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Hôtel Buchholz

Julius Stinde: Hôtel Buchholz - Kapitel 8
Quellenangabe
authorJulius Stinde
titleHôtel Buchholz
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Das erste Lichtfest.

Wie theile ich Ottilie ein?

Dies war die Frage, die mich wie eine Fliege piesackte, von denen es nach meiner Selbstbeobachtung mehrere Sorten von Banditen giebt, nämlich solche, die sich auf Eßbares setzen, weshalb die Butschen ihr Apfelmus stets mit Korinthen bestreut, sie durch die Aehnlichkeit zu vertuschen, und solche, die sich mehr auf menschliche Verfolgung legen, bis man die Bestie nach endlosem Vorbeigelingen getroffen hat oder irgend etwas Zerbrechliches, das in der Ziellinie stand.

Ottilie kennt Berlin nur aus im zweiten Lebensjahrs gewonnenen Jugendeindrücken und weiß besser in den spanischen Provinzen Bescheid, als in der Reichshauptstadt nebst Umgebung, was man ihr auch nicht verdenken kann, da sie in Geographie mit einem Einser siegte und zwar besonders durch einen fehlerfreien Aufsatz über Madrid, das sie für ihr Leben gern einmal sehen möchte, um zu vergleichen, ob es wirklich so ist, wie sie es beschrieben hat.

Ich sagte: »Ottilie, zwischen uns und Hispanien liegt zu viel Landkarte. Und wenn auch Sevilla und Granada sehr gepriesen werden, in diesem Sommer geht nichts über Treptow. Damit Du jedoch nicht zu dem Glauben verleitet wirst, Berlin bestände bloß aus Vergnügungspartieen nach der Ausstellung, ergiebt sich für Dich die Nothwendigkeit, erst die Residenz als solche zu ergründen und natürlich Potsdam dazu und ein paar Kilometer Charlottenburg oder bis zum Spandauer Berg, wo man Aussicht auf ungeheuer viel Geld hat, auf den Juliusthurm nämlich, worin die Millionen des Kriegsschatzes schlummern. Dieser Anblick in Verbindung mit dem vorzüglichen Bier ist beruhigend für den Staatsbürger und dessen Gattin, sobald sie über das erforderliche Verständniß verfügt, denn das schönste Militair nützt nichts ohne das nöthige Großgeld.«

»Gerade die Entzückendsten machen reiche Heirathen des Goldes wegen. Aber sie werden schrecklich unglücklich ohne Liebe.«

»Wen meinst Du?«

»Die Offiziere.«

»Ach so. – Ottilie, nimm Dir zur unbeugsamen Richtschnur: was in Romanen steht, ist so gut, als hätte die Krausen es Dir erzählt, die von der Wahrheit nur Gebrauch macht, um die Gefühle ihrer Nebenmenschen zu verletzen. Ich empfehle Dir daher, des Morgens mit Dorette in die Markthalle einholen gehen, damit Du Berlin vom Haushälterischen wie vom Statistischen beurtheilen lernst. Es sind enorme Zahlen, die dort umgesetzt werden, ohne was nicht umgesetzt wird, sondern nebenbei von auswärts kommt und sich der Kontrolle entzieht, weil es nichts taugt oder gesundheitsschädlich ist. Hier greift die Polizei in die Margarine ein oder verschüttet die Milch und beschlagnahmt lungensüchtiges Fleisch und erweist sich hochgradig nützlich, denn siehst Du, heut zu Tage geschieht Alles der Gesundheit wegen.«

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»Wir leben in dem Jahrhundert der humanitatairen Bestrebungen,« verrieth sie ihre Kenntnisse auf diesem Gebiete.

