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Historia von den Lalenbürgern

Ludwig Aurbacher: Historia von den Lalenbürgern - Kapitel 15
Quellenangabe
typesatire
booktitleHistoria von den Lalenbürgern und anderes Volkstümliches
authorLudwig Aurbacher
year1897
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleHistoria von den Lalenbürgern
pages3-11
created20040304
sendergerd.bouillon
firstpub1889
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Dreizehntes Abenteuer.

Von einem Handel zwischen dem Schultheißen und dem Schalk.

Schalk.

                Ich hab' was zu melden, es thut mir sehr leid,
Und nehmt's Ihr nicht übel, so macht's mir ein' Freud'.
Schultheiß.
Laß hören, Geselle! was bringest du an?
Sollst immer mich finden als richtigen Mann!
Schalk.
's hat, leider, erstochen die Eure mein' Kuh,
Nun möcht' ich denn wissen: was sagt Ihr dazu?
Schultheiß.
Und hat denn erstochen die deine mein' Kuh,
So fordr' ich die dein', und ein Kälblein dazu.
Schalk.
Mit Gunsten, Herr Schultheiß! Ihr habt Euch versprochen:
Die Eurige hat die meine erstochen.
Schultheiß.
Ist so der Handel? Da siehe du zu,
Ich bin nicht bestellt, zu hüten dein' Kuh.
Schalk.
Es bleibe beim Spruche! Die Kuh ist ein' Kuh;
Drum fordr' ich die Eure, und ein Kälblein dazu.
Dem Hingen ist billig, was dem Kunzen ist recht –
Ich bin Euer Gnaden gehorsamster Knecht.
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