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Indianer-Gedanken

Oskar Panizza: Indianer-Gedanken - Kapitel 1
Quellenangabe
typenarrative
booktitleDie Menschenfabrik und andere Erzählungen
authorOskar Panizza
year1984
publisherBuchverlag Der Morgen
addressBerlin
isbn3-371-00227-6
titleIndianer-Gedanken
pages152-163
created20010830
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Oskar Panizza

Indianer-Gedanken

Nehmet wahr der Raben; sie säen nicht, sie ernten auch nicht, und euer himmlischer Vater nähret sie doch.

Lucas; 12,24

Wer in den letzten fünf oder sechs Jahren in einer der größeren Städte des Kontinents seinen Aufenthalt hatte oder gelegentlich dort verweilte, erinnert sich vielleicht einer farbigen Truppe, die unter der Aufsicht eines weißen Unternehmers von Ort zu Ort zog, ihre Zelte aufschlug, in einem abgeschlossenen Raum ihre Künste, Kriegs-Tänze und sonstige absonderliche Gewohnheiten vorführte und unter denen ein geschlossenes Kontingent von etwa fünfzig bis sechzig Indianern des Sioux- und Cheyennes-Stammes das Haupt-Interesse des Publikums herausforderte.

Als junger Arzt in einer größeren Stadt Mittel-Deutschlands ansässig, hatte ich damals, um Beschäftigung zu erhalten, gegen ein gewisses Pauschale die Verpflichtung übernommen, allen durchziehenden Gesellschaften, Zirkustruppen, Angestellten bei Menagerien, Varieté-Gesellschaften und dergleichen, die alle auf den Platz und das Etablissement eines und desselben Besitzers angewiesen waren, kostenlos die erste ärztliche Hilfe angedeihen zu lassen. – Dieser Fall trat nun auch bei den Indianern ein, die, aus einem wärmeren Klima kommend und mit einer feinen, auf den direkten Kontakt mit der Luft angewiesenen Haut ausgestattet, unter den ungewohnten Kleidern und in unserem rauhen Klima den mannigfachsten Erkältungen ausgesetzt waren. Während meiner Besuche, die sich auf das Verordnen allgemeindiätetischer Maßregeln beschränkten, lernte ich auch den Häuptling kennen, der, nicht wissend, daß ich für meine geringen Dienste bereits belohnt sei, in jeder Hinsicht mir seinen überströmenden Dank bezeugte, mich in manche Feinheiten ihrer Sitten und Sprache einweihte und mit dem ich zuletzt in ein förmlich freundschaftliches Verhältnis trat. – Soweit war dies gut. Eines Tages saß ich zu Hause, als meine Aufwärterin hereinkam und mir mitteilte, draußen auf der Gasse treibe sich ein sonderbar aufgeputzter Mensch herum, begleitet von einer Schar neugieriger Schuljugend, und scheine etwas zu suchen. Ich öffnete das Fenster. Es war mein Freund, der Häuptling. Er war überglücklich, als er mich sah. Ich bat ihn, hereinzukommen. Er hatte mich aufsuchen wollen. Meine Wohnung, in der es nach meiner Berechnung manches für ihn Wichtige und Interessante zu sehen gegeben, reizte übrigens zu meiner Verwunderung nicht im mindesten seine Neugierde. Er hatte immer nur seinen Blick freundlich, aber fest auf mich gerichtet. Eine Zigarre, die ich ihm anbot, lehnte er ab. Ebenso eine Tasse Kaffee, die ich ihm machen lassen wollte. Ein Stückchen Kautabak, von dem ich die Hälfte abbrach und in meinen Mund steckte, nahm er an. Mit Mühe vermochte ich ihn, sich auf mein Sofa niederzulassen. Er stand sofort wieder auf und gab durch einen Seufzer seine Verlegenheit und Unzufriedenheit