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Jean de La Fontaine: Fabeln

Jean de La Fontaine: Jean de La Fontaine: Fabeln - Der Rabe und der Fuchs
Quellenangabe
typefable
authorLa Fontaine
titleDer Rabe und der Fuchs
senderLorelies.Kuhn@t-online.de
created20011112
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La Fontaine

Der Rabe und der Fuchs

Im Schnabel einen Käse haltend, hockt
auf einem Baumast Meister Rabe.
Von dieses Käses Duft herbeigelockt,
spricht Meister Fuchs, der schlaue Knabe:
»Ah, Herr von Rabe, guten Tag!
Ihr seid so nett und von so feinem Schlag!
Entspricht dem glänzenden Gefieder
auch noch der Wohlklang Eurer Lieder,
dann seid der Phönix Ihr in diesem Waldrevier.«
Dem Raben hüpft das Herz vor Lust. Der Stimme Zier
möcht' er nun lassen schallen;
er tut den Schnabel auf – und läßt den Käse fallen.
Der Fuchs nimmt ihn und spricht:
»Mein Freundchen, denkt an mich!
Ein jeder Schmeichler mästet sich
vom Fette dessen, der ihn gerne hört.
Die Lehre sei dir einen Käse wert!«
Der Rabe, scham- und reuevoll,
schwört, etwas spät, daß ihm so was nie mehr passieren soll.
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