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Joseph von Eichendorff: Gedichte

Joseph Freiherr von Eichendorff: Joseph von Eichendorff: Gedichte - Im Herbst
Quellenangabe
titleIm Herbst
booktitleEichendorff Gedichte
editorTraude Dienel
authorJoseph von Eichendorff
typepoem
year1977
isbn3-458-31955-7
publisherSuhrkamp Taschenbuch Verlag
sendertrojan@hbi-stuttgart.de
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IM HERBST

Der Wald wird falb, die Blätter fallen,
Wie öd und still der Raum!
Die Bächlein nur gehn durch die Buchenhallen
Lind rauschend wie im Traum,
Und Abendglocken schallen
Fern von des Waldes Saum.

Was wollt ihr mich so wild verlocken
In dieser Einsamkeit?
Wie in der Heimat klingen diese Glocken
Aus stiller Kinderzeit –
Ich wende mich erschrocken,
Ach, was mich liebt, ist weit!

So brecht hervor nur, alte Lieder,
Und brecht das Herz mir ab!
Noch einmal grüß ich aus der Ferne wieder,
Was ich nur Liebes hab,
Mich aber zieht es nieder
Vor Wehmut wie ins Grab.

(Joseph von Eichendorff)

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