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Jonathan Frock

Heinrich Zschokke: Jonathan Frock - Kapitel 1
Quellenangabe
typenarrative
booktitle»... weiß wie der Teufel!«
authorHeinrich Zschokke
year2000
publisheredition lumière
addressBremen
isbn3-934686-00-1
titleJonathan Frock
pages157-218
created20010828
sendergerd.bouillon@t-online.de
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In der Hauptstadt des Königreichs, und vielleicht im ganzen Königreiche, war geraume Zeit lang kein gepriesenerer Mann, als der auch durch einige Schriften dem Ausland schätzbar gewordene Oberkriminalrat von Schwarz. Das Glück schien sich an ihm mit Gunstbezeugungen erschöpfen zu wollen. Sohn eines armen Leinwebers, hatte er mit Hilfe einiger Stipendien, die ihm als Jüngling von trefflichen Anlagen gegeben worden waren, die hohe Schule besuchen können und die Rechtswissenschaft gelernt. Fast ohne einen Heller Geld war er in die Hauptstadt gekommen, als Sachwalter sein Brot zu verdienen; er übernahm da einen schwierigen Rechtshandel, den man schon verloren gegeben; siegte vor den Gerichtshöfen; erwarb sich Ruf, und ward binnen Jahr und Tag einer der beliebtesten und beschäftigtsten Anwälte. Durch Übung und fortgesetzten Fleiß gewann er einen seltenen Grad der Vollkommenheit seines Berufs. Überall vorgezogen, mit Belohnungen, Geschenken, Ehrenbezeugungen und Schmeicheleien überhäuft, wurde er in die Kreise der angesehensten Männer eingeführt; in den besten Häusern vertrauter Freund. Er heiratete eins der schönsten und reichsten Mädchen der Hauptstadt; ward von den Ministern angestellt; von Amt zu Amt befördert, vom König selbst geadelt; empfing dessen Orden; bald auch, wegen geleisteter Dienste, den Orden eines ausländischen Hofes, mit reichem Jahrgehalt; und verschiedene Male ging die Rede, er werde Minister werden. Kurz, es blieb nur Eine Stimme, der Oberkriminalrat von Schwarz sei der glücklichste Mann. Er hatte die glänzendsten Aussichten, großes Vermögen, bewundernswürdige Eigenschaften, die liebenswürdigste Frau, schöne Kinder; mehr noch, als dies Alles, man kam auch darin überein, daß Niemand so vielen Glückes wert sei, als er. Herr von Schwarz war, als zärtlicher Gatte und Vater, als unermüdlicher Arbeiter, als treuer Freund, als der angenehmste Gesellschafter, als der feinste und gefälligste Mann im Umgang bekannt.

Man soll sich aber nie vom Schein blenden lassen. Herr von Schwarz war in der Tat ein sehr unglücklicher Mann, und was noch mehr ist, keines Glückes würdig. Nicht seine Geschicklichkeit, nicht sein Fleiß, nicht seine Gabe, sich liebenswürdig zu machen, stand zu bezweifeln; wohl der Wert seines Herzens. Er gehörte zu den Leuten, die durchaus nichts sind, als klug und nur klug; gesetzlich gerecht im Handeln, nach Umständen sogar mehr, als nur das. Aber Geld, Ehre und Vergnügen war eigentlich die geheime Dreieinigkeit, für die er Alles opferte. Gewissen und Religiosität zu haben, war er zu aufgeklärt; sich vertrauensvoll in Gefühlen der Freundschaft einem Herzen anzuschließen, war er zu schlauer Menschenkenner. Er traute Keinem, weil er sich kannte, und die für Schwachköpfe hielt, welche nicht handelten, wie er. Er liebte sich aus natürlichem Triebe; jeden Andern aber, der wie er gewesen wäre, würde er gefürchtet haben. Er führte in seinem Hause ein unglückliches Leben. Er war da Despot. Seiner Frau begegnete er oft verächtlich. Seine Söhne, zwei hoffnungsvolle Knaben, zitterten wie Sklaven. Doch zuweilen zeigte er sich wieder unmäßig gütig gegen sie. Um ihre Erziehung konnte er sich nicht bekümmern. Er hatte wichtigere Geschäfte. Vom Elend seines Hauswesens wußte aber kein Mensch, als wer Genosse desselben war. Und wenn durch Geschwätz des Gesindes davon ruchbar ward, glaubte Niemand daran; oder man fand es sehr verzeihlich, daß ein Mann von seinen Geschäften Launen haben könne; oder man schob alle Schuld auf die Frau. Es fehle ihr die nötige Bildung, sie war keine Haushälterin, sie war ein Gänschen, und was man sonst zu sagen beliebte. Genug, Herr von Schwarz hatte immer Recht, und Jedermann Unrecht neben ihm. Doch ward sein häusliches Trübsal von Wenigen bemerkt. Denn kam Jemand zu ihm, war im Hause Alles ein Herz und eine Seele; er der aufmerksamste, gefälligste Gatte; der gütigste Vater, und wieder gegen ihn Alles von Liebe und Traulichkeit voll. Niemand dachte daran, daß das nur eingeführter, guter Ton sei. Man mußte seine Glückseligkeit bewundern.

