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Homo sum

Georg Ebers: Homo sum - Kapitel 5
Quellenangabe
typefiction
booktitleHomo sum
authorGeorg Ebers
year1889
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
titleHomo sum
pagesIII-XV
created20021218
sendergerd.bouillon
firstpub1878
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Viertes Kapitel.

Petrus stieg mit Hermas den Berg hinan. Der ältere Mann folgte dem ihm den Weg weisenden Jüngling und schaute, so oft er den Blick erhob, mit Bewunderung auf dessen breite Schultern und elastischen Gliederbau. Auf einer kleinen Bergebene verbreiterte sich der Weg, und nachdem hier beide Wanderer eine Zeitlang nebeneinander dahingeschritten waren, ohne zu reden, fragte der Senator: »Wie lange haust Dein Vater nun schon auf dem Berge?«

»Manches Jahr,« gab Hermas zurück; »aber ich weiß nicht wie viele. Es ist ja auch Alles eins. Bei uns fragt Niemand nach der Zeit!«

Der Senator blieb stehen, maß seinen Begleiter wiederum mit den Augen und fragte: »Du bist bei dem Vater geblieben, seitdem er hieherkam?«

»Er läßt mich nicht von sich,« entgegnete Hermas, finster blickend. »Selbst in der Oase war ich erst zweimal allein, beim Gang in die Kirche.«

»So hast Du auch keine Schule besucht?«

»Welche denn? In dem Evangelienbuch lesen hat mich der Vater gelehrt, und ich konnte auch schreiben; aber das werd' ich wohl vergessen haben. Wozu sollt' ich's auch brauchen? Wir leben wie betende Thiere.«

Aus den letzten Worten klang herbe Bitterkeit, und Petrus sah in die getrübte, mit Ueberdruß erfüllte Seele seines Gefährten, in der sich die Thatkraft der Jugend gegen den müßigen Lebensverderb, zu dem sie verdammt war, widerwillig auflehnte.

Hermas jammerte ihn, und er war nicht der Mann, der an dem Gefährdeten vorüberging, ohne zu helfen.

Dabei dachte er seiner eigenen, in ernster Pflichterfüllung erwachsenen und geübten Söhne, und er sagte sich, daß der schöne Bursche neben ihm nicht schlechter sei als sie und nur der rechten Führung entbehre.

Sinnend schaute er bald auf den Jüngling, bald auf den Boden und brummte dabei, vorwärts schreitend, unverständliche Worte in den grauen Bart.

Plötzlich richtete er sich höher auf und nickte zustimmend mit dem ernsten Haupte. Er wollte Hermas zu retten versuchen, und getreu seiner Weise ließ er dem Vorsatze die That auf dem Fuße folgen.

Am Ende der Bergebene theilte sich der Weg. Ein Pfad führte aufwärts, der andere neigte sich zu Thale und endete bei den Steinbrüchen. Petrus folgte dem letztern, Hermas aber rief ihm zu: »Dieser Weg führt nicht zu unserer Höhle. Du mußt mir folgen.«

»Folge Du nur,« entgegnete der Senator und betonte dabei die ersten Worte mit solchem Nachdruck, daß der Jüngling ihren Doppelsinn nicht verkennen konnte. »Der Tag ist noch lang, und wir wollen sehen, was meine Arbeiter treiben. Kennst Du die Stelle, an der wir die Steine brechen?«

»Wie sollte ich nicht?« fragte Hermas und schritt dem Senator als Führer voran. »Ich kenne alle Wege auf unserem Berge nach der Oase zu und dem Meere. In der Schlucht hinter euren Brüchen hatte ein Panther sein Lager.«

»Wir haben's erfahren,« sagte Petrus, »die Räuber würgten uns zwei junge Kameele, und die Leute konnten sie weder mit Schlingen fangen, noch mit Hunden erjagen.«

»Jetzt habt ihr Ruhe vor ihnen,« lachte der Jüngling. »Von dem Felsen dort oben holte ich das Männchen mit dem Pfeil herunter, und die Alte fand ich in der Höhle bei ihren Jungen. Mit ihr hatte ich's schwerer. Mein Dolch ist so schlecht, und die kupferne Klinge verbog sich beim Stoß. Ich mußte die bunte Teufelin mit den Händen erwürgen, und dabei hat sie mir die Schulter zerkratzt und den Arm zerbissen. Sieh' nur die Narben. Aber, gottlob, bei mir geht es schneller mit der Heilung der Wunden, als bei meinem Vater. Paulus sagte, ich wäre wie ein Regenwurm, der, wenn man ihn mitten durchreißt, sich selbst Lebewohl sagt und frisch und munter halb hierhin, halb dorthin kriecht. Die jungen Panther waren so drollig und hülflos; ich mochte sie nicht tödten, aber ich that sie in mein Schaffell und brachte sie dem Vater. Der lachte über die kleinen Kerle, und dann nahm sie ein nabatäischer Mann, um sie zu Klysma an Händler aus Rom zu verkaufen. Dort und in Byzanz brauchen sie allerhand lebende Raubthiere. Ich habe auch Geld für sie und die Felle der Alten bekommen und durfte es als Zehrpfennig behalten, als ich mit den Anderen, um den Segen des neuen Patriarchen zu erbitten, nach Alexandria reiste.«

