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Historia von den Lalenbürgern

Ludwig Aurbacher: Historia von den Lalenbürgern - Kapitel 28
Quellenangabe
typesatire
booktitleHistoria von den Lalenbürgern und anderes Volkstümliches
authorLudwig Aurbacher
year1897
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleHistoria von den Lalenbürgern
pages3-11
created20040304
sendergerd.bouillon
firstpub1889
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Sechsundzwanzigstes Abenteuer.

Wie die Lalenbürger Rat halten,
auf welche Weise sie einen Mühlstein zu Thal bringen möchten. Aus dem Nachlaß.

Schultheiß.
            Nun wollen wir sinnen allzumal,
Wie der Mühlstein komme sicher zu Thal.
Zimmermann.
Er mag, wie der Baum, sich selber trollen,
Und frank und frei den Berg hinab rollen.
Maurer.
Doch daß er sich nicht im See versenke,
Thut Not, daß ihn einer klüglich lenke.
Schultheiß.
Wie aber soll der sich stellen und rühren,
Auf daß er die Masse möge regieren?
Schneider.
Er stell' sich voran!
Steinmetz.
                                Die gewaltige Wucht –
Wer hielte sie auf bei der schwindelnden Flucht?
Schuster.
er folge ihr nach!
Müller.
                            Die entfesselte Last
Wer holte sie ein bei der eiligen Hast?
Schalk.
In der Mitte, da ist der beste Stand,
Da kann man regieren mit Fuß und Hand.

Und wie man spannt einen Ochsen ans Joch,
So wird der Schneider gerammelt ins Loch.

Alsbald ist der Stein davon geloffen,
Und Stein und Bein sind im See versoffen.

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