Unter den Hausgenossen des Herrn von Schwarz befand sich seit zwei Jahren auch ein junger Mann, Namens Jonathan Frock. Er spielte die Rolle eines Lehrers oder Erziehers bei den Kindern, war aber so gut Sklave, wie alle Übrigen im Hause des Oberkriminalrats. Herr von Schwarz besaß, möcht' ich sagen, eine eigene Gabe, Jeden auf eigentümliche Art zu quälen. Wenn er seine Frau fühlen ließ, sie verstehe nicht Frau zu sein, besitze keinen Witz und Verstand, so sagte er dagegen dem Hauslehrer, er sei ein linkischer Mensch, der nicht wisse, wie sich gebärden; von der Welt schiefe Begriffe habe; nie sein Glück machen werde; der von Erziehung der Kinder keine Ahnung habe. Genug, Herr von Schwarz nahm immer den Ton des Erziehers vom Erzieher seiner Kinder an, und kränkte den armen Frock bitterlich.

Frock aber, zu schüchtern oder zu gut, schwieg. Auch ließ er sich's gefallen, wenn ihm der Herr Oberkriminalrat wöchentlich ein paarmal wiederholte, er betrachte ihn nur als Aufseher der Kinder, nicht als ihren Lehrer und Bildner. Und wagte es Frock je einmal, den Mund zu seiner Verteidigung zu öffnen, konnte er sich darauf verlassen, daß Herr von Schwarz voll vornehmer Mitleidigkeit die Achseln zuckte, oder ihm den Rücken mit den Worten zuwandte: »An Ihnen ist Hopfen und Malz verloren.«

Bei dem Allem war doch nicht zu leugnen: seit Frock im Hause lebte, hatten sich Schwarzens Kinder, welche vorher die wildesten Buben gewesen waren, sehr gebessert. Sie hatten auch gegen die Mutter Gehorsam und Ehrfurcht gelernt, zuletzt sogar sich ihr mit Hochachtung und Liebe zugewandt, und aufgehört, wenn der Vater ihre Unarten gegen die klagende Mutter in Schutz nahm, Mißbrauch davon zu machen. Sie zeigten sich gesitteter, lernbegieriger, minder tückisch gegen Gespielen, hingen besonders mit unbeschreiblicher Zuneigung an Herrn Frock, der sie im Lesen, Schreiben, Rechnen, in der deutschen Sprache, Geschichte, Erdbeschreibung und Dingen unterrichtete, von denen Herr Schwarz wenig ahnete.

Als dieser einmal seine Söhne auf eine Reise mit sich genommen, und sie Nachts mit ihm im gleichen Zimmer des Wirtshauses schlafen mußten, sah er nicht ohne Erstaunen, daß die Kinder, nachdem sie sich entkleidet hatten, auf dem Fußboden niederknieten. – »Was spielt ihr da für Komödie?« rief er. Sie antworteten nicht, falteten die Hände, hoben die Augen gen Himmel und beteten. Erst der älteste von den Knaben, halblaut; dann schwieg er, und der Jüngste fing an. Was sie sagten, war nichts Auswendiggelerntes; denn es bezog sich auf Dinge des vergangenen Tages. In das Gebet waren Vater und Mutter, Frock und einige Spielgefährten eingeschlossen.

Herr von Schwarz verlor kein Wort darüber. Die Sache kam ihm aber doch lächerlich vor. »Ich glaube«, sagte er bei Hause nachher zu Herrn Frock, »ich glaube bei meiner Ehre, Sie sind am Ende ein Herrnhuter, und richten die Jungen zur Kopfhängerei ab. Wozu soll das Knien der Kinder Abends im Hemd? Wozu das Beten? Die Jungen verstehen noch nichts von Religion. Ich wünsche, sie würden durchaus davon nichts hören, bis sie zu reiferm Verstande kommen. Dann werden sie unbefangener und richtiger über dergleichen Dinge urteilen können. Ich halte nichts von einer gelernten Religion. Die Religion muß sich im Menschen aus seinem Innern entfalten. Was man auch Kindern von dergleichen Gegenständen sagt, sie begreifen's nicht; es wird Vorurteil, schädliche Gewöhnung an Vorstellungen, von denen nachmals bei reiferer Einsicht schweres Losreißen ist. Sind Sie denn etwa Herrnhuter?«

»Nein, das bin ich nicht!« erwiderte Frock.

