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Gutenberg, die Erfindung des Typengusses und seine Frühdrucke

Georg Domel: Gutenberg, die Erfindung des Typengusses und seine Frühdrucke - Kapitel 2
Quellenangabe
authorGeorg Domel
titleGutenberg, die Erfindung des Typengusses und seine Frühdrucke
publisherVerlag von Heinrich Z. Gonski
year1921
printrunZweite, durchgesehene Auflage
firstpub
correctorreuters@abc.de
senderW. Pieroth
created20170812
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Geleitwort

Selten entspringt eine bedeutungsvolle Erfindung dem Empfinden des Einzelnen; die Veranlassung ist zumeist in den Bestrebungen der Umwelt, in den kulturellen Errungenschaften der Zeitepoche zu suchen. Gutenberg würde der Erfindung der Buchdruckerkunst kaum nahegestanden haben, wenn nicht die Verhältnisse ihm dazu Veranlassung gegeben, nicht schon Anfänge vorhanden gewesen wären, ein bestimmtes Bedürfnis vorgelegen hätte. – Die Geschichte der Buchdruckerkunst hat eine überreiche Literatur, die in den letzten Jahrzehnten nicht weniger umfangreich gewesen ist. Es ist daher nicht leicht, sich aus der Überfülle des Gebotenen einen klaren Überblick zu verschaffen und das Wichtige aus den kritischen Darlegungen der Forschung herauszugreifen. Wem sich die Zeit und die Möglichkeit dazu nicht bietet, der wird bald mißmutig oder unbefriedigt den Versuch, sich zu unterrichten, aufgeben, wenn er nicht nur einen allgemeinen Eindruck zu erhalten gewünscht hat. – Zweck dieser Schrift ist daher, in möglichst kurz zusammengefaßter Darstellung einen Überblick über die Vorläufer des Buchdrucks, den Erfinder, die Entstehung des Schriftgusses und die Frühdrucke Gutenbergs zu geben, der alles Wesentliche enthält, ohne Abschweifung und ohne Erörterung kritischer Fragen. Dem Forscher kann die Schrift nichts Neues bieten; sie mag dem Bücherfreund, dem Fachgenossen und der heranwachsenden Jugend dienen. –·Durch den Weltkrieg blieb die schon vorher begonnene Arbeit liegen; sie konnte erst jetzt zur Ausführung gebracht werden.

Köln, Ostern 1919.
Der Verfasser.

Vorwort zur zweiten Auflage

Die rege Nachfrage, die dem vorliegenden Werk zuteil wurde, hat die Herausgabe einer zweiten Auflage als notwendig erwiesen. Das Interesse, das dem Altmeister Gutenberg und seiner Erfindung noch stets entgegengebracht wurde, ist um so erfreulicher, als er heut unter veränderten Verhältnissen auch als ein Zeichen dafür angesehen werden darf, daß die vorliegende Arbeit nicht vergeblich gewesen ist.

Köln, Januar 1921.
Der Verfasser.

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