»Du warst in der Hauptstadt?« fragte Petrus. »Du hast die großen Bauten gesehen, die die Küste vor dem Andrang des Meeres sichern, den hohen Pharus mit dem weithin leuchtenden Feuer, die festen Brücken, die Kirchen, die Paläste und Tempel mit ihren Obelisken, Säulen und schön gepflasterten Höfen? Ist Dir dort niemals in den Sinn gekommen, es müsse ein stolzes Gefühl sein, solch' einen Bau zu errichten?«

Hermas schüttelte verneinend das Haupt und entgegnete: »Wohl möchte ich lieber in einem luftigen Säulenhause leben, als in unserer dumpfen Höhle, aber das Bauen wär' nicht meine Sache. Wie lange dauert das, bis ein Stein auf dem andern steht! Ich bin nicht geduldig, und wenn ich den Vater verlasse, so will ich etwas thun, das mir Ruhm bringt. Aber da sind schon die Brüche . . .«

Petrus ließ seinen Begleiter nicht ausreden, sondern unterbrach ihn mit jugendlichem Feuer, indem er ausrief:

»Und mit der Baukunst, meinst Du, sei kein Ruhm zu erwerben? Sieh' dort die Blöcke und Platten und hier die Walzen aus hartem Stein. Sie sind alle für Aila bestimmt, denn dort wird mein Sohn Antonius, der ältere von den Beiden, die Du vorhin gesehen, ein Gotteshaus bauen mit festen Mauern und Säulen, weit schöner und größer als unsere Kirche in der Oase, die auch schon sein Werk ist. Er ist nicht viel älter als Du, aber jetzt schon rühmen ihn die Leute nah und fern. Aus diesen rothen Blöcken dort unten wird mein Jüngster Sohn Polykarp herrliche Löwen bilden, die in der Hauptstadt selbst das edelste Bauwerk zu zieren bestimmt sind. Wenn sie mich und Dich und alle Lebenden längst vergessen haben, so wird es noch heißen. Das sind die Werke des Meisters Polykarp, des Sohnes des Petrus, des Pharaniten. Was er vermag, das ist etwas Eigenes. Niemand, der nicht zu den Auserwählten gehört, kann sagen: das will ich erlernen. Aber Du hast einen geraden Verstand, starke Hände und offene Augen, und wer kann wissen, was sonst noch in Dir steckt. Kämest Du bald in die Lehre, so würd' es doch nicht zu spät sein, einen tüchtigen Meister aus Dir zu machen. Aber freilich, wer so weit kommen will, der muß die Arbeit nicht scheuen. Nach Ruhm steht Dein Sinn? Das ist recht und kann mich nur freuen; aber wissen sollst Du: Wer diese seltene Frucht ernten will, der muß sie, wie ein edler Heide einst sagte, mit Schweiß begießen! Ohne Mühe und Arbeit und Kampf gibt es keinen Sieg, und ohne Sieg kommt man nur selten zum Ruhm.«

Die Lebhaftigkeit des ältern Mannes übertrug sich auf des Jünglings Seele, und glühend rief er:

»Wer sagt Dir, daß ich Kampf und Mühen scheue? Alles war' ich einzusetzen bereit, selbst das Leben, um Ruhm zu gewinnen. Aber Steine zu messen, auf wehrlosen Blöcken mit Hammer und Meißel herumschlagen, oder Quadern mühsam zusammenfügen, das kann mich wahrlich nicht locken. In der Palästra möcht' ich mir Kränze erwerben und die Stärksten zu Boden schleudern, oder als Krieger in der Schlacht es den Anderen zuvorthun. Mein Vater war auch ein Soldat, und mag er vom ›Frieden‹ reden und immer vom ›Frieden‹, so viel er nur will, im Traume spricht er doch nur von blutigem Streit und brennenden Wunden. Wenn Du ihn gesund machst, bleib' ich nicht länger auf diesem einsamen Berg, und sollt' ich heimlich entweichen. Wozu gab mir Gott diese Arme, als um sie zu brauchen!?«

Petrus antwortete nicht auf diese stürmisch hervorgepolterten Worte; vielmehr strich er nur den grauen Bart und dachte bei sich:

»Des Adlers Junges fängt keine Fliegen. Dieß Soldatenkind gewinn' ich nimmer für unser friedliches Handwerk; aber auf dem Berg unter den seltsamen Nichtsthuern soll er nicht bleiben, denn da verkommt er; und er ist doch nicht von gemeiner Art.«

Nachdem er dann den Aufsehern seiner Leute einige Befehle ertheilt hatte, folgte er dem jungen Manne zu seinem leidenden Vater.