»Sehr richtig, und es wird noch tatärer mit der Zeit, wovon die Ausstellung eine unvergeßliche Probe liefert, wohin Dein Auge sich richtet, trifft es auf die Empfehlung von der Unfallstation. An den Brückengeländern ist sie als Beruhigung festgenagelt: wenn Du Dir das Bein zerstolperst, haben sie Syndektion, es wieder zu leimen. In den Schänken, in den Kaffeehallen, in den Weinstuben, überall ermahnt Dich die Unfallstation, wie unsicher das menschliche Dasein ist, und gewissermaßen schwebt die Carbolflasche am seidenen Fädchen über Dir, und es riecht auch danach, wo man essen und trinken will aus sanitätlichen Rücksichten hingegossen, daß man lieber gleich wieder geht. Wo die Hygiene aufdringlich wird, erregt sie Uebelkeit.«

»Dies würde meine Nerven schrecklich angreifen.«

»Stärke sie, Ottilie, stärke sie, Du wirst es nöthig haben, denn selbst meine hatten verschiedene Anprälle zu überwinden. Denke Dir blos das Leichenbrennhaus ...«

»Ich hasse Leichen.«

»Ottilie, Du hast mitunter Ausdrücke an Dir, unter denen die deutsche Sprache leidet. Du darfst sagen, sie erschüttern Dich oder Du bebst zurück oder Du träumst davon, aber doch nicht hassen. Wie bald werden die Todten vergessen; gönne ihnen doch die Liebe, die ihnen bis zum Grabe folgt und auch nicht unsterblich ist, so ewig sie sich gebärdet.«

»Wie ist es mit dem Leichenbrennhaus?« lästerte Ottilie. »Ist es schrecklich zu sehen?«

»O nein, wie so 'ne Kapelle im Grünen, und unterscheidet sich von den übrigen Ausstellungsunternehmungen dadurch, daß kein Ausschank damit verbunden ist. Auch inwendig ist sie gediegen, mit kirchlichem Fußgetäfel und Fenstergemälden und Sargkränzen.«

»Werden welche verbrannt?«

»Es sind nur Probeöfchen vorhanden, und an den Wänden Abbildungen von Verwesenden und was dazu gehört, um das Begraben zu verekeln und für das Einäschern zu gewinnen. Auch sieht man in Silberstangen-Nachbildung, was das Todtbleiben an verschiedenen Orten der Erde kostet, so daß Jeder sich sagt, das Sterben ist zu theuer, es muß billiger werden. Und dann steht da in einem Glashafen die Asche eines neunzehnjährigen jungen Mädchens.«

»Wie furchtbar!«

»Und von einem dreiundsechzigjährigen alten Manne.«

»Pfui!«

»Ottilie! Was kann der alte Mann dafür, daß seine Asche keine Ruhe findet, indem die Besucher sie in die Hand nehmen und schütteln? vielleicht verdient er es, denn seine Asche ist schwärzlich, wogegen die des jüngeren, unschuldigen Mädchens beinahe Schneeweiße erreicht. Man sagt ja auch zuweilen: »Einer taugt nicht bis in die Knochen. – Und Schwarz ist nun einmal verdächtig.«

»Haben Sie die Asche auch in der Hand gehabt?«

»Nun ja, ich hob den Glastopf, worin sie ist, und habe den alten Mann auch 'mal geschüttelt. Aber nachher hat es mich gereut.«

»Wieso das? Die leblose Asche ist doch aus dem Kreislauf des Seins geschieden und ohne Nervenketten, die das Geistige auf animalischem Wege vermitteln.«

»Es war nachher, als ich im Hauptgebäude die trauernde Familie sah.«

»Wie interessant! Die Angehörigen des Verbrannten?«

»Wenigstens eine Familie in Schwarz und Schmerz, hinter Glas, naturgetreu ausgestopft und der Herr Prediger lebenswahr in Wachs photographirt, wie er sie erbaut und auf die Firma hinweist, wo die Costüme für tiefste Trauer bis zum lila'nen Uebergang am vortheilhaftesten bezogen werden. Mir gefiel besonders der eine Umhang mit echt Jet; auch bemerkte ich, daß die überlebensgroßen Aermel nicht mehr hochmodern sind. Gieb Acht, es wird wieder ganz eng und glatt gegangen.«

