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Historia von den Lalenbürgern

Ludwig Aurbacher: Historia von den Lalenbürgern - Kapitel 33
Quellenangabe
typesatire
booktitleHistoria von den Lalenbürgern und anderes Volkstümliches
authorLudwig Aurbacher
year1897
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleHistoria von den Lalenbürgern
pages3-11
created20040304
sendergerd.bouillon
firstpub1889
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Einunddreißigstes Abenteuer.

Wie der Schalk dem Narren einen Possen spielt. Aus dem Nachlaß.

Narr.
        »Ich möchte hier gern ein Stücklein sehn.«
Schalk.
»Das kann wohl sonder Müh' geschehn.«

Es läd't ihn abends der Schalk ins Haus,
Und zieht ihm dienstlich die Stiefel aus.

Schalk.
»Willst etwa bequeme Pantuffel han?«
Narr.
»Ei ja! das wäre gar wohl gethan!«

Bald bringt ihm der Schalk Pantuffel dar,
Sie passen dem Narren auf ein Haar.

Der Schalk, der hatte mit gutem Bedacht
Pantuffel aus den Stiefeln gemacht.

So konnt' denn morgens der Narr ohne Mühn
Die Schafte statt der Stiefel anziehn.

Narr.
»Potz Sapperlot! was ist denn das?
Schalk.
»Mit Gunst! ein Lalenburger Spaß.«
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