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Joseph von Eichendorff: Gedichte

Joseph Freiherr von Eichendorff: Joseph von Eichendorff: Gedichte - An eine Tnzerin
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte, eine Auswahl
authorJoseph von Eichendorff
year1964
publisherPhil. Reclam jun.
addressStuttgart
titleAn eine Tnzerin
pages89-90
created20021128
sendergerd.bouillon@t-online.de
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An eine Tänzerin

            Kastagnetten lustig schwingen
Seh ich dich, du zierlich Kind!
Mit der Locken schwarzen Ringen
Spielt der sommerlaue Wind.
Künstlich regst du schöne Glieder,
Glühendwild,
Zärtlichmild
Tauchest in Musik du nieder
Und die Woge hebt dich wieder.

Warum sind so blaß die Wangen,
Dunkelfeucht der Augen Glanz,
Und ein heimliches Verlangen
Schimmert glühend durch den Tanz?
Schalkhaft lockend schaust du nieder,
Liebesnacht
Süß erwacht,
Wollüstig erklingen Lieder –
Schlag nicht so die Augen nieder!

Wecke nicht die Zauberlieder
In der dunklen Tiefe Schoß,
Selbst verzaubert sinkst du nieder,
Und sie lassen dich nicht los.
Tödlich schlingt sich um die Glieder
Sündlich Glühn,
Und verblühn
Müssen Schönheit, Tanz und Lieder,
Ach, ich kenne dich nicht wieder!

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