»Was haben Sie denn für eine Religion? Sind Sie katholisch, oder lutherisch, oder reformiert?«

Frock ward feuerrot und schwieg mit schüchterner Verlegenheit.

»Reden Sie doch. Denn ich muß und will das wissen. Es darf mir nicht gleichgültig sein, mit welcher Art Vorurteilen meine Kinder zuerst bekannt werden. Jede Kirche hat ihre Vorurteile. Ich wollte, Sie könnten tanzen, Sie hätten mehr Anstand, mehr Äußerliches. Das würde meinen Söhnen bessern Nutzen bringen, als in diesem Alter religiöses Geschwätz. Dafür haben Kinder weder Verstand, noch Bedürfnis.«

»Erlauben Sie gütigst, Herr Oberkriminalrat«, sagte Frock, »ich halte dafür, das Bedürfnis werde von Kindern tiefer gefühlt, als Sie vielleicht glauben. Unter Allem, was ein unverdorbenes, wißbegieriges Kind zu wissen begehrt, fragt es gewiß am teilnehmendsten nach dem Überirdischen, nach dem Entstehen der Dinge, nach dem Schicksal des Geistes jenseits des Grabes, nach Gott und wo und wie er sei. Solche Fragen bezeichnen das Bedürfnis des Kindes und des in ihm wohnenden Gottesfunkens. Die erste Annäherung des kindlichen Herzens an die unsichtbare Welt gibt ihm das Bewußtsein der Menschenwürde und Kraft und Liebe zur Tugend, ohne welche der Mensch doch immer eine vielleicht liebenswürdige, aber gefährliche Bestie bleibt.«

»Ganz richtig, Herr Frock; nur daß Sie, nach Ihrer Gewohnheit, aus völlig unrichtigen Sätzen absegeln. Wer, in aller Welt, hat Ihnen denn weisgemacht, daß Kinder voller Sehnsucht nach dem Unsichtbaren und Überirdischen sind, weil sie gern um Dinge fragen, die sie nicht begreifen können? Wissen Sie denn nicht, daß Kinder am liebsten von Gespenstern, Räubern, Feen, Taschenspielerstückchen und Allem hören, was ihnen wunderbar und unerklärlich ist? Darum fragen sie wohl auch eben so gern nach Himmel und Hölle, nach Gott und Engeln. Und was Sie ihnen davon sagen, es sei wahr oder nicht, glauben sie treuherzig und um so lieber, je außerordentlicher das ist, was sie hören. Merken Sie sich das, lieber Freund, wenn Sie anders bei der in Ihnen schon zur Verknörpelung gediehenen Masse von Einbildungen sich noch eine einfache Wahrheit merken können: je unwissender ein Mensch, desto geneigter ist er zum Glauben an das Wunderbare und Überirdische!«

»Darf ich, Herr Oberkriminalrat, darüber meine Meinung äußern?«

»Wie Sie wollen, ich bin schon darauf gefaßt, etwas sehr Gescheites zu hören.«

»Ich will nicht widersprechen: je unwissender der Mensch, je geneigter ist er zum Glauben an das Wundervolle und Höhere. Woher aber dieser Hang, der ihn vom Kleinsten und Gewöhnlichen zum Höchsten leitet? Dieser Trieb liegt tief in der Menschennatur, ist unbestreitbar Wirkung und Sache seines Schöpfers. Wie jede Lichtflamme nie erdwärts, sondern immer zum Himmel lodert, von wannen doch das größte Licht strömt: so trägt jeder Geist in seinem Selbstgefühl, daß er mehr, als alles Irdische sei, zum höchsten Geist aufstrebe. Er kann in Weg und Mitteln irren; aber sein Hang zum Höchsten und Unvergänglichen ist Natur. Gewinnt er mit der Zeit mehr Bildung, so wird er künstlicher, und das Künstliche erstickt oft sein natürliches Wesen. Er sieht bei mannigfaltigern Erfahrungen, daß er vormals in Weg und Mitteln irrte, und wird mißtrauisch gegen den Geistestrieb selbst, der ihn zum Glauben an das Ewige und Höchste zog. Er hält es für weiser, sich ganz dem Irdischen anzuschließen, will sich Alles natürlich erklären und natürlich machen, das heißt, Alles in den Kreis der Gemeinheit und Vergänglichkeit einbannen; glaubt nun Alles zu verstehen und recht natürlich zu sein, indem er am wenigsten versteht, am unnatürlichsten ist, und selbst die Gesetze der Natur in seinem Innern bestreitet. Daß er aber unnatürlich sei, empfindet er, weil er in sich selber unglücklicher wird. Alle Unzufriedenheit des Menschen ist Frucht seiner Unnatürlichkeit, seines Widerspruchs mit sich selbst, weil er will, was er nicht soll. Erfahrung macht ihn endlich weiser. Und je mehr er lernt, je mehr sieht er, daß er auch den wunderbaren Bau des Grashalms nicht begreifen kann, daß auch das Sonnenstäubchen auf Gott hindeutet. Je mehr er in Erkenntnis wächst, je überzeugter wird er, daß er wenig weiß. Der Halbwisser weiß das Meiste, der Weiseste fast nichts. Dieser nähert sich, aber freilich auf anderm Wege, noch einmal der Natürlichkeit des kindlichen Gemüts; und seine Wahrnehmung von Beschränktheit des Wissens gibt ihn wieder an den Glauben des Unsichtbaren, des Ewigen zurück.«

