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Im Schmiedefeuer

Georg Ebers: Im Schmiedefeuer - Kapitel 7
Quellenangabe
typefiction
booktitleIm Schmiedefeuer
authorGeorg Ebers
year1895
firstpub1894
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
titleIm Schmiedefeuer
pages631
created20100405
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Siebentes Kapitel.

Der Mond fand heute vor dem Ortliebhause seine Rechnung. Mit reinerem, hellerem Glanze hatte er selten den Menschenkindern, die seine Neugier erweckten, den Pfad erleuchtet als den beiden stattlichen jungen Männern, die, von einem mäßigen Zwischenraume getrennt, das Frauenthor durchschritten und endlich beinahe zu gleicher Zeit den Vorhof des Ortliebschen Hauses betraten.

Erst sah er beide schweigend auf und nieder schreiten, und die bitterbösen Blicke, die sie einander zuwarfen, gereichten ihm zum Ergötzen. Das aber steigerte sich, als sich der eine mit den in den länglichen Rock gestickten Vögeln an der Schulter, und dann auch der andere, dessen geschmeidigen, kraftvollen Gliedern die ritterliche Hoftracht gar wohl stand, sich auf je eine der Ketten niederließ, die die granitnen Prellsteine zwischen der Straße und dem Vorhof mit einander verbanden.

Der sehr große, der ernst und sorgenvoll dreinschaute, war Wolff Eysvogel, der andere etwas kleinere, der sich, als böte es ihm Ergötzen, munter auf der Kette schaukelte, Heinz Schorlin.

101 Beide blickten oft zu dem erleuchteten Erker und dem Fensterlein im ersten Stocke hinauf, hinter dem Eva im Halbschlafe ruhte.

Sie begegneten einander hier zum erstenmale.

Wolff, der sich bewußt war, mit gutem Rechte an dieser Stelle zu weilen, hätte dem lästigen Eindringling schon früher sein Mißfallen zu erkennen gegeben, wäre er nicht der Meinung gewesen, der andere, in dem sich auf den ersten Blick der Ritter erkennen ließ, gehöre zu den Anbetern der munteren Gräfin Cordula Montfort. Trotzdem konnte er bald Verdruß und Ungeduld nicht länger bemeistern. Einem schnellen Antrieb gehorsam, verließ er die Kette; während er aber auf den Fremden zutrat, setzte jener seinen schwankenden Sitz in schnellere Bewegung und warf ihm leichthin, ohne ihn eines Grußes oder einleitenden Wortes zu würdigen, die Bemerkung entgegen: »Eine liebliche Nacht, sollt' ich meinen.«

»Der nämlichen Ansicht,« versetzte Wolff kurz. »Indes möcht' ich Euch fragen, Herr, was Euch veranlaßt, den Vorplatz just dieses Hauses zum Genuß einer solchen zu wählen?«

»Veranlaßt?« frug der Schweizer erstaunt und fügte dann, indem er dem andern mit herausfordernder Schärfe ins Antlitz schaute, höhnisch hinzu: »Ich wärme, weil es mir ansteht, die Kette.«

»Diese Freude,« entgegnete Wolff gereizt, »sei Euch vergönnt; – ja es dünkt mir begreiflich, daß Nachtvögel von Eurer Art keine bessere finden. Immerhin aber will es mir scheinen, als könnte ein Ritter, dem es am Herzen liegt, das Eisen nicht kalt werden zu lassen, diesen Zweck auf einem andern Wege besser erreichen.«

102 »Ei freilich!« rief nun Heinz Schorlin und sprang frisch und mit seltener Schwungkraft auf die Füße. »Wenn Klinge an Klinge sich reibt oder das heiße Blut sie benetzt, das gibt eine lieblichere Wärme. Dem Dunkel bin ich nicht hold, und es will mich bedünken, Herr, als stünden wir hier beide einander im Lichte.«

»So begegnen sich unsere Meinungen zum zweitenmale in dieser lieblichen Nacht,« versetzte der Patriziersohn, der sich seiner ungewöhnlichen Kraft und Fechtkunst bewußt war, gelassen und mit leisem Hohne: »Wie Ihr, so bin auch ich jederzeit bereit, meinen Stahl an einem andern zu reiben. Nur taugt dafür in dieser Zeit kaum die offene Straße.«

»Daß Dich die Plage bestehe,« fluchte der Schweizer zum Beweise, daß er die Meinung des andern teile. »Uebrigens, Herr, – wem das Eisen so schnell in die Hand fährt, mit dem läßt sich reden. Zu fragen, ob Ihr ritterlichen Blutes, wäre vergebene Mühe, – und soll es also zu einem rechtschaffenen Schwerttanze gehen . . .«