kund. Er wollte sich dann auf den Boden niederlassen. Bis ich einen gewöhnlichen, hölzernen Küchenstuhl hereinbrachte. Den akzeptierte er. Der Häuptling war in voller Kriegsrüstung; auf dem Kopf den bekannten mit starrenden Federn besetzten Kranz, dessen Enden auf die Schultern niederflossen; in den Ohren zwei große goldene Spangen; die nackten Körperteile mit einer Art pompejanisches Rot prachtvoll bemalt; im Hüft-Gürtel, der ein kurzes enganliegendes Beinkleid zusammenhielt, ein kostbar gearbeiteter Tomahawk; der ganze Mann noch einmal eingehüllt in eine dunkelblaue, mantelartige Hülle, die aber kein indianisches Kleidungsstück, sondern eine Art Reisekleid und Schutz gegen die Unbilden des europäischen Klimas war. Der Häuptling hatte jenen misanthropischen Zug in dem mageren Gesicht, der die meisten seiner Stammesgenossen auszeichnete und der auf eine, ich möchte sagen jahrhundertelang genährte und organisch gewordene Unzufriedenheit und Verbitterung des Gemütes hinwies. Er starrte mich lang und penetrierend an, wie ich es von ihm nicht gewohnt war. Er sprach etwas Englisch, und so war die Möglichkeit der Verständigung gegeben. Ich vermied es, ihn auf kalt-europäische Weise zu fragen, was ihn zu mir führe. Und so stockte die Unterhaltung für längere Zeit. Endlich, nachdem er geraume Weile seine zwitterhaft glänzenden Augen wie spitze Pfeile auf mir hatte ruhen lassen, begann er in dem ruhigen, freundlichen Ton, den ich an ihm gewohnt war.

»Doktor, du hast mit deiner Geheimkunst meine Leute wieder zufrieden gemacht, und der Große Geist, den ich gebeten habe, wird sein Auge auf dir ruhen lassen!« – »Das ist nicht der Mühe wert,« – meinte ich – »durch Wärme und gute Nahrung wären sie sowieso gesund geworden.« – »Aber, Doktor, diese Leute sind es nicht allein; unser ganzer Stamm ist krank!« – »Wieso,« – fragte ich verwundert – »was ist passiert?« – »Unser Stamm ist krank und will sterben!« – wiederholte der Indianer mit unverbrüchlicher Ruhe, als wäre es der einfachste Gedanke der Welt. – »Warum wollt ihr sterben?« – frug ich mit tiefer Teilnahme. – »Doktor,« – sagte der Häuptling – »dein Auge gefällt mir; es ist ein See der Wahrheit; du wirst nicht lügen; nenne mir deine Geheimkunst, und der Große Geist wird sein Auge auf dir ruhen lassen!« – »Was soll ich euch sagen? Was wollt ihr von mir wissen?« – »Die Sioux und die Cheyennes und die Araphons und die Dakota wollen sterben!« – »Und warum?« – »Weil wir nicht leben können!« – »Und warum?« – »Weil die Totengesichter um uns herum uns erwürgen und uns mit den Feuerschlünden zusammenschieben wie Büffel!« – »Wer sind das, die Totengesichter?« – »Die Pferds-Leute um uns herum mit den dicken Knochen und der Lügenspur im Angesicht.« – »Um euch herum wohnen doch die Amerikaner?« – »Ja, die Pferds-Leute!« – »Und deshalb wollt ihr sterben?« – frug ich verwundert und nicht wenig erschrocken im Innern über den grauenhaften Gedankengang des Indianers. Der Häuptling saß mir gegenüber, vollständig ruhig und ohne jede Erregung, als wäre dieser Gedanke seit Jahren nach allen Seiten von ihm erwogen worden, als wäre diese Frage eine immer wiederkehrende Erörterung in den Versammlungen seines Stamms. – »Was meinst du zu Brandy, Doktor,« – nahm der Indianer wieder das Wort – »die Sioux trinken gern das Feuerwasser der Pferds-Leute?