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Goethes Briefwechsel mit einem Kinde

Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde - Kapitel 10
Quellenangabe
typeletter
booktitleGoethes Briefwechsel mit einem Kinde
authorBettine von Arnim
year1984
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-32467-4
titleGoethes Briefwechsel mit einem Kinde
pages5
created20000619
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1835
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An Goethe.

18. Juni.

Gestern saß ich der Mutter gegenüber auf meinem Schemel, sie sah mich an und sagte: »Nun, was gibt's? – Warum siehst du mich nicht an?« Ich wollte, sie solle mir erzählen; – ich hatte den Kopf in meine Arme verschränkt. »Nein«, sagte sie, »wenn Du mich nicht ansiehst, so erzähl' ich nichts;« und da ich meinen Eigensinn nicht brechen konnte, ward sie ganz still. – Ich ging auf und ab durch die drei langen schmalen Zimmer, und so oft ich an ihr vorüberschritt, sah sie mich an, als wollte sie sagen: »Wie lang' soll's dauern?« – Endlich sagte sie: »Hör'! – Ich dachte, du gingst.« – »Wohin?« fragte ich. – »Nach Weimar zum Wolfgang, und holtest dir wieder Respekt gegen seine Mutter.« »Ach Mutter, wenn das möglich wär'!« sagte ich und fiel ihr um den Hals und küßte sie und lief im Zimmer auf und ab. »Ei«, sagte sie, »warum soll es denn nicht möglich sein? Der Weg dahin hängt ja aneinander und ist kein Abgrund dazwischen; ich weiß nicht, was dich abhält, wenn du eine so ungeheure Sehnsucht hast; – eine Meile vierzigmal zu machen ist der ganze Spaß, und dann kommst du wieder und erzählst mir alles.«

Nun hab' ich die ganze Nacht von der einen Meile geträumt, die ich vierzigmal machen werde; es ist ja wahr, die Mutter hat recht, nach vierzig durchjagten Stunden läg' ich, am Herzen des Freundes; es ist auf dieser Erde, wo ich ihn finden kann, auf gebahnten Wegen gehet die Straße, alles deutet dorthin, der Stern am Himmel leuchtet bis zu seiner Schwelle, die Kinder am Weg rufen mir zu: »Dort wohnt er!« Was hält mich zurück? – Ich bin allein meiner heißen Sehnsucht Zeuge und sollte mir's nicht gewähren, was ich bitte und flehe, daß ich Mut haben möge? Nein, ich bin nicht allein, diese sehnsüchtigen Gedanken – es sind Gestalten; sie sehen mir fragend unter die Augen: wie ich mein Leben verschleifen könne, ohne Hand in Hand mit ihm, ohne Aug' in Aug' in ihrem Feuer zu verglühen. – O Goethe, ertrag mich, nicht alle Tage bin ich so schwach, daß ich mich hinwerfe vor Dir und nicht aufhören will zu weinen, bis Du mir alles versprichst. Es geht wie ein schneidend Schwert durch mein Herz, daß ich bei Dir sein möchte; – bei Dir, und nichts anders will ich, so wie das Leben vor mir liegt, weiß ich nichts, was ich noch fordern könnte, ich will nichts Neues wissen, nichts soll sich regen, kein Blatt am Baum, die Lüfte sollen schweigen; stille soll's in der Zeit sein, und Du sollst ausharren in Gelassenheit, bis alle Schmerzen an Deiner Brust verwunden sind.

*

19. Juni.

Gestern abend war's so, lieber Goethe; plötzlich riß der Zugwind die Tür auf und löschte mir das Licht, bei dem ich Dir geschrieben habe. – Meine Fenster waren offen, und die Pläne waren niedergelassen; der Sturmwind spielte mit ihnen; – es kam ein heftiger Gewitterregen, da ward mein kleiner Kanarienvogel aufgestört – er flog hinaus in den Sturm, er schrie nach mir, und ich lockte ihn die ganze Nacht. Erst wie das Wetter vorüber war, legt' ich mich schlafen; ich war müde und sehr traurig, auch um meinen lieben Vogel. Wie ich noch bei der Günderode die griechische Geschichte studierte, da zeichnete ich Landkarten, und wenn ich Seen zeichnete, da half er Striche hineinmachen, daß ich ganz verwundert war, wie emsig er mit seinem kleinen Schnabel immer hin und her kratzte.

