Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Joseph Freiherr von Eichendorff >

Joseph von Eichendorff: Gedichte

Joseph Freiherr von Eichendorff: Joseph von Eichendorff: Gedichte - Mandelkerngedicht
Quellenangabe
typepoem
authorJoseph von Eichendorff
titleMandelkerngedicht
booktitleDer ewige Brunnen
editorLudwig Reiners
isbn3-406-04140-X
created20030207
senderguenter.ullwer@cmcc.com
Schließen

Navigation:

Joseph Freiherr von Eichendorff

Mandelkerngedicht

In einem geselligen Kreis bei Gelegenheit einer verlorenen Wette

Zwischen Akten, dunklen Wänden

bannt mich Freiheitbegehrenden

nun des Lebens strenge Pflicht,

und aus Schränken, Aktenschichten

lachen mir die beleidigten

Musen in das Amtsgesicht.

Als an Lenz und Morgenröte

noch das Herz sich erlabete,

o du stilles heitres Glück!

Wie ich auch nun heiß mich sehne.

Ach, aus dieser Sandebene

führt kein Weg dahin zurück

Als der letzte Balkentreter

steh‘ ich armer Enterbeter

in des Staates Symphonie,

ach, in diesem Schwall von Tönen

wo fänd ich da des eigenen

Herzens süße Melodie?

Ein Gedicht soll ich euch spenden:

Nun, so geht mit dem Leidenden

nicht so strenge ins Gericht!

Nehmt den Willen für Gewährung.,

kühnen Reim für Begeisterung,

diesen Unsinn als Gedicht !

 << An Luise  Der irre Spielmann >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.