« – »Ja, was wollt ihr mit dem Brandy?« frug ich erwartungsvoll. – »Wir könnten alle unsere Tierfelle, die wir noch haben, gegen Feuerwasser eintauschen und alle unsere Leute berauschen und, wenn sie wie tot daliegen, ihnen die Hälse abschneiden.« – »Das wär' ja eine fürchterliche Metzelei!« – »Ja, aber wir wären schön gestorben!« – »Wieviel seid ihr da drüben?« – »Die Sioux sind fünftausend, Männer und Weiber.« – »Und wieviel Kinder habt ihr?« – »Wir haben keine Kinder.« – »Was?« – rief ich erstaunt – »es müssen doch Kinder da sein!« – »Doktor, nein, es sind keine Kinder da; seit zehn Jahren ersticken wir sie.« – »Mein Gott!« – rief ich – »Wie gräßlich; so habt ihr euer Zerstörungswerk schon begonnen?« – Der Indianer schien mich nicht zu verstehen oder meine Verwunderung für gegenstandslos zu halten; wenigstens gab er mir keine Antwort. Erst nach längerer Pause, wie mir schien, des Selbstbesinnens, sagte er: »Doktor, was hast du gegen den Brandy?« – »Ich habe nichts gegen den Brandy,« – antwortete ich halb gleichgültig – »ich finde es nur scheußlich, ein ganzes Volk so hinzumorden; aber wenn ihr es nun doch vorhabt, so finde ich es gräßlich, durch Schnaps zu sterben.« – »Ja, Doktor,« – antwortete der Alte, der diesmal aufmerksam zugehört hatte – »du hast recht, der Brandy ist ein schlechtes Wasser; er macht so gemeine Grimassen, – wie die der Pferds-Leute...« – »Wie wer?« – warf ich dazwischen. – »Wie die Pferds-Leute!« – betonte der Alte nachdrücklicher, und ergänzte sich dann noch mit: »Wie die Totengesichter mit den dicken Knochen, die um unsere Jagdgründe wohnen...« – »Wie die Amerikaner, willst du sagen?« – frug ich noch; – »Ja,« ergänzte der Häuptling fast schläfrig – »wie die Amerikaner; – – nein, Doktor, der Brandy ist nichts; auch würde der Große Geist uns zürnen, wenn wir in seine Jagdgründe kämen; – Doktor, nenn' mir ein anderes Mittel aus deiner Geheimschachtel.« – »Mein lieber Freund,« – sagte ich; das furchtbare Vorhaben des Indianers zwängte mir unwillkürlich das vertrauliche »du« auf die Lippen – »ein solches Vorhaben ist nie an mich gestellt worden; unser Arzneischatz hat zwar starke Gifte, aber wir teilen sie in kleine und kleinste Gaben und verdünnen sie mit viel Flüssigkeit, weil wir Segen und Heilung damit wirken wollen; – übrigens« – fuhr ich nach einigem Besinnen weiter – »ihr habt ja selbst tödlich wirkende Kräuter; ihr habt ja das Pfeilgift...« – »Doktor!« – fiel der Indianer mir langsam und schlau blinzelnd ins Wort – »du hast keinen so scharfsinnigen Gott wie wir; der Große Geist kennt das Gift unserer Pfeile; er würde es riechen; und wir kämen nicht in die ewigen Jagdgründe! – Doktor, nenn' mir ein anderes Mittel aus deiner Geheimschachtel, und du sollst einstmals neben mir deine Pfeile in den leuchtenden Jagdgründen des Großen Geistes abschießen!« – »Warum paktiert ihr nicht mit den Amerikanern, mit den Pferds-Leuten, wie ihr sie nennt,« – versuchte ich dem Gedankengang des unheimlich gleichgültigen Indianers eine andere Richtung zu geben – »grenzt euer Gebiet ab; es ist ja noch so viel Platz da drüben.« – »Doktor, spricht auch der Hirsch mit dem Jäger über die Bedingungen des Lebenbleibens?!