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Goethes Briefwechsel mit einem Kinde

Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde - Kapitel 33
Quellenangabe
typeletter
booktitleGoethes Briefwechsel mit einem Kinde
authorBettine von Arnim
year1984
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-32467-4
titleGoethes Briefwechsel mit einem Kinde
pages5
created20000619
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1835
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An Bettine.

Liebe Bettine, ich habe mich schon wieder eines Versehens an Dir schuldig gemacht, daß ich Dir nicht den Empfang Deines Tagebuchs angezeigt habe, Du mußt glauben, daß ich eines so schönen Geschenkes nicht würdig bin, indessen kann ich Dir nicht mit Worten schildern, was ich darauf zu erwidern habe. Du bist ein einziges Kind, dem ich mit Freuden jede Erheiterung, jeden lichten Blick in ein geistiges Leben verdanke, dessen ich ohne Dich vielleicht nie wieder genossen haben würde; es bleibt bei mir verwahrt, an einem Ort, wo ich alle Deine lieben Briefe zur Hand habe, die so viel Schönes enthalten, wofür ich Dir niemals genug danken kann, nur das sage ich Dir noch, daß ich keinen Tag vergehen lasse, ohne drin zu blättern. An meinem Fenster wachsen, wohlgepflegt, eine Auswahl zierlicher ausländischer Pflanzen; jede neue Blume und Knospe, die mich am frühen Morgen empfängt, wird abgeschnitten und nach indischem Gebrauch als Opfergras in Dein liebes Buch eingestreut. Alles, was Du schreibst, ist mir eine Gesundheitsquelle, deren kristallne Tropfen mir Wohlsein geben, erhalte mir diese Erquickung, auf die ich meinen Verlaß habe.

Weimar, am 1. März 1810. Goethe.


An Goethe

Ach, lieber Goethe! Deine Zeilen kamen mir zu rechter Stunde, da ich eben nicht wußte, wohin mit aller Verzweiflung; zum erstenmal hab' ich die Weltbegebenheiten verfolgt mit großer Treue für die Helden, die ihr Heiligtum verfechten; dem Hofer war ich nachgegangen auf jeder Spur, wie oft hat er nach des Tages Last und Hitze sich in der späten Nacht noch in die einsamen Berge verborgen und mit seinem reinen Gewissen beratschlagt, und dieser Mann, dessen Seele frei von bösen Fehlen, offen vor jedem lag als ein Beispiel von Unschuld und Heldentum, hat nun endlich am 20. Februar zur Bestätigung seines großen Schicksals den Tod erlitten; wie konnt' es anders kommen, sollte er die Schmach mittragen? – Das konnt' nicht sein, so hat es Gott am besten gemacht, daß er nach kurzer Pause seit dieser verklärenden Vaterlandsbegeisterung mit großer Kraft und Selbstbewußtsein, und nicht gegen sein Schicksal klagend, seinem armen Vaterland auf ewig entrissen ward. Vierzehn Tage lag er gefangen in dem Kerker bei Porta Molina, mit vielen andern Tirolern. Sein Todesurteil vernahm er gelassen und unerschüttert; Abschied ließ man ihn von seinen geliebten Landsleuten nicht nehmen, den Jammer und das Heulen der eingesperrten Tiroler übertönte die Trommel, er schickte ihnen durch den Priester sein letztes Geld und ließ ihnen sagen: er gehe getrost in den Tod und erwarte, daß ihr Gebet ihn hinüberbegleite. – Als er an ihren Kerkertüren vorbeischritt, lagen sie alle auf den Knien, beteten und weinten; auf dem Richtplatz sagte er: er stehe vor dem, der ihn erschaffen und stehend wolle er ihm seinen Geist übergeben; ein Geldstück, was unter seiner Administration geprägt war, übergab er dem Korporal, mit dem Bedeuten: es solle Zeugnis geben, daß er sich noch in der letzten Stunde an sein armes Vaterland mit allen Banden der Treue gefesselt fühle. Dann rief er: »Gebt Feuer!« Sie schossen schlecht, zweimal nacheinander gaben sie Feuer, erst zum drittenmal machte der Korporal, der die Exekution leitete, mit dem dreizehnten Schuß seinem Leben ein Ende.

Ich muß meinen Brief schließen, was könnte ich Dir noch schreiben? Die ganze Welt hat ihre Farbe für mich verloren. Ein großer Mann sei Napoleon, so sagen hier alle Leute, ja äußerlich, aber dieser äußern Größe opfert er alles, was seine unplanetarische Laufbahn durchkreuzt. Unser Hofer, innerlich groß, ein heiliger deutscher Charakter, wenn Napoleon ihn geschätzt hätte, dann wollte ich ihn auch groß nennen. – Und der Kaiser, konnte der nicht sagen, gib mir meinen Tiroler Helden, so geb' ich Dir meine Tochter, so hätte die Geschichte groß genannt, was sie jetzt klein nennen muß.