Nun ist er fort, gewiß hat ihm der Sturm das Leben gekostet; da hab' ich gedacht, wenn ich nun hinausflög', um Dich zu suchen, und käm' durch Sturm und Unwetter bis zu Deiner Tür, die Du mir nicht öffnen würdest – nein, Du wärst fort; Du hättest nicht auf mich gewartet, wie ich die ganze Nacht auf meinen kleinen Vogel; Du gehest andern Menschen nach, Du bewegst Dich in andern Regionen; bald sind's die Sterne, die mit Dir Rücksprache halten, bald die tiefen abgründlichen Felskerne; bald schreitet Dein Blick als Prophet durch Nebel und Luftschichten, und dann nimmst Du der Blumen Farben und vermählst sie dem Licht; deine Leier findest Du immer gestimmt, und wenn sie Dir auch frischgekränzt entgegenprangte, würdest Du fragen: »Wer hat mir diesen schönen Kranz gewunden?« – Dein Gesang würde diese Blumen bald versengen; sie würden ihre Häupter senken, sie würden ihre Farbe verlieren, und bald würden sie unbeachtet am Boden schleifen.

Alle Gedanken, die die Liebe mir eingibt, alles heiße Sehnen und Wollen kann ich nur solchen Feldblumen vergleichen; – sie tun unbewußt über dem grünen Rasen ihre goldnen Augen auf, sie lachen eine Weile in den blauen Himmel, dann leuchten tausend Sterne über ihnen und umtanzen den Mond und verhüllen die zitternden, tränenbelasteten Blumen in Nacht und betäubendem Schlummer. So bist Du, Poete, ein von Sternenreigen seiner Eingebungen umtanzter Mond; meine Gedanken aber liegen im Tal wie die Feldblumen und sinken in Nacht vor Dir, und meine Begeisterung ermattet vor Dir, und alle Gedanken schlafen unter deinem Firmament.

Bettine.


Goethe an Bettine.

18. Juni.

Mein liebes Kind! Ich klage mich an, daß ich Dir nicht früher ein Zeichen gegeben, wie genußreich und erquickend es mir ist, das reiche Leben Deines Herzens überschauen zu dürfen. Wenn es auch ein Mangel in mir ist, daß ich Dir nur wenig sagen kann, so ist es Mangel an Fassung über alles, was Du mir gibst.

Ich schreibe Dir diesen Augenblick im Flug; denn ich fürchte da zu verweilen, wo so viel Überströmendes mich ergreift. Fahre fort, Deine Heimat bei der Mutter zu befestigen; es ist ihr zu viel dadurch geworden, als daß sie Dich entbehren könnte, und rechne Du auf meine Liebe und meinen Dank.

G.


An Goethe.

Frankfurt, am 29. Juni.

Wenn ich alles aus dem Herzen in die Feder fließen ließ', so würdest Du manches Blatt von mir beiseite legen, denn immer von mir und von Dir und einzig von meiner Liebe, das wär' doch nur der bewußte ewige Inhalt.

Ich hab's in den Fingerspitzen und meine, ich müßte Dir erzählen, was ich nachts von Dir geträumt habe, und denk' nicht, daß Du für anders in der Welt bist. Häufig hab' ich denselben Traum, und es hat mir schon viel Nachdenken gemacht, daß meine Seele immer unter denselben Bedingungen mit Dir zu tun hat; es ist, als solle ich vor Dir tanzen, ich bin ätherisch gekleidet, ich hab' ein Gefühl, daß mir alles gelingen werde, die Menge umdrängt mich. – Ich suche Dich, dort sitzest Du frei mir gegenüber; es ist, als ob Du mich nicht bemerktest und seiest mit anderem beschäftigt; – jetzt trete ich vor Dich, goldbeschuhet und die silbernen Ärmel hängen nachlässig, und warte; da hebst Du das Haupt, Dein Blick ruht auf mir unwillkürlich, ich ziehe mit leisen Schritten magische Kreise, Dein Aug' verläßt mich nicht mehr, Du mußt mir nach, wie ich mich wende, und ich fühle einen Triumph des Gelingens; alles, was Du kaum ahnest, das zeige ich Dir im Tanz, und Du staunst über die Weisheit, die ich Dir vortanze, bald werf' ich den lustigen Mantel ab und zeig' Dir meine Flügel und steig' auf in die Höhen; da freu' ich mich, wie Dein Aug' mich verfolgt; dann schweb' ich wieder herab und sink' in Deine umfassenden Arme; dann atmest Du Seufzer aus und siehst an mir hinauf und bist ganz durchdrungen; aus diesen Träumen erwachend, kehr' ich zu den Menschen zurück wie aus weiter Ferne; ihre Stimmen schallen mir fremd und ihre Gebärden auch; – und nun laßt mich bekennen, daß bei diesem Bekenntnis meiner Traumspiele meine Tränen fließen. Einmal hast Du für mich gesungen: »So laßt mich scheinen, bis ich werde, zieht mir das weiße Kleid nicht aus.« – Diese magischen Reize, diese Zauberfähigkeiten sind mein weißes Kleid; ich flehe auch, daß es mir bleibe, bis ich werde, aber Herr: diese Ahnung läßt sich nicht bestreiten, daß auch mir das weiße Kleid ausgezogen werde, und daß ich in den gewöhnlichen des alltäglichen, gemeinen Lebens einhergehen werde, und daß diese Welt, in der meine Sinne lebendig sind, versinken wird; das, was ich schützend decken sollte, das werde ich verraten; da wo ich duldend mich unterwerfen sollte, da werde ich mich rächen; und da, wo mir unbefangne kindliche Weisheit einen Wink gibt, da werd' ich Trotz bieten und es besser wissen wollen – aber das Traurigste wird sein, daß ich mit dem Fluch der Sünde belasten werde, was keine ist, wie sie es alle machen – und mir wird Recht dafür geschehen. – Du bist mein Schutzaltar, zu Dir werd' ich flüchten; diese Liebe, diese mächtige, die zwischen uns waltet, und die Erkenntnis, die mir durch sie wird, und die Offenbarungen, die werden meine Schutzmauern sein; sie werden mich frei machen von denen, die mich richten wollen.