« – Dann nach einer Pause: »Nein, Doktor, wir müssen sterben; aber weil wir keine Hirsche sind, sondern doch jedenfalls Sioux, Cheyennes und Dakotas sind, wollen wir sterben; wir wollen wie flinkfüßige Hirsche den Pferds-Leuten zuvorkommen und schneller sterben, als es ihnen lieb ist...« – »Der Plan ist teuflisch, der Plan ist infernal,« – rief ich voll Entsetzen – »welches Scheusal unter euch hat diesen fürchterlichen Plan ausgeheckt?« – »... Doktor,« – fuhr der Häuptling fort, indem er das letzte entweder überhört hatte oder nicht würdigen wollte – »was hältst du vom Tabak?« – »Ich halte nichts vom Tabak!« – erwiderte ich unmutig – »der Tabak ist ein langsames Gift, er umnebelt euren Geist; er täuscht euch, aber er tötet euch nicht.« – »Und er macht die Menschen im Innern so schmutzig?« – ergänzte der rotfärbige Schlaukopf, der diesmal scharf aufgepaßt hatte – »auch würden die Weiber den scharfen Saft spüren, Verdacht schöpfen und zu kreischen anfangen!... Unsere Weiber wissen nichts... ihre Seele ist zu klein... Nein, Doktor – aber ich habe gehört, die Schachtel des weißen Medizinmannes hat Gifte, von denen, was in einen hohlen Zahn hineingeht, genügt, Tausende zu morden, und man riecht nichts und schmeckt nichts, und es färbt sich nichts und bleibt alles inwendig wie auswendig; Doktor, zeige dein Herz so rein, wie dein Aug' ist, und hilf deinem Freund, den Großen Geist betrügen!« – »Berühmter Häuptling,« – entgegnete ich, »was du hier von unseren Giften behauptet hast, ist nicht so wörtlich zu nehmen, vielleicht hat es einer von den Unsern einmal ausgerechnet; aber so viel Gift bereiten wir nicht im voraus; weil wir nicht Tausende hinmorden; der tausendste Teil dessen, was unter einen Fingernagel hinunter geht, hat schon heilkräftige Wirkung; woher denn Zentner Gifte auf einmal herholen, um die drei Stämme zu vernichten!?« – Der Häuptling schaute mich mit dem pfeilspitzen Blick seines zugekniffenen Auges an; alles, was ich vorgebracht hatte, war nicht ganz wahr; vielleicht gibt es in unserem Gesicht eine feine Reaktion der Unwahrheit, welche diese fremden Völker erkennen und welche eintritt, wenn sie mit dem Griffel ihres stahlgrauen Auges die Probe machen; ich fühlte, der Häuptling wisse, daß ich Ausflüchte suchte. Als er aber meine Verlegenheit merkte und daß ich mich durchschaut fühlte, schonte er mich und schaute weg. – »Wir Sioux und Cheyennes,« – fügte er dann nach längerem Besinnen hinzu – »sind doch noch zu sehr Menschen; wären wir Tiere!... Dem Tier verhüllt man das Auge und treibt ihm einen Stachel durch das Hirn; aber die Sioux sind doch noch Menschen. Welches Unglück, zwischen den Pferds-Leuten und Tieren in der Mitte stehenzubleiben!...« Dann nach einer längeren Pause: »Wir könnten auf allen vieren im Wald herumlaufen, uns Hörner aufsetzen, wie die Hirsche bellen und uns zusammenschießen lassen!... aber schließlich würden die Pferds-Leute dahinterkommen, sich enttäuscht von unseren blutenden Körpern zurückziehen, und wir müßten hilflos im Wald verrecken.« – »Häuptling,« – entgegnete ich – »deine Phantasie ist schrecklich; was du vorhast, ist das Unerhörteste in der Geschichte der Völker; und wie du es vorhast, ist es eine Grausamkeit, die an Wahnsinn grenzt! – Wenn ihr partout sterben wollt, warum ergreift ihr nicht die Waffen und stürzt euch geschmückt und bemalt mit wildem Kriegsgeschrei auf eure Feinde, vernichtend und niedermetzelnd, was sich euch in den Weg stellt, und zuletzt der Übermacht erliegend! Wäre das nicht der schönste Tod für den Krieger?