Schon vor vielen Stunden hatten Hermas und Paulus den kranken Anachoreten verlassen, und dieser lag noch immer allein in der Höhle.

Die höher und höher steigende Sonne brannte auf die Felsen nieder, die nun ihrerseits Glut ausstrahlten und die Einsiedlerwohnung mit erstickender Hitze erfüllten.

Die Schmerzen in des armen Stephanus Wunde wuchsen, sein Fieber stieg, und er war sehr durstig.

Da stand der längst geleerte Krug, den ihm Paulus geschenkt hatte, aber weder dieser noch Hermas kehrten zurück.

Aengstlich lauschte er in die Ferne, und es war ihm erst, als höre er des Alexandriners Schritte und dann, als vernähme er laute Worte und leises Gestöhn aus seiner Höhle.

Stephanus versuchte zu rufen, aber er vernahm kaum die leisen Laute, welche sich seiner wunden Brust und seinem ausgedörrten Mund entrangen.

Dann wollte er beten, aber eine furchtbare innere Angst zerstörte seine Andacht.

Der ganze Jammer der Verlassenheit faßte ihn an, und er, der nach einem überreichen Leben voll Thaten, Genüssen, Enttäuschungen und Ueberdruß unabläßlich in einsamen, zähen Seelenkämpfen den höchsten Zielen entgegenrang, fühlte sich jetzt so trostlos vereinsamt wie ein verirrtes Kind, das die Mutter verloren.

Leise wimmernd lag er auf seinem Schmerzenslager, und als er an dem Schatten des Felsens bemerkte, daß die Sonne die Mittagshöhe überschritten hatte, begann sich zu Schmerz und Durst und Bangigkeit Ingrimm und Bitterkeit zu gesellen.

Mit geballten Fäusten murmelte er Worte, die wie Soldatenflüche klangen, und dann bald den Namen seines Sohnes, bald den des Paulus.

Endlich gewann die Angst wieder die Oberhand über den Zorn, und es war ihm, als habe er die jammervollsten, weit hinter ihm liegenden Stunden seines Daseins noch einmal zu durchleben.

Von einem rauschenden Gelage im Palast des Kaisers sah er sich heimkehren. Seine Sklaven hatten ihm Kränze von Rosen und Pappellaub von Stirn und Brust genommen und ihn mit dem Nachtgewand bekleidet. Jetzt näherte er sich mit der silbernen Lampe in der Hand seinem Schlafgemach. Er lächelte, denn dort erwartete ihn sein junges Weib, seines Hermas Mutter. Sie war schön, und er liebte sie sehr; auch brachte er treffliche Witzworte von der Tafel des Kaisers nach Hause. Wenn Einer, so war er zu lächeln berechtigt. Jetzt betrat er das Vorzimmer, in dem zwei Sklavinnen zu wachen pflegten. Er fand nur Eine, und diese schlief mit tiefen Athemzügen. Lächelnd leuchtete er ihr in's Gesicht. Wie dumm sie aussah mit dem offenen Mund! Im Schlafgemach verbreitete eine alabasterne Lampe gedämpftes Licht. Leise und immer lächelnd näherte er sich der elfenbeinernen Bettstatt Glycera's und erhob seine Lampe und starrte auf das leere und unberührte Lager seines Weibes und lächelte nicht mehr und fand das Lächeln jenes Abends nicht wieder in langen Jahren, denn Glycera hatte ihn verrathen und verlassen, ihn und ihr Kind.

Vor zwanzig Jahren war dieß geschehen, und heute kehrte Alles, was er damals empfunden, zurück, und er sah, wie damals, das leere Lager seines Weibes vor den inneren Augen, und er fühlte sich so einsam und elend wie in jener Festnacht.

Da zeigte sich ein Schatten vor der Oeffnung der Höhle, und erlöst von dem schrecklichen Gesicht athmete er auf, denn er hatte Paulus erkannt, der nun neben ihm niederkniete.

