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Güstrower Fragmente

Ernst Barlach: Güstrower Fragmente - Kapitel 1
Quellenangabe
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typenarrative
authorErnst Barlach
booktitleProsa aus vier Jahrzehnten
titleGüstrower Fragmente
publisherUnion Verlag Berlin
editorElmar Jansen
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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projectidf15596bf
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Ernst Barlach

Güstrower Fragmente

1912 – 1913

Wieder saßen Klaus und ich nachmittags in den Haselbüschen am Gliner See, stets gewärtig, vom Besitzer oder Pfänder überrascht zu werden. Darum kriechen wir gern der grünen Verpelzung des Abhangs wie Mottenfraß recht ins Innere, da sieht man uns nicht fressen. Einen Beutel hatten wir mit, dahinein sparten unsere Hände ihre Nußpfennige, und dabei handelten wir obendrein, wie die Bibel den Almosengebern vorschreibt, und ließen unsere Rechte nicht wissen, was die Linke tat, denn während wir einsackten, luchsten unsere Augen schon wieder hinter dem verborgenen Gut im Blättergewimmel her. Es war kühl, und der nördliche Wind brachte eine vom ganzen Tag durchsonnte reine Luft heran, spülte und wusch Äste und wirbelte Blätter herum, und man konnte vor der Schönheit des frischen Augenblicks die Welt vergessen. Barlach: Güstrower Tagebuch

Güstrower Marktfrauen, Federzeichnung, 1910
Aus den Güstrower Taschenbüchern 8.9 X 16 cm
Barlach-Nachlaßverwalrung Güstrow (Heidberg)

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