»So findet Ihr in mir jederzeit so gewiß den Partner,« lautete die Antwort, »wie ich, der ich mein altes Wappen mit gutem Fug trage, euch gern ein rotes Andenken an diese Stunde mit nach Hause gäbe – auch wenn Ihr nur eines Altsorgers Sohn wäret. Zuvor aber lasset uns prüfen, Herr, ob wir einander hier in der That – denn auch mir ist das Finstere zuwider – den Weg verdunkeln. Alle Achtung vor Eurer Lust, Ketten zu wärmen; doch bevor der Rotrock uns zu diesem Zweck die seinen 103 wegen Landfriedensbruchs um die Knöchel schließt, thäten wir gut, ein verständig Wort mit einander zu reden.«

»Laßt es uns meinetwegen versuchen,« entgegnete Heinz Schorlin munter. »Was mich betrifft, so lebe ich leider gerade mit der Verständigkeit in immerwährender Fehde. Eins scheint mir indes auch ohne ernstliches Nachdenken sicher: Was mich wie Euch hierher zieht, das wird, wenn es ins Kloster geht, kein Mönch, sondern ein Nönnlein, das trägt keinen Bart, sondern zöpft sich die Haare. Kurz denn: Seid Ihr wegen der Gräfin Cordula Montfort hier, so kommt Ihr vergebens; denn sie wird diese Nacht auf der Kadolzburg schlafen.«

»Möge sie sanft ruhen,« versetzte Wolff gelassen. »Sie steht mir so nah wie der Mond dort in der Höhe.«

»Das gibt denn der Sache ein ernsteres Ansehen,« fuhr der Ritter auf. »Ihr oder ich. Wie heißt Eure Dame?«

»Das dünkt mich zu viel gefragt,« entgegnete Wolfs bestimmt.

»Und das Gesetz der Minne,« fügte der andere bestätigend hinzu, »verleiht Euch das Recht, mir die Antwort zu verweigern. Aber, Herr, not thut es uns dennoch zu erfahren, welcher Allerschönsten zu Gefallen jeder von uns hier dem Schlaf aus dem Weg geht.«

»So kündet mir mit Vergunst die Farbe der Euren,« ersuchte Wolff den Schweizer.

Dieser aber lachte hell auf: »Damit bin ich bei meiner Heiligen gleichfalls noch überfragt.«

Als Heinz jedoch das erstaunte Kopfschütteln des andern wahrnahm, versicherte er in weniger ausgelassenem Tone: »Wenn Ihr übrigens ein wenig Geduld übt, kann 104 ich sie Euch hoffentlich, bevor wir auseinander gehen, nennen.«

Wie ein Rätsel erschien Wolff auch diese Versicherung.

Wer in aller Welt durfte zu dieser Stunde aus dem ehrbaren Ortliebhofe kommen, um einem Fremden was auch immer über eine seiner Töchter zu vermelden? Keine von beiden konnte ihm das Recht gegeben haben, ihrer als seiner Dame zu gedenken und das Haus, das ihm das Teuerste barg, nächtlicherweise wie ein Marder zu umschleichen. Dies unklare Wesen gereichte Wolff Eysvogel zum Aergernis, und er war nicht der Mann, es sich gefallen zu lassen. Der verwegene Gesell dort sollte zu seinem Schaden erfahren, daß er hier an die unrechte Schmiede gekommen!

Kaum aber hatte er Heinz zu erklären begonnen, daß er das Recht für sich in Anspruch nehme, über beide Töchter dieses Hauses, die ältere wie die jüngere, zu wachen, da sie des Bruders entbehrten, fiel ihm der Ritter ins Wort:

»Sieh da! Es sind ihrer zwei, und sie sprach mir ja auch von einer Schwester! Wenn es zum Teilen kommt, Herr, brauchen wir es also nicht wie beim Urteil Salomonis zu halten. Laßt uns denn sehen! Die Farbe kommt nicht in Frage, aber an jedem Christenmenschen haftet ein Name so sicher wie der Schatten, und wenn ich euch den Anfangsbuchstaben dessen nenne, der meine Dame ziert, verübe ich damit, denk' ich, nichts, was ein Minnegericht verurteilen könnte. Selbiger Buchstabe aber, der mir wohl zusagt, weil er fein rundlich und nicht allzu schwer zu schreiben – merkt wohl aus: er ist das ›E‹.«

105 Da zuckte Wolff Eysvogel leicht zusammen und griff nach dem Stoßmesser am Gürtel. Doch noch im nämlichen Augenblicke zog er die Hand zurück und sagte halb belustigt, halb unwirsch: »Dank für den guten Willen, Herr Ritter; doch auch das bringt uns nicht weiter; denn das E am Anfang des Namens ist beiden Ortliebschwestern gemein. Die ältere, die, daß Ihr's wißt, meine Braut ist, heißt Elisabeth oder ›Els‹, wie wir hier in Nürnberg sagen.«