« – »Doktor,« – entgegnete mit großer Schläfrigkeit der Indianer – »warum grundlos soviel Blut vergießen?! – Wir haben unsere Skalpe... Jeder Sioux muß soviel Skalpe genommen haben, als er Finger hat; seit vierzig Jahren haben wir gesammelt; die Stärkeren haben für die Schwachen gearbeitet; die Skalpe unserer Feinde liegen vertrocknet tief im Wald aufgehäuft, und die Blaßgesichter haben auf der Reise in die Ewigkeit ihre nackten Schädel dem Großen Geiste vorgezeigt; er hat sie gezählt; und den Sioux steht offen der Weg zu den großen Jagdgründen! – Warum jetzt noch schmutziges Blut vergießen? – Nein! Doktor, du kennst nicht das Gefühl der Sioux und Dakotas; wir sind wie ein verwundetes Tier, das weiß, daß es sterben muß, und sich tief im Gebüsch verkriechen möchte, um das dumme, unreinliche Geschäft allein und unentdeckt zu vollbringen; aber ein tiefer, alter Gedanke will uns immer wieder hindern und uns daran erinnern, daß wir mehr wie Tiere sind...« Nach längerem Besinnen: »Unser Fleisch soll sehr gut schmecken!...« – »Was meinst du, Häuptling?« – entgegnete ich – »habt ihr gutes Wild und reiche Jagdreviere?« – »Nein, unser Fleisch soll gut schmecken!« – »Wessen Fleisch? – Euer Fleisch! – Ihr seid keine Menschenfresser?!« – »O nein, der Sioux müßte ausspeien! – Aber wir könnten unsere jungen Mädchen und Jünglinge sehr sorgfältig braten und mit Kräutern und Lorbeer geschmückt den Pferds-Leuten überschicken, – unser Fleisch gilt höher als das des Ebers, – und die andern würden sich inzwischen im tiefsten Wald aufhängen; und die Blaßgesichter würden erkennen, unsere Religion erlaubt uns, großmütiger zu sein als ihr an einem Balken aufgehängter, toter Gott!...« – In diesem Augenblick wurde der rote kriegsgeschmückte Mann vor mir auf dem Holzstuhl von heftigem Zittern und Schluchzen befallen; er reckte und dehnte die mageren Arme vor sich zwischen den Knien und verbarg das verrunzelte, wie in einem Krampfanfall zusammengekniffene Gesicht gegen die Brust hin; war es ein Raptus des Schmerzes oder die indianische Weise zu weinen; keine Träne stahl sich über sein Gesicht; aber gleich darauf sprang er plötzlich mit einem einzigen Satz und mit einem Schrei in die Höhe, als sei er von einem schrecklichen Gedanken erlöst worden, wobei ich zu meinem höchsten Erstaunen bemerkte, daß er den funkelnden Tomahawk in der hoch emporgehaltenen Rechten hielt. »Doktor,« – sagte der Häuptling – »der Große Geist hat sein Auge auf dich gerichtet und deinen Weg behütet.« – Dann wurde der Alte wieder sehr ruhig und still, setzte sich wieder auf einen Moment hin, sah mich mit einer freien, fast freudigen Miene an, musterte jetzt erst mit einiger Neugierde mein Zimmer, brach dann seinen Besuch ab und empfahl sich zuletzt mit derselben Freundlichkeit und Ehrerbietung, mit der er mich immer in seinem Lager ausgezeichnet hatte, und mit den englisch gesprochenen Worten: »Well, Doctor, we shall see about all that, when we have coming home.« (Nun, Doktor, wir werden über dem allen ins reine kommen, wenn wir erst wieder zu Hause sind.)








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