh'n wir wieder mal ins pensionat national zu den kleenen Mädchens.« Beyer war sofort lebhafter Anwalt für diese Idee. Rühl protestirte zwar, es gäbe dort ein Gesöff, das nur ein Huren- oder Louismagen vertragen könnte, aber man packte ihn und schleppte ihn mit. Auch ich war in dem wankenden Zuge. Café National, – wie lange hatte ich diesen Berliner Weibsenmarkt nicht mehr gesehen. Und an jenem Abend, Josephine eben fort – ich dahin! Wenn ich jetzt daran denke, Max, möchte ich an Vergeltung glauben. Weßhalb ging ich denn? – –

Das traurige Bild in dem Lokal berührte mich trüb, – die alte Gallerie bemalter Frauenköpfe, – die alte frech und grell aufgedonnerte Bordell Eleganz, der bekannte Mischgeruch von Parfüm, Caffee, Cigarren, Menschenschweiß, und natürlich auch der übliche Spießruthenlauf durch die geschäftsmäßig aber nicht sehr höflich sich anbietenden Frauenzimmer. – Endlich vorbei. »Hier, meine Herren«, lud der grünlich blasse Kellner ein, »vorzügliche Aussicht hier.« Aussicht – Auswahl. »Der Platz ist gut«, sagte Rühl, »wir haben drei Riesendamen en vue und nun weiß Beyer wenigstens, in welchen Schooß er sein schwarzes Lockenhaupt zu legen hat. Die berühmte Adelheid nämlich is drunter. In der Monatsrechnung für seinen Alten steht sie immer mit 20 Mark unter der Rubrik: Theater, Conzerte und Vergnügungen.« – »Laß doch in aller Welt dein dummerhaftiges Reden«, sagte Beyerchen und setzte sich neben die Dicke: Die Uebrigen zerstreuten sich bald, und so saß ich denn wieder allein und konnte mit Muße beobachten, in welche Fülle von Schweinerei sich unsere gestrenge Moral auslädt. – –

