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Joseph von Eichendorff: Gedichte

Joseph Freiherr von Eichendorff: Joseph von Eichendorff: Gedichte - Tuschung
Quellenangabe
typepoem
booktitleEichendorff, Werke in einem Band
authorJoseph von Eichendorff
titleTuschung
publisherDeutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG
addressMnchen
year1995
isbn3-423-02382-1
pages747-832
editorWolfdietrich Rasch
copyright1984 Carl Hanser Verlag Mnchen
senderkarin.klein@imt.fzk.d400.de
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Täuschung

Joseph von Eichendorff

Ich ruhte aus vom Wandern,
Der Mond ging eben auf,
Da sah ich fern im Lande
Der alten Tibet Lauf,
Im Walde lagen Trümmer,
Paläste auf stillen Höhn
Und Gärten im Mondesschimmer -
O Welschland, wie bist du schön!

Und als die Nacht vergangen,
Die Erde blitzte so weit,
Einen Hirten sah ich bangen
Am Fels in der Einsamkeit.
Den fragt ich ganz geblendet:
Komm ich nach Rom noch heut?
Er dehnt' sich halbgewendet:
Ihr seid nicht recht gescheut!
Eine Winzerin lacht' herüber,
Man sah sie vor Weinlaub kaum,
Mir aber gings Herze über -
Es war ja alles nur Traum.

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