Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Jean de La Fontaine >

Jean de La Fontaine: Fabeln

Jean de La Fontaine: Jean de La Fontaine: Fabeln - Der Tod und der Unglückliche
Quellenangabe
typefable
authorLa Fontaine
titleDer Tod und der Unglückliche
senderLorelies.Kuhn@t-online.de
created20011112
Schließen

Navigation:

La Fontaine

Der Tod und der Unglückliche

Stets rief in seiner Not ein armer Mann
den Tod als Retter an.
»Tod«, rief er aus, »Wie so schön erscheinst du mir Elenden!
Komm, eilig komm herbei, mein grausam Los zu enden!«
Der Tod vernimmt's und ist dienstfertig gleich am Ort,
klopft an die Tür, tritt ein, und kaum läßt er sich schauen –
»Was seh' ich?« ruft der Mann. »Bringt dieses Scheusal fort!
Wie gräßlich ist er! Angst und Grauen
macht mir sein Anblick! Höre mich,
komm näher nicht, o Tod! O Tod, entferne dich!«
Maecenas war ein wahrhaft edler Mann.
Er sagte einst: »Es könnt' mich Schwäche plagen,
Verkrüppelung und Gicht – wenn ich nur leben kann,
will ich zufrieden sein und mich nicht mehr beklagen.«
»O Tod, verschone mich!« hört man sie alle sagen.
 << Der Wolf und das Lamm  Der Fuchs und der Hahn >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.