Am Nebentisch, in Gesellschaft einiger mir unbekannter Studenten, saß Wimberg, den Du auch kennst, das verkannte Genie, der Don Juan schon in der Schülermütze, der Dienstmädchen poussierte und naiven Seelen geheimnisvolle Geschichten von Lehrergattinnen erzählte, deren Herzen in seinen Primanerlocken gehangen und im Feuer seiner blödsinnigen Augen zu Butter geschmolzen waren. Diesen Hund haßte ich von jeher, wie er mich, – er konnte mir auf der Schule nie verzeihen, daß ich ein besseres Deutsch schrieb, als er, und er war mir widerwärtig, wie alle die eingebildeten Krüppelnaturen, die nur das Eine verstehen, sich in Scene zu setzen. Aus diesem Häkchen ist ein gewaltiger, klirrender Haken geworden, ein niederträchtiger Lump in Worten und Werken – äußerlich natürlich »feudal«. Als wir in der ersten Zeit unseres Studiums noch miteinander verkehrten, wenngleich auch nur förmlich und er lediglich zu dem Zwecke, sich mir ab und zu in einer interessanten Pose zu zeigen, erzählte er mir einmal, er sei überzeugter Nihilist und sein Lebenszweck bestehe darin, Verhältnisse mit jungen Wittwen anzuknüpfen. Sein Nihilismus war großmäulige Absprecherei, die auf Denkfaulheit beruhte, sein Geschwätz von der in ihn vernarrten Legion junger Wittwen war frecher Schwindel. Er betrieb zwar den Frauenfang systematisch mit der schamlosen Konsequenz des durch und durch verdorbenen Hallunken, aber er wurde gewöhnlich mit Ohrfeigen heimgeschickt und mußte sich an die allergemeinsten Priesterinnen der Baargeld liebenden Göttin halten. Als er mir wiedermal eine Stunde lang falsch verstandene Brocken aus Nordan's »conventionellen Lügen« wiedergekäut und zwei alberne Romane von bezwungenen Wittwen vorrenommirt hatte, sagte ich ihm meine Meinung, kurz und gut, und seitdem artete sein Haß gegen mich in lauernde Feindschaft aus. Ich war wie von einer Last befreit, als ich seines Verkehrs ledig war. Ein eitler Bekannter weniger ist besser, als ein schuftiger Feind mehr. Und dennoch, wie hat mich seine Feindschaft getroffen, – an diesem Abend. Kaum hatte ich Platz genommen, da bemerkte ich schon, daß die Leute seines Tisches sich mit unverschämtem Lachen nach mir umwandten, aber ich drehte ihnen den Rücken und gedachte, den ritterlichen Anulkungen dieser jungen Gemüther keinerlei Aufmerksamkeit zu widmen. Die Zeiten sind gottlob vorüber, in denen auch ich es für forsch hielt, mit »dummen Jungen« um mich herum zu werfen und mit stolzer Steifheit Visitenkarten als Anweisung auf spätere commentmäßige Prügel auszutheilen. Aber das Gesumme an jenem Tische dauerte an und machte mich doch nervös. Wimberg leitete den Chorus, laut fing er gewöhnlich an, senkte seine Stimme, bis ich nur noch meinen Namen hörte und flüsterte dann ganz leise. Darauf dann eine brüllende Lachsalve. Ich versuchte, nicht zu hören und band schließlich mit einem noch jungen, netten Ding ein Gespräch an, lauschte aber doch unbewußt. Eintönig erzählte mir die Kleine die bekannte Geschichte, wie sie verführt und schließlich soweit gekommen sei. »Jetzt is mir Allens schnuppe. Nu komme ich so nicht mehr raus aus 'n Dreck. Na, und wär'sch etwa nich netter, als wie als Mädchen für Alles, egal Haderlump für die Gnädige, die doch gerne mal von 'nen Anderen...« Da auf einmal klingt hinter mir von dem Tische der Name Josephine her. Wie ein im Stechen umgedrehtes Messer saß er mir im Herzen. Mit einem Ruck hatte ich mich umgewandt. »Na, was is denn mit Dir?« hörte ich noch die Kleine, während ich der hochroth gelachten mich anglotzenden Schaar ins Gesicht starrte. Wimberg sah auf seine Kaffeetasse und rührte lächelnd mit dem Löffel. »Was kann das sein! Was kann das sein!« stieß es in mir hin und her. Alles Blut schien mir in den Kopf gestiegen zu sein, in meinen Ohren dröhnte es, die Kleine zog mich beständig am Arm. Auf einmal, durch das Dröhnen hindurch, schneidend die Stimme von einem der Leute: »Also, dem seine hast du gehabt? Wie?« Und dann, ich weiß nicht, so furchtbar gedehnt: »Na ja, was denn? Natürlich! Die kleine Josephine aus der Zimmerstraße. Fufzig mal – ohne allen Apparat. Was ist sie denn weiter als eine...« Da hob es mich in die Höhe und mit einem Satze war ich an dem Tische. Alles um mich verschwamm, wie an jenem Frühmorgen im Thiergarten, als ich sie zum ersten Male küßte, und nur das rothe eckige Gesicht des Halunken sah ich vor mir. Da hinauf sauste meine Hand, daß es laut durch den Saal klatschte. Ein Gebrüll von ihm, tobendes Gewühl um mich herum, Weiberkreischen, Stimmen der Kellner und des Wirths. Mit einem Male dann war Alles klar für Blick und Ohr. Er machte einen Versuch, sich auf mich zu stürzen, aber man riß uns auseinander und wir wurden aus dem Lokal hinausgedreht, umheult, umtobst, umkreischt von hundert Weiberkehlen. Auch die Kleine von nebenan stand mit uns vor der Thüre. Nach dem gewöhnlichen Kartenwechsel, und nachdem meine Genossen eingesehen hatten, daß ich für den Abend nicht weiter zu brauchen sei, schieden wir. Schilde entfernte sich zuletzt und sagte: »Na, da tröste Dich mit dem kleinen Mistkäfer hier. Die guckt Dich unglaublich verliebt an. Für 'nen Helden machst Du's billiger, nich, Schatz?« »Ach machen Sie, daß Sie wegkommen«, erwiderte sie, und zu mir: »Na, komm mit Kleiner! Das hast Du recht gemacht. Was is es denn eigentlich mit der Josephine?« – Siehst Du, lieber Max, der brave Ferdinand in Kabale und Liebe hat schon recht: »gutmüthig sind sie alle«, und »man rühmt das Mitleid als die Tugend der Freudenmädchen« heißt es richtig in der Fröhlichen Wissenschaft Friedrich Nietzsche's. Die Kleine hatte wirkliches, weiblich gutes Interesse an der Sache, und ich war so anspruchsbedürftig, daß ich, mit ihr zusammen gehend, ihr Alles erzählte. »Aber schieß Dich nicht mit dem Lump. Wenn sie wieder kommt, is Alles gut. Was schadt's denn, wenn se auch schon 'n mal...« Eine tiefe, dumpfe Trauer kam über mich. Ich bat die Kleine, die sich Alice nannte, mich allein weiter gehen zu lassen, als wir an der Siegessäule waren. Eben schlug es ein Uhr. Die Viktoria der Siegessäule schimmerte unbestimmt weich herunter, an die Figur einer byzantinischen Tänzerin erinnernd. »Also man nicht schießen!« sagte die Kleine noch und verschwand. Ich blickte ihr nach. Ein Herr im Cylinder redet sie an, sie haken sich ein. Ich mußte lachen, – jetzt erzählte sie ihm die ganze Mordgeschichte. Ja, ja, – die Mordgeschichte. Hat der Schuft nicht auch mein Glück gemordet? Wie nachtwandelnd ging ich, schwankend. Verdoppeltes Fühlen beherrschte mich, Josephine erschien mir wie etwas ganz Fernes, Verlorenes, – mir kam es vor, das Alles sei aus einer lange entschwundenen Jugend. Seltsam, – mein erstes Gedicht fiel mir ein und die, der ich es damals geschrieben nach einem kindischen Tanzstundenzank als Sekundaner. Nun gings auf Josephine. »Nun liegen Nebel zwischen uns, Feinsliebchen«, ging der banale Stoßseufzer an, und der zog mir jetzt durch den Sinn, unausrottbar. Noch als ich bereits im Bette lag, waren mir diese Worte im Herzen, wie eine im Schlummer gelegene Kindheitsmelodie, die plötzlich im Innern leise und schwebend aufklingt und in immer weiteren Kreisen sich ausbreitend, immer weiter tönt, immer weiter tönt.

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