Adieu! Daß Du mein Tagebuch zum Tempel einer indischen Gottheit erhebst, ist Prädestination. Von jenen lichten Waldungen des Äthers, von Sonnenwohnungen, vom vielgestaltigen Dunkel und einer bildlosen Klarheit, in der die tiefe Seele lebt und atmet, habe ich oft schon geträumt.

An Rumohr konnt' ich Deinen Gruß nicht bestellen, ich weiß nicht, nach welcher Seite er mit dem Winde davongestoben ist.

Landshut, den 10. März 1810.


An Bettine.

Liebe Bettine, es ist mir ein unerläßlich Bedürfnis, Deiner patriotischen Trauer ein paar Worte der Teilnahme zuzurufen und Dir zu bekennen, wie sehr ich mich von Deinen Gesinnungen mit ergriffen fühle. Lasse Dir nur das Leben mit seinen eigensinnigen Wendungen nicht allzusehr verleiden. Durch solche Ereignisse sich durchzukämpfen, ist freilich schwer, besonders mit einem Charakter, der soviel Ansprüche und Hoffnungen auf ein idealisches Dasein hat wie Du. – Indem ich nun Deinen letzten Brief zu den andern lege, so finde ich abermals mit diesem eine interessante Epoche abgeschlossen. Durch einen lieblichen Irrgarten zwischen philosophischen, historischen und musikalischen Ansichten hast Du mich zu dem Tempel des Mars geleitet, und überall behauptet sich Deine gesunde Energie, habe den herzlichsten Dank dafür und lasse mich noch ferner der Eingeweihte Deiner inneren Welt sein und sei gewiß, daß die Treue und Liebe, die Dir dafür gebührt, Dir im Stillen gezollt wird.

Goethe.


An Goethe.

Lieber Goethe! Vieltausend Dank für Deine zehn Zeilen, in denen Du Dich tröstend zu mir neigst, so mag denn diese Periode abgeschlossen sein; dieses Jahr von 1809 hat mich sehr turbiert; nun sind wir an einem Wendepunkt: in wenig Tagen verlassen wir Landshut und gehen über und durch manche Orte, die ich Dir nicht zu nennen weiß. – Die Studenten packen eben Savignys Bibliothek ein, man klebt Nummern und Zettel an die Bücher, legt sie in Ordnung in Kisten, läßt sie an einem Flaschenzug durchs Fenster hinab, wo sie unten von den Studenten mit einem lauten Halt empfangen werden, alles ist Lust und Leben, obschon man sehr betrübt ist, den geliebten Lehrer zu verlieren; Savigny mag so gelehrt sein, wie er will, so übertrifft seine kindliche Freundesnatur dennoch seine glänzendsten Eigenschaften, alle Studenten umschwärmen ihn, es ist keiner, der nicht die Überzeugung hätte, auch außer dem großen Lehrer noch seinen Wohltäter zu verlieren; so haben auch die meisten Professoren ihn lieb, besonders die Theologen. Sailer, gewiß sein bester Freund. Man sieht sich hier täglich und zwar mehr wie einmal, abends begleitet der Wirt vom Hause leichtlich seine Gäste mit angezündetem Wachsstock einem jeden bis zu seiner Haustür, gar oft hab' ich die Runde mitgemacht; heute war ich noch mit Sailer auf dem Berg, auf dem die Trausnitz steht, ein Schloß alter Zeit: Traue nicht. Die Bäume schälen ihre Knospen! Frühling! Die Sperlinge flogen scharenweis' vor uns her, von Sailer hab' ich Dir wenig erzählt, und doch war er mir der Liebste von allen. Im harten Winter gingen wir oft über die Schneedecke der Wiesen und Ackerfläche und stiegen miteinander über die Hecken von einem Zaun zum andern, und alles, was ich ihm mitteilte, daran nahm er gern teil, und manche Gedanken, die aus Gesprächen mit ihm hervorgingen, die hab' ich aufgeschrieben, obschon sie in meinen Briefen nicht Platz finden, so sind sie doch für Dich; denn nie denke ich etwas Schönes, ohne daß ich mich darauf freue, es Dir zu sagen,

