Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Johann Wilhelm Ludwig Gleim >

Johann Wilhelm Ludwig Gleim: Fabeln

Johann Wilhelm Ludwig Gleim: Johann Wilhelm Ludwig Gleim: Fabeln - An Gener
Quellenangabe
typefable
booktitleGleim's Gedichte (Nationalbibliothek der Deutschen Classiker, Sechster Band) II
authorJohann Wilhelm Ludwig Gleim
yearvor 1876
publisherBibliographisches Institut
addressHildburghausen und New York
titleAn Gener
pages70
created20010929
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

Johann Wilhelm Ludwig Gleim

An Geßner.

(Verfasser der Daphnis).

                          Ein König, reitend in der Mitte
Von einem prächtigen Gefolge, sah
Vor seiner kleinen Hütte
Den Schäfer Daphnis. »Du! was machst du da?«
Fragt' ihn der König. »Was ich mache?
Da seh' ich nach der Sonn' und pfeife!«
»Sonst nichts?« – – »Je nun, ich greife
Nach meinem Hut, auf dem ein frischer Blumenkranz
Strahlt, wie dein Stern, und grüße dich, und lache!«
»Warum?« – – »Weil du der Sonnen Glanz
Verdunkeln willst; solch eine Herrlichkeit
Hat dein und deines Pferdes Kleid!«

Der König sagte nicht ein Wort,
Und ritt mit dem Gefolge fort,
Pries aber oft nachher in seiner Herrlichkeit
Des Pfeifenden Zufriedenheit.

 << Der Stierkampf und die Frsche  Der Lwe. Der Tiger. Der Wandersmann >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.