»An Stoff wird man sparen.«

»Wer weiß jedoch, welche Art Plissé sie aufbringen, wozu dann ebensoviel dazu gehört, wenn nicht mehr.«

»Und die Aenderungen kosten.«

»Deshalb muß man sich nie zu viel machen lassen. Dein marineblaues Kleid ist mindestens überflüssig, es läßt Dich auch nicht ersten Ranges; ich an Deiner Stelle würde es in Berlin nicht tragen.«

»Meinen Sie? Ach, ich hatte mich so schrecklich darauf gefreut. Alle fanden, es stände mir entzückend.«

Das Wasser trat ihr in die Augen, und sie wurde mit einem Male kopfhängerisch, daß ich erschrak und mich auf einen sofortigen Nervenausbruch gefaßt machte. Sie that aber nichts dergleichen, sondern blieb still und traurig.

Das bedrückte mich. Stilles Leid ist wehestes Leid, wie etwas Todtes, das kein Beklagen und kein Getröste wieder in's Leben zurückruft. Und wer hatte ihre Freude erschlagen, ihre Herzenslust an dem blauen Kleide, wo sie so selten zu etwas Außergewöhnlichem kommt, und es sich erdarbte und in ihrer Gedankenwelt damit spielte wie ein Kind mit der Puppe? Wer hatte diese Greusäligkeit begangen?

Es war genau Diejenige-welche, – die kurz vorher sich über die giftige Wahrheitsliebe der Krausen aufgehalten hatte und die nun selbst mit ihrer Rede schmerzlich verwundete und das mit Erdichtung obendrein, blos weil sie durch Verbreitung der Modenzeitung und der Stoffe ganz dasselbe Kleid hatte und mit Ottilie nicht aus einem Topf auf der Bildfläche erscheinen wollte.

Es war keine Nothlüge, sondern eine Eitelkeitsunwahrheit, der nun eine Beruhigungsflunkerei folgen mußte, wer lügt, steigt in einen verkehrten Zug und muß vorwärts und schließlich Strafe zahlen und hat zum Schaden den Aerger.

»Ottilie,« begann ich daher langsam, nach Ausflüchten angelnd, »was ich eben sagte, trifft wohl nicht eigentlich buchstäblich zu. Es war auch mehr als Turnübung für Deine Nerven. Jawohl, nur deshalb, wenn Du es so mächtig gern hast, zieh es an. Ich lege mir ein Aehnliches zu, so gut gefällt es mir. Du siehst doch ein, daß Deine Nerven von Zeit zu Zeit geknufft werden müssen, das ist Massage für sie, heilkräftig, stärkend und aufmunternd. Nicht wahr, Du fühlst förmlich, wie gut es thut, daß ich eben über das Blaue scherzte?«

Es war jedoch nichts mit der Beruhigung. Sie mochte wohl merken, daß ich selbst nicht glaubte, was ich sagte. Kinder und Kranke haben feine Fühlhörner an ihrer Seele.

»Ottilie, Deine Augen verlieren ihre Blänke, wenn Du so weinst. Das wäre doch zu schade.«

Auch dies half nicht, die Nerven wurden facultativ.

