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Historia von den Lalenbürgern

Ludwig Aurbacher: Historia von den Lalenbürgern - Kapitel 31
Quellenangabe
typesatire
booktitleHistoria von den Lalenbürgern und anderes Volkstümliches
authorLudwig Aurbacher
year1897
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleHistoria von den Lalenbürgern
pages3-11
created20040304
sendergerd.bouillon
firstpub1889
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Neunundzwanzigstes Abenteuer.

Wie sie dem Kaiser salutieren. Aus dem Nachlaß.

                  »Nun wollen wir ohne Unterfangen
In Reih' und Glied den Kaiser empfangen.

Doch mögen wir noch die Zeit benutzen,
Im Teich uns zu waschen und zu putzen

Denn Akkuratesse und Propertät,
Darin des Soldaten Wesen besteht.«

Indessen sie noch im Bade weilen,
Sieht man den Kaiser herbei schon eilen.

»Zu'n Waffen!« rufen sie allzumal,
Daß wiederschallen so Berg und Thal.

Doch weil kein' Zeit mehr, sich anzukleiden,
So muß man sich schon mit dem Mantel bescheiden.

Man stellet sich auf, man reihet sich an;
Der Schultheiß, er macht den Flügelmann.

»Nun, liebe Mannen, so habt denn acht!
Es werd' mir genau alles nachgemacht!« –

Er naht. – Da sticht den Schultheiß was:
Ihn juckt's – ein Schnack sitzt ihm auf der Nas. –

Er klappt ... Und die Reihen auf und ab,
Wie ein Peloton, erschallt's: klipp, klapp!

Der Kaiser lüpfet hoch den Hut,
Und sich gar freundlich bedanken thut.

Drauf nehmen sie zwischen die Bein das G'wehr,
Und reiten gemut vor dem Kaiser her.

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