Zur Besinnung kann ich während dem Schreiben nicht kommen, der Studentenschwarm verläßt das Haus nicht mehr, seitdem Savignys Abreise in wenig Tagen bestimmt ist; eben sind sie vorbeigezogen an meiner Tür mit Wein und einem großen Schinken, den sie beim Packen verzehren, ich schenkte ihnen meine kleine Bibliothek, die sie eben auch einpacken wollten, da haben sie mir ein Vivat gebracht. – Abends bringen sie oft ein Ständchen mit Gitarren und Flöten, und das dauert oft bis nach Mitternacht, dabei tanzen sie um einen großen Springbrunnen, der vor unserm Hause auf dem Markt steht; ja, die Jugend kann sich aus allem einen Genuß machen. Die allgemeine Konsternation über Savignys Abreise hat sich bald in ein Jubelfest verwandelt; denn man hat beschlossen, zu Pferd und zu Wagen uns durch das Salzburgische zu begleiten, wer sich kein Pferd verschaffen kann, der geht zu Fuß voraus; nun freuen sich alle gar sehr auf den Genuß dieser letzten Tage, beim aufgehenden Frühling durch eine herrliche Gegend mit ihrem geliebten Lehrer zu reisen; auch ich erwarte mir schöne glückliche Tage, – ach, ich glaub', ich bin nah an dem Ziel, wo mein Leben am schönsten und herrlichsten ist. Sorgenfrei, voll süßem Feuer der Frühlingslust, in Erwartung herrlicher Genüsse, so klingen Ahnungstöne in meiner Brust, wenn das wahr wird, so muß es gewiß wahr werden, daß ich Dir bald begegne; ja, nach so vielem, was ich erlebt und Dir treulich mitgeteilt habe, wie kann es anders sein, da muß das Wiedersehen eine neue Welt in mir erschaffen. Wenn alle freudigen Hoffnungen in die Wirklichkeiten ausbrechen, wenn die Gegenwart die Finsternis der Ferne durch ihr Licht verscheucht, ach und mit einem Wort: wenn Gefühl und Blick Dich erfaßt und hält, da weiß ich wohl, daß mein Glück zu ungemeßnem Leben sich steigert. Ach, und es reißt mich mit Windesflügeln zu diesen höchsten Augenblicken, wenn auch bald die süßesten Genüsse scheidend fliehen, einmal muß doch wiederkehren zu festem Bund, was sich begehrt.

Landshut, den 31. März 1810. Bettine.

 

Wenn du mir eine Zeile gönnen wolltest über Deinen Aufenthalt dieses Sommers, so bitte ich an Sailer in Landshut zu adressieren, dieser bleibt mit Savigny in Korrespondenz und wird mir am besten die Kleinodien deiner Zeilen nachschicken.


An Bettine.

Von Dir, liebe Bettine, habe ich sehr lange nichts gehört und kann meine Reise ins Karlsbad unmöglich antreten, ohne Dich nochmals zu begrüßen und Dich zu ersuchen, mir dorthin ein Lebenszeichen zu geben; möge ein guter Genius Dir diese Bitte ans Herz legen, da ich nicht weiß, wo Du bist, so muß ich schon meine Zuflucht zu höheren Mächten nehmen. Deine Briefe wandern mit mir, sie sollen mir dort Dein freundliches, liebevolles Bild vergegenwärtigen. Mehr sage ich nicht; denn eigentlich kann man dir nichts geben, weil Du Dir alles entweder schaffst oder nimmst. Lebe wohl und gedenke mein.

Jena, den 10. Mai 1810. Goethe.

*

Wien, den 15. Mai.

Ein ungeheurer Maiblumenstrauß durchduftet mein kleines Kabinett, mir ist wohl hier im engen kleinen Kämmerchen auf dem alten Turm, wo ich den ganzen Prater übersehe; Bäume und Bäume von majestätischem Ansehen, herrlicher grüner Rasen. Hier wohne ich im Hause des verstorbnen Birkenstock, mitten zwischen zweitausend Kupferstichen, ebensoviel Handzeichnungen, soviel hundert Aschenkrügen und hetrurischen Lampen, Marmorvasen, antiken Bruchstücken von Händen und Füßen, Gemälden, chinesischen Kleidern, Münzen, Steinsammlung, Meerinsekten, Ferngläser, unzählbare Landkarten, Pläne alter versunkener Reiche und Städte, kunstreich geschnitzter Stöcke, kostbare Dokumente und endlich das Schwert des Kaiser Carolus. Dies alles umgibt uns in bunter Verwirrung und soll grade in Ordnung gebracht werden, da ist denn nichts zu berühren und zu verstehen, die Kastanienallee in voller Blüte und die rauschende Donau, die uns hinüberträgt auf ihrem Rücken, da kann man es im Kunstsaal nicht aushalten, heute morgen um sechs Uhr frühstückten wir im Prater, rund umher unter gewaltigen Eichen lagerten Türken und Griechen, wie herrlich nehmen sich auf grünem Teppich diese anmutigen buntfarbigen Gruppen schöner Männer aus! Welchen Einfluß mag auch die Kleidung auf die Seele haben, die mit leichter Energie die Eigentümlichkeit dieser fremden Nationen hier in der frischen Frühlingsnatur zum Allgemeingültigen erhebt und die Einheimischen in ihrer farblosen Kleidung beschämt. Die Jugend, die Kindheit, beschauen sich immer noch in den reifen Gestalten und Bewegungen dieser Südländer; sie sind kühn und unternehmend, wie die Knaben rasch und listig, doch gutmütig. Indem wir an ihnen vorübergingen, konnte ich nicht umhin, einen Pantoffel, der einem hingestreckten Türken entfallen war, unter meinen Füßen eine Strecke mit fortzuschlurren, endlich schleifte ich ihn ins Gras und ließ ihn da liegen; wir saßen und frühstückten, es währte nicht lange, so suchten die Türken den verlornen Pantoffel. Goethe, was mir das für eine geheime Lust erregte! Wie vergnügt ich war, sie über dies Wunder des verschwundenen Pantoffels staunen zu sehen; auch unsre Gesellschaft nahm Anteil daran, wo der Pantoffel geblieben sein möchte; nun wurde mir zwar Angst, ich möchte geschmält werden, allein der Triumph, den Pantoffel herbeizuzaubern, war zu schön, ich erhob ihn plötzlich zur allgemeinen Ansicht auf einer kleinen Gerte, die ich vom Baum gerissen hatte, nun kamen die schönen Leute heran und lachten und jubelten, da konnt' ich sie recht in der Nähe betrachten, mein Bruder Franz war einen Augenblick beschämt, aber er mußte mitlachen, so ging alles noch gut

