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Herr Kammerdiener Kneetschke

Paul Scheerbart: Herr Kammerdiener Kneetschke - Kapitel 1
Quellenangabe
typetragedy
booktitleErklügelte Nervenkultur
authorPaul Scheerbart
year1991
publisherpendo Verlag
addressZürich
isbn3-85842-205-3
titleHerr Kammerdiener Kneetschke
pages21
created20010717
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Paul Scheerbart

Herr Kammerdiener Kneetschke

Eine Kammerdiener-Tragödie in fünf Aufzügen

Uraufführung: 1. Dezember 1905,
Saal der »Gesellschaft der Freunde« Berlin, Potsdamer Straße 9

Motto: Üb immer Treu und Redlichkeit!

Personen:

Fürst Wladimir Zabórrek, ein Bräutigam

Graf Hellmuth Patzig, ein Schwiegerpapa

Gräfin Meta Patzig, eine Schwiegermama

Gräfin Kathi Patzig, eine jugendliche Braut

Großvater Patzig, ein Geist mit weißem Vollbart

Kneetschke, ein herrschaftlicher Kammerdiener

Ein Postbote in Kürassier-Uniform

Verwandte des Brautpaares (Onkel, Tanten, Basen etc.)

und ganz gewöhnliche Domestiken, die nichts zu sagen haben.

Die Handlung spielt in der nächsten Zukunft auf den Brettern der »blauen« Bühne.

Vorwort zur Blauen Bühne

Zur Herstellung der blauen Bühne sind erforderlich: drei höhere Wandschirme, die mit Tuch oder Papier von preußischblauer Farbe überzogen sind. Zwei dieser Wandschirme werden rechts und links rechtwinklig zur Lampenreihe aufgestellt, der dritte Wandschirm bildet rechtwinklig zu den beiden anderen den Hintergrund – doch so, daß hinten rechts und links in der Seitenwand ein meterbreiter Durchgang bleibt. Die Kostüme sind mit Ausnahme des Postboten und des Großvaters im Hofgeschmacke des achtzehnten Jahrhunderts zu halten – doch mit Freiheit und mit Vermeidung der blauen Farbe – nur die Zopfperrücke muß hellblau sein. Den Vorhang bilden zwei hellblaue Gardinen, die in den ersten Aufzügen von zwei Kavalieren des achtzehnten Jahrhunderts mit weißen Zopfperrücken feierlich und graziös mit Degensalut und ähnlichen Scherzen auseinander und auch zuzuziehen sind.

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