»Wasser, Wasser!« bat Stephanus leise, und der Alexandriner, dem das Gewimmer des Greises, das er seit seinem Eintritt in die Höhle vernahm, tief in's Herz schnitt, ergriff den Krug, schaute hinein, fand ihn gänzlich ausgetrocknet und stürzte dann, als gälte es einen Wettlauf, zu der Quelle hernieder, füllte ihn mit Wasser und setzte ihn dem Kranken an die Lippen. Dieser schlürfte mit gierigen Zügen den Labetrunk und rief endlich aufseufzend aus: »Nun ist's wieder gut. Wo bliebst Du so lange? Ich war so durstig!«

Paulus, der sich neben dem Greise auf die Kniee niedergelassen hatte, drückte die Stirn auf die Lagerstätte und erwiderte nichts.

Stephanus schaute verwundert auf seinen Gefährten, und als er bemerkte, daß dieser heftig weine, fragte er nicht weiter.

Eine Stunde lang herrschte lautlose Stille in der Höhle; endlich erhob Paulus das Angesicht und sagte: »Vergib mir, Stephanus. In Gebet und Geißelung, um die eigene verscherzte Ruhe wieder zu finden, hab' ich Deine Noth und Angst vergessen. Kein Heide hätte das gethan!«

Der Kranke streichelte freundlich den Arm seines Pflegers; dieser aber murmelte: »Selbstsucht, elende Selbstsucht lenkt und regiert uns. Wer von uns fragt nach der Noth des Andern? Und wir, wir meinen die Wege des Lammes zu wandeln?«

Schmerzlich seufzte er auf und lehnte den Kopf an die Brust des Kranken, der liebreich das rauhe Haupthaar des Andern streichelte.

So fand sie der Senator, wie er mit Hermas die Höhle betrat.

Das müßige Treiben der Anachoreten widersprach völlig seinen Ansichten von der dem Menschen und Christen gestellten Lebensaufgabe, aber er half, wo er konnte, und fragte nicht nach der Person des Leidenden.

Die innige Vereinigung, in der er die beiden Männer fand, bewegte ihm das Herz, und indem er sich an Paulus wandte, sagte er freundlich:

»Ich kann euch getrost verlassen, denn Du scheinst mir ein treuer Pfleger zu sein.«

Der Alexandriner erröthete, schüttelte den Kopf und erwiderte: »Ich habe nur an mich selbst gedacht und ihn pflichtvergessen leiden und dursten lassen; aber nun weiche ich nicht wieder von ihm, gewiß nicht, und mit Gottes und Eurer Hülfe wird er genesen!«

Petrus nickte ihm freundlich zu, denn er glaubte nicht an die Selbstanklage des Anachoreten, wohl aber an seinen guten Willen und befahl Hermas, bevor er die Höhle verließ, ihn in der Frühe jeden kommenden Tages aufzusuchen, um ihm Bericht über das Befinden seines Vaters zu erstatten.

Er wünschte nicht nur Stephanus herzustellen, sondern auch mit dem Jüngling, der seine Theilnahme in hohem Grad erregt hatte, in Verbindung zu bleiben und war entschlossen, ihm zu helfen, sich dem untätigen Leben, in dem er verkümmerte, zu entziehen.

Paulus weigerte sich, an dem einfachen Abendmahl, das Vater und Sohn einnahmen, teilzunehmen und erklärte, bei dem Kranken bleiben zu wollen. Den den knappen Raum der Höhle beengenden Hermas forderte er auf, sich in seiner Behausung zur Ruhe zu legen.

Ein neues Leben war heute für den Jüngling angebrochen, denn all' die Klagen und Wünsche, die seit seiner Reise nach Alexandria sich wirr und nebelhaft in seiner Seele drängten, hatten heute Gestalt und Farbe angenommen, und er wußte nun, daß er kein Anachoret bleiben, sondern seine überschäumende Kraft im Leben versuchen wolle.

»Mein Vater,« dachte er, »war ein Krieger und wohnte in einem Palast, bevor er sich in unsere dumpfe Höhle zurückzog, Paulus war Menander und hat das Diskuswerfen noch heute nicht vergessen. Ich bin jung, stark und freigeboren wie sie, und Petrus sagt, ich sei ein stattlicher Mann geworden. Steine häufen und meißeln wie seine Söhne will ich nicht, aber der Kaiser braucht Soldaten, und unter all' den Amalekitern, ja selbst unter den Römern in der Oase, sah ich keinen, mit dem ich's nicht aufnehmen möchte.«

Während er solches dachte, streckte er die Glieder und stemmte die Hände an die breite Brust.

Als er eingeschlafen war, träumte er von Ringkämpfen und von einem Purpurgewand, das Paulus ihm reichte, von einem Kranz von Pappellaub, der ihm auf den duftenden Locken ruhte, und von der schönen Frau, die ihm auf der Treppe im Hause des Senators begegnet war.

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