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Joseph von Eichendorff: Gedichte

Joseph Freiherr von Eichendorff: Joseph von Eichendorff: Gedichte - Lorelei
Quellenangabe
typepoem
authorJoseph von Eichendorff
titleLorelei
booktitleDie Deutsche Dichtung
editorFabinder, Kahle, Kortz
yearHerder & Co. GmbH Verlagsbuchhandlung
created20030207
senderguenter.ullwer@cmcc.com
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Joseph Freiherr von Eichendorff

Lorelei

Es ist schon spät, es wird schon kalt,

Was reit’st du einsam durch den Wald?

Der Wald ist lang, du bist allein,

Du schöne Braut, ich führ‘ dich heim!

"Groß ist der Männer Trug und List,

Vor Schmerz mein Herz gebrochen ist,

Wohl irrt das Waldhorn her und hin,

O flieh‘ Du weißt nicht, wer ich bin."

So reich geschmückt ist Roß und Weib,

So wunderschön der junge Leib,

Jetzt kenn‘ ich dich – Gott steh mir bei!

Du bist die Hexe Lorelei!

"Du kennst mich wohl – von hohem Stein

Schaut still mein Schloß tief in den Rhein.

Es ist schon spät, es wird schon kalt,

Kommst nimmermehr aus diesem Wald!"

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