»Ottilie, bist Du leidend? Geh' lieber in's Bett.«

»Ich, ich will nach Hause; ich mag nicht mehr in Berlin sein. Ich haß es.«

»Stuß! wenn Du retour kommst und hast die Ausstellung nicht gesehen, was wird man sagen?«

»Ach, da schmäht man nicht den ganzen Tag und mäkelt und häckelt nicht – in einemfort – immerzu.«

»Wer thut denn das?«

»Ich will weg. Zu Hause fanden Alle mein Blaues ideal.«

»Ist es ja auch.«

»Nein. – Sie mögen es nicht – und nun – mag ich – es auch nicht mehr.«

»Ottilie, so mußt Du nicht mit den Thränen aasen; das sind die ganzen Lappen nicht werth,« nahm ich strenge das Wort, weil sie sich immer tiefer in ihren Kummer versenkte, der, bei richtiger Beleuchtung besehen, eigentlich keiner war. Ist sie denn derartig vollkommen, daß unsereins bewundernd still sein soll wie 'ne dodige Plötze? O nein. Die Wahrheit muß heraus ... das heißt, man muß sie vorher doch einigermaßen prüfen, ob sie auch vertragen wird. Manche trinken eine Flasche Bitterwasser und Andere haben von einem Weinglase vollauf Beschäftigung, weil eben die menschliche Kreatur auf das verschiedenartigste beschaffen ist. Was jeffen sie sich im Reichstage gegenseitig für vernichtende Grobheiten über und ihnen fehlt nicht die Bohne danach. Ich werde Ottilie auf die Tribüne schicken, damit sie ihre Zimperlichkeit einsieht und sich die Hurtigkeit der Landboten zum Muster nimmt. Daraus wird jedoch nichts, falls es zum Bruch kommt und sie abreist, nachdem sie kaum angelangte. was hilft alles Kochen, wenn das Ei hart ist? Es wird nicht wieder weich.

Es galt einen Entschluß fassen und obgleich mir durchaus nicht ausstellerig zu Muthe war, sagte ich:

»Ottilie, wenn Du vorziehst, Trübsal zu blasen, bleiben wir in der Stadt und gehen heute nicht nach Treptow, wo die erste Illumination stattfindet.«

»Wir wollten doch erst morgen hin,« entgegnete sie mißtrauisch mit langsamer Eindämmung der Thränenbäche.

»Zur wissenschaftlichen Durchforschung bei Tage, ganz recht«, antwortete ich mit einer neuen Verschiebung der Thatsachen, denn meine Absicht war, die Beleuchtung erst in der Zeitung zu lesen, ob sie glanzvoll gelungen oder mit welchem unverzeihlichen Fehler das Comité sich beladen und zu erfahren, ob man die Mark Entree mit hinterheriger Befriedigung verschwenden darf, um die nächste Wiederholung mit unserer Gegenwart zu beleben. Hieraus mir einen Vorwurf zu machen, wäre unrecht, denn eine Sache findet bei uns doch nur erst dann begeisterte Aufnahme, wenn sie bald nicht mehr wahr ist oder die Spatzen sie von den Dächern ausschreien. Aus eigenem Antriebe einen Nickel riskiren ist nicht Sitte, so sehr auch Unternehmungslust dadurch gelähmt wird. Deshalb entschließt mein Karl sich nur nach längerem Zögern zu sogenannten hautes Nouveautés.

»Zieh' Dein Blaues an, Ottilie; wir gehen. Das Wetter hält sich; ich habe tüchtig gegen die Barometerscheibe geklopft.«

»Hilft das?«

»Wo doch. Blos um zu sehen, wohin der Zeiger sich rührt. Er schnippte einen halben Strohhalm breit nach Schön.«

»Wie entzückend!«

Und munter war sie; aufgesprungen und ab, um sich zu schmücken. Der Mensch ist doch eine ziemliche Wetterfahne.

Ich war zufrieden mit dieser Wendung zum Trocknen, und nahm mir vor, gut zu machen, was ich Ottilien möglicherweise Leides gethan haben konnte, indem ich ihren Erziehungsgang nicht hinreichend berücksichtigte und unbewußt schroff wurde, wie sie es nicht gewohnt ist. Sie weinte zu sehr, das arme Ding. Es ist aber auch zu dumm, daß sie das nämliche Kleid hat. Vielleicht laß ich meins schwarz besetzen oder dunkelrothbraun, was auch nicht übel zusammenschattirt.