»Und die Jüngere,« rief Heinz fröhlich, »bringt mit ihrer holdseligen Frömmigkeit den Namen derjenigen zu Ehren, durch die die Sünde in die Welt kam.«

»Ihr aber, Herr Ritter,« brauste Wolff auf, »thätet besser, die üble Sünde nicht in einem Atem mit Eva Ortliebin zu nennen. Seid ihr anderer Meinung . . .«

»So,« unterbrach ihn der Schweizer, »kommen wir auf das Eisenwärmen zurück.«

»Ihr sagt es,« rief Wolff entschieden. »Trotz des Landfriedens steh' ich Euch, wann auch immer, zu Diensten. Ohne Kampfwaffe ging ich aus, wie ihr seht, und hier wäre es überhaupt nicht wohlgethan, die Schwerter zu kreuzen.«

»Gewiß nicht,« bestätigte Heinz diese Bemerkung. »Aber es folgen dieser Mondnacht noch manche Tage und Nächte, und damit Ihr mich ohne große Mühe findet, wenn Ihr meiner begehrt, mögt Ihr wissen, daß ich ›Heinrich‹ heiße, oder für die näheren Freunde, unter die Ihr leicht geraten könntet, wenn wir einander nicht um das Vergnügen bringen, uns unter der Sonne wieder zu begegnen, Heinz Schorlin.«

»Schorlin?« frug Wolff überrascht. »So seid Ihr 106 derselbe Ritter, der als unbärtiger Knabe auf dem Marchfelde den Böhmen niederhieb, dessen Lanze den Hengst des Kaisers gefällt, der Schweizer, der ihm half, das Roß des Thurgauers Ramsweg – ist mir's recht, Eures Ohms – zu besteigen, und der dann den wilden Ritt that, um den langen Kapeller mit seinen Haufen heranzuholen, die den Tag so herrlich entschieden?«

»Und,« lachte Heinz, »der endlich für tot fortgetragen wurde, bevor ihm sein Herzenswunsch erfüllt ward, den Schweizer Stahl mit böhmischem Königsblute zu färben. Damit wäre denn die Chronica beschlossen, Herr – wie soll ich Euch nennen?«

»Wolff Eysvogel von Nürnberg,« versetzte der andere.

»Sieh da! Ein Sohn des reichen Kaufherrn, bei dem der Herzog von Gülich Quartier fand?« rief der Schweizer und lüftete leicht die mit feinem Grauwerk verbrämte Kappe. »Daß das Wetter mich angeh! Wenn ich nicht meines Vaters selig leiblicher Sohn wär', hätt' ich nicht übel Lust, mit Euch zu tauschen. Muß doch den Nacken gewaltig steif machen, dünkt mich, mit einem guten ritterlichen Wappen am Hausthor und auf der Brust die Gulden und Zechinen hinauswerfen zu dürfen und doch nicht an dem Gottseibeiuns von einem leeren Beutel zu kranken. Wenn Ihr nicht wissen solltet, wie solch ein Ding aussieht, so kann ich's Euch zeigen.«

»Doch der Kaiser, heißt es, sei Euch hold,« bemerkte Wolff, »und wisse ihn wieder zu füllen.«

»Wenn man's nicht gar zu bunt treibt,« erwiderte Heinz, »und bis der edle Herr, dem es selbst nur zu oft am Besten mangelt, am Ende doch einmal das Wort wahr macht, es sei zum letztenmal geschehen. Hab's 107 gestern morgen noch vernommen und dachte, der goldene Segen, dem es gefolgt war, würde, die lieben Heiligen wissen wie lange dauern. Aber bevor der Hahn diesen Morgen nur einmal krähte, war der letzte Gulden dahin. Die Würfel, Herr Wolff Eysvogel, die Würfel!«

»So würd' ich,« mahnte der Nürnberger, »die Hand von ihnen lassen.«

»Wenn sie der Gottseibeiuns oder wer sonst nicht immer wieder an den Rüblingbecher führte! Ihr, der Ihr eines reichen Mannes Sohn seid, versuchtet Ihr nie, wie die Würfel für Euch fallen?«

»Doch, Herr Ritter. Zu Venedig war's, wo ich in der Lehre stand und mit anderen Söhnen von Kaufherren aus Nürnberger, Augsburger und Kölner Geschlechtern, zu denen sich auch etliche welsche Edele gesellten, an manchem fröhlichen Abend auch das Glück beim Spiele erprobte.«

»Und da wurden Euch die Federn wacker gerupft?«

»Das nicht. Gemeinhin ging ich mit einem Gewinne von dannen. Seit sie aber einen lieben Gesellen von Ulm rein ausgezogen und er sich dann am Gute seines Lehrherrn vergriffen, ließ ich ab von den Würfeln.«

»Als hättet Ihr das so leicht über Euch gebracht wie ein Fastenstündchen nach einem reichlichen Mahle!«