»Guter Freund«, sagte Herr von Schwarz, »ich kenne Ihre Leier schon, und erwidere darauf nichts, als daß Sie viel Wahres und Halbwahres mit einem starken Ansatz zur Mystik, den Sie haben, toll genug durch einander mengen. Sie haben vermutlich etwas in einem Buche gelesen und nicht verstanden, und kramen das etwas verkehrt aus. Sie halten Ihre Einbildungskraft für Tiefe des Urteils, und machen damit beständig einen Mißgriff.«

»Ich bitte, Herr Oberkriminalrat, mir wenigstens zu zeigen, wo mich in dem Gesagten die Einbildungskraft täuschte, oder wo ich etwas Gelesenes falsch verstand.«

»Junger Mann, Sie sprechen vom Leben, als wenn Sie Alles, was das Leben in seinem Umfang besitzt, schon geschöpft hätten. Junger Mann, wenn Sie vom Kinde und von Unwissenheit reden, mögen Sie aus Erfahrung sprechen; aber wer von der Weisheit der Sterblichen reden will, gehört entweder selbst zu ihrem Rang, oder er hat so etwas aus Büchern genommen. Sprechen Sie nun aus Büchern; oder als Weisester aus Erfahrung vom Kreisgang des menschlichen Geistes? Doch wozu verderb' ich mit Ihnen die Zeit! Hauptsache bleibt: verschonen Sie meine Söhne mit Ihrem Krimskrams; Sie leisten mir einen Gefallen. Und dann, ich muß noch fragen: zu welcher Religion gehören Sie eigentlich?«

Frock errötete wieder und sagte nichts.

»Ich bin gewohnt, eine Antwort zu hören, wenn ich frage!« rief Herr von Schwarz mit dem ihm eigenen Gebieterton.

»Herr Oberkriminalrat«, sagte Frock endlich, »ich kann es nicht länger verschweigen. Sie verstehen, wie Keiner, die Kunst als Meister, den Menschen in sich selber zu vernichten, indem Sie ihm allen Glauben an den eigenen Wert töten. Ich würde Ihr Haus längst verlassen haben, trüge ich nicht alles Schmerzliche gern aus Liebe zu ihren Söhnen, die mir ans Herz gewachsen sind. Ich will glauben, daß ich in Ihren Augen zu wenig Verdienst habe, um etwas zu gelten; aber seien Sie so großmütig, mir mindestens mein Vertrauen auf mich selbst zu lassen.«

»Sehen Sie Frock, das sind nun wieder Ihre gewöhnlichen Sprünge. Möchte ich mich bemühen, Sie zu Verstand zu bringen, zu richtiger Ansicht der Dinge, so ist's gefehlt. Meinethalben, wenn Sie aus dem Hause gehen wollen, ich sperre Sie nicht ein. Meine Knaben sind ohnedem Ihrem Unterricht entwachsen. Die Jungen sollen Sprachen, Lateinisch, Griechisch lernen; Sie verstehen nichts davon. Ihnen gehen alle gründlichen Kenntnisse ab. Tun Sie also, was Sie wollen. Aber denken Sie an mich: wohin Sie in der Welt kommen, Sie werden allenthalben zu kurz kommen. Einbildung von sich, völlige Unbeholfenheit in den einfachsten Lebensverhältnissen wird Sie ins Elend führen. Wo haben Sie auch nur einen einzigen Menschen, der Sie auszeichnet oder schätzt? Müssen Sie nicht mitten in der Hauptstadt wie ein Einsiedler leben? – Meinethalben, tun Sie, was Sie wollen!«

Damit wandte sich Herr von Schwarz ab, und Frock ging traurig zu seinen Zöglingen.

 

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