Wir fuhren mit der Stadtbahn hinaus und da Ottilie keine Ahnung von der Anlage des Ganzen hat, zog ich sie mit mir nach der Spreeseite in die große grüne Branntweinskirche, wo alle Verzehrungsgegenstände in ästhetischer Zusammenstellung aufgethürmt sind. Solche Mengen und Abarten von Bonbons hatte Ottilie noch nie gesehen, und auch ich konnte nicht umhin, zu bemerken: »Die Kinder wissen jetzt garnicht, wie genußreicher die Welt gegen uns geworden ist. Wir hatten Zuckerkante und Huststangen und Rothe und Weiße oder auch von den Dunkelbraunen, jedoch nicht an die Neuerungen im Bonbonwesen zu denken von allen Formen und Farben wie im Tuschkasten.« – Der Essig, die Liköre, Fruchtweine und Riesenwürste fesselten sie weniger.

Von hier begaben wir uns in's nasse Viereck und nahmen einen Kaffee. Die Lampen brannten und Ottilie hielt diese Ecke für die völlige Ausstellung und schwärmte für die vom Musikcorps des Kaiser Alexander-Garde-Grenadier-Regiments No. 1 erzeugten Töne. So stromweise »himmlisch« und »entzückend«, wie sie hier verzapfte, wurden mir schier zu viel. Ich ließ jedoch gewähren. Nur nicht kränken, nur nicht weh thun. Sie hat wirklich Nerven.

Je mehr es dunkelte, um so bescheerungsaufgeregter ward ich. Hatte Ottilie mich mit ihrer Ankunft überrascht, wollte ich Revanche nehmen und sie wieder überraschen. Ein Kanonenschuß krachte von der anderen Seite her und neugierig, wie ich selbst war, sagte ich: »Komm!«

»Ach, noch nicht gehen,« bat sie.

Durch die dämmerigen Laubwege schritt ich mit ihr. Durch die Lücken schimmerte hin und wieder farbige Gluth. »Aha,« dachte ich, »gerade recht, die Illumination brennt schon.« Und dann über die flammeneingefaßte Brücke und grade, als die Musik auf's Neue begann, standen wir vor dem See und rund um uns und vor uns und wohin das Auge blickte Licht, Licht und Licht, Flammen und Flämmchen, weiß und roth und grün und auf dem See schwimmende Lichtboote und die Nasen mit farbig leuchtenden Blumen und die weißer: Gebäude in rother Feuergluth. Ottilie klammerte sich an mich. Sie fürchtete sich, so fest hielt sie sich.

»Ist Dir was, Kind?« fragte ich.

»Wo bin ich?« flüsterte sie. »wache ich oder ist es Traum? O wie schön, wie schön.«

Wir wandelten in die Lichtalleen hinein, in die Laubengänge und schritten mit Tausenden zugleich unter den Lichtbögen um den See. Rubinrothe Flammengehänge säumten ihn ein. Die hingen von grün brennenden Weihnachtspergamiten herab und spiegelten sich im Wasser.

Und in all diesen Feuerzauber hinein sang eine Nachtigall.

Die Wandelnden blieben stehen und schaarten sich zu Hunderten um den kleinen Sänger.

»Die haben wir auch zu Hause,« sagte Ottilie. »Nachtigall ist doch das Allerschönste.«

»Das ist die Natur stets,« entgegnete ich. »Und darum ist die Kunst so schwierig. Bedenke, was dazu gehört, mit der Nachtigall zu konkurriren?«

»Ach bitte, bitte, nicht denken heut Abend. Nur genießen will ich all das Schöne: das Lichterfest, die Musik, den singenden Vogel, die vielen vielen frohen Menschen, wie schön, wie schön. Ach, Frau Buchholz, wie hab' ich Sie lieb!«

Nun war mir der Abend auch froh und lichthelle. Ganz froh.

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