*

27. Mai.

Es sind nicht Lustpartien, die mich abhalten, Dir zu schreiben, sondern ein scharlachkrankes Kind meines Bruders, bei dem ich Tage und Nächte verbringe, und so vergeht die Zeit schon in die dritte Woche; von Wien hab' ich nicht viel gesehen und von der Gesellschaft noch weniger, weil einem eine solche Krankheit eine Diskretion auflegt wegen Ansteckung. Der Graf Herberstein, der in meiner Schwester Sophie eine geliebte Braut verloren hat, hat mich mehrmals besucht und ist mit mir spazieren gegangen und hat mich alle Wege geführt, die er mit Sophie gewandert ist, da hat er mir sehr Schönes, Rührendes von ihr erzählt, es ist seine Freude, meiner Ähnlichkeit mit ihr nachzuspüren; er nannte mich gleich Du, weil er die Sophie auch so genannt hatte, manchmal, wenn ich lachte, wurde er blaß, »weil die Ähnlichkeit mit Sophie ihn frappierte«. Wie muß diese Schwester liebenswürdig gewesen sein, da sie jetzt noch im Herzen der Freunde so tiefe Spuren der Wehmut ließ. Bänder, Tassen, Locken, Blumen, Handschuhe, die zierlichsten Billete, Briefe, alle diese Andenken liegen in einem kleinen Kabinett umher zerstreut, er berührt sie gern und liest die Briefe oft, die freilich schöner sind als alles, was ich je in meinem Leben gelesen habe; ohne heftige Leidenschaft deutet jeder Ausdruck auf innige Freundlichkeit, nichts entgeht ihr, jeder Reiz der Natur dient ihrem Geist. O! Was ist Geist für ein wunderbarer Künstler, wär' ich doch imstande, Dir von dieser geliebten Schwester einen Begriff zu geben, ja wär' ich selbst imstande, ihre Liebenswürdigkeit zu erfassen, alle Menschen, die ich hier sehe, sprechen mir von ihr, als wenn man sie erst vor kurzer Zeit verloren hätte, und Herberstein meinte, sie sei seine letzte und erste einzig wahre Liebe, dies alles bewegt mich, gibt mir eine Stimmung fürs Vergangene und Zukünftige, dämpft mein Feuer der Erwartung. Da denk' ich an den Rhein bei Bingen, wie da plötzlich seine lichte, majestätische Breite sich einengt zwischen düsteren Felsen, zischend und brausend sich durch Schluchten windet, und nie werden die Ufer wieder so ruhig, so kindlich schön, wie sie vor der Binger Untiefe waren, solche Untiefen stehen mir also bevor, wo sich der Lebensgeist durch schauerliche Schluchten winden muß. Mut! Die Welt ist rund, wir kehren zurück mit erhöhten Kräften und doppeltem Reiz, die Sehnsucht streut gleich beim Abschied schon den Samen der Wiederkehr; so bin ich nie von dir geschieden, ohne zugleich mit Begeisterung der Zukunft zu gedenken, die mich in Deinen Armen wieder empfangen werde, so mag wohl alle Trauer um die Abgeschiednen ein bescheidner Vorgenuß einer zukünftigen Wiedervereinigung sein, gewiß, sonst würden keine solchen Empfindungen der Sehnsucht das Herz durchdringen.

*

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