»Ist mir auch nicht viel schwerer gefallen,« versicherte Wolff. »Der Vater hätte es mich gern den Landsleuten zuvorthun sehen und sandte mir mehr als ich brauchte. Wozu sollte ich redliche Burschen ausziehen, die es spärlicher hatten?«

108 »Da liegt eben der Hase im Pfeffer,« rief hier der andere eifrig. »Ihr ließet leicht vom Glücksspiele, weil der Gewinn bei Euch nur etwas mehr zu dem Uebrigen fügte, und es Euch entgegen war, ärmere Partner zu rupfen. Aber ich! Bei so einem armen Schächer reicht es nicht, wenn das liebe Mütterlein daheim in ihrer treuen Sorge ihm auch zufließen läßt, was sie entbehren kann von der Ernte, vom Zins und von den Gefällen, um Waffenträger, Knecht und Rosse zu erhalten. Wie könnte es unsereins wohl glücken, bei Hof und auf dem Turnier etwas vorzustellen, wenn die Würfel nicht wären? Und dann! Im Verlust werde ich nur wieder zu dem mageren Ritterlein, wozu die lieben Heiligen mich machten, im Gewinne bin ich dagegen der große reiche Herr, zu dem ich geboren worden wäre, hätte der Herrgott mir vergönnt, mir selbst die Wiege zu wählen. Dazu sind diejenigen, die durch mich bluten, meist Herzoge, Grafen und Herren mit reichen Lehen und fetten Pfründen, denen der Verlust so wohl anschlägt wie der Aderlaß dem Kranken. Was für den Kriegsmann gilt, das paßt eben nicht auf den Kaufherrn. Wofür wir leben ist lauter Wagen und Wetten. Jede Schlacht, jeder Strauß ist ein Würfelspiel, bei dem der Einsatz das Leben. Wer sich da lange besinnt, der ist von vornherein im Verluste. Könnt' ich Euch schildern, Herr Eysvogel, wie das ist, wenn es drauf und dran auf den Feind geht!«

»Das vermöcht' ich Euch selbst deutlich genug vor Augen zu führen,« fiel Wolff ihm lebhaft ins Wort. »Auch ich habe schon beim Turnier manche Lanze gebrochen und Blut genug auf dem Marchfelde gelassen.«

»Daß der Tropf mich schlage!« rief Heinz überrascht 109 und griff sich dabei an die Stirn. »Deswegen kamet ihr mir von Anfang an so vertraut vor. Bei meinem Heiligen! Ich will kein Ritter sein, wenn ich Euch nicht damals, bevor es heiß ward, gewahrte. Dicht neben Eurem Burggrafen Friedrich war's, der die Reichssturmfahne hoch hielt.

»Wohl möglich,« entgegnete Wolff in bestätigendem Tone. »Er überließ mir, weil ich von uns Nürnbergern der größte und stärkste, bisweilen das Banner, wenn es seinem gewaltigen Arme zu viel ward. Leider aber wollt' es nicht gar lange mit dieser Dienstleistung währen. Ein krummer Säbel traf mir das Haupt. Der beste Teil des Schrämmleins hier oben verliert sich unter die Haare.«

»Das Schrämmlein!« wiederholte Heinz munter. »Breit genug war es jedenfalls auch für die größte Seele, um aus ihr zu entweichen. Eine vierjährige Narbe auf dem Kopfe, die sich im Mondschein so deutlich kund thut.«

»Das eben sollte uns zur Warnung dienen,« unterbrach ihn hier der andere, indem er besorgt auf die Straße blickte. »Wenn die Scharwache oder ein Nachtschwärmer uns hier wahrnimmt, so thät' es mir leid um die Ortliebschwestern und ihren guten Leumund; denn männiglich weiß, daß nur Einer, der Verlobte der Jungfrau Els, das Recht hat, hier so spät eines Grußes zu warten. Folgt mir darum zu dem beschatteten Raume unter der Linde, bitt' ich Euch dringend; denn dort – wo kommt es nur her? – schleicht sich – Ihr müßt es auch sehen – etwas heran . . .«

Da lachte Heinz Schorlin glockenhell auf und raunte dem Nürnberger zu: »Dies Etwas ist mir wohl vertraut, und weder wir noch unsere Damen haben Uebles davon 110 zu befahren. Gebt mir einen Augenblick Urlaub, und zwanzig Goldgulden gegen das Lindenblatt dort: bevor noch das Mondlicht den Prellstein verläßt, weiß ich Euch die Farbe meiner Dame zu nennen.«

Damit eilte er der Gestalt entgegen, die vorsichtig im Schatten des Thürpfostens neben dem hohen Hausthore stillstand.

Wolff Eysvogel blieb allein zurück und schaute sinnend zu Boden.

 

 

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