Dein Kind.


An Goethe.

Vorgestern waren wir im »Egmont«, sie riefen alle: »Herrlich!« Wir gingen noch nach dem Schauspiel unter den mondbeschienenen Linden auf und ab, wie es Frankfurter Sitte ist, da hört' ich tausendfachen Widerhall. – Der kleine Dalberg war mit uns; er hatte deine Mutter im Schauspiel gesehen und verlangte, ich solle ihn zu ihr bringen; sie war eben im Begriff, Nachttoilette zu machen, da sie aber hörte, er komme vom Primas, so ließ sie ihn ein; sie war schon in derweilen Negligéjacke, aber sie hatte ihren Kopfputz noch auf. Der liebenswürdige feine Dalberg sagte ihr, sein Onkel habe von oben herüber ihre freudeglänzenden Augen gesehen während der Vorstellung, und er wünsche sie vor seiner Abreise noch zu sprechen und möchte sie doch am andern Tag bei ihm zu Mittag essen. Die Mutter war sehr geputzt bei diesem Diner, das mit allerlei Fürstlichkeiten und sonst merkwürdigen Personen besetzt war, denen zulieb' die Mutter wahrscheinlich invitiert war; denn alle drängten sich an sie heran, um sie zu sehen und mit ihr zu sprechen. Sie war sehr heiter und beredsam, und nur von mir suchte sie sich zu entfernen. Sie sagte mir nachher, sie habe Angst gehabt, ich möge sie in Verlegenheit bringen; ich glaube aber, sie hat mir einen Streich gespielt; denn der Primas sagte mir sehr wunderliche Sachen über Dich, und daß Deine Mutter ihm gesagt habe, ich habe einen erhabenen ästhetischen Sinn. Da nahm er einen schönen Engländer bei der Hand, einen Schwager des Lord Nelson, und sagte: »Dieser feine Mann mit der Habichtsnase, der soll Sie zu Tisch führen, er ist der schönste von der ganzen Gesellschaft, nehmen Sie vorlieb;« der Engländer lächelte, er verstand aber nichts davon. Bei Tisch wechselte er mein Glas, aus dem ich getrunken hatte, und bat mich um Erlaubnis, daraus zu trinken; der Wein würde ihm sonst nicht schmecken; das ließ ich geschehen, und alle Weine, die ihm vorgesetzt wurden, die goß er in dies Glas und trank sie mit begeisterten Blicken aus; es war eine wunderliche Tischunterhaltung; bald rückte er seinen Fuß dicht an den meinigen und fragte mich, was meine liebste Unterhaltung sei; ich sagte, ich tanze lieber, als ich gehe, und fliege lieber, als ich tanze, und dabei zog ich meinen Fuß zurück. Ich hatte meinen kleinen Strauß, den ich vorgesteckt hatte, ins Wasserglas gestellt, damit er nicht so bald welken solle, um ihn nach Tisch wieder vorzustecken, er frug: »Will you give me this?« Ich nickte ihm, er nahm ihn, daran zu riechen, und küßte ihn; er steckte ihn in Busen und knöpfte die Weste darüber zu und seufzte, und da sah er, daß ich rot ward. – Sein Gesicht übergoß sich mit einem Schmelz von Freundlichkeit; er wendete es zu mir, ohne die Augen aufzuschlagen, als wolle er mich auffordern, seine wohlgefällige Bildung zu beachten; sein Fuß suchte wieder den meinen, und mit leiser Stimme sagte er: »Be good, fine girl.« – Ich konnte ihm nicht unfreundlich sein, und doch wollte ich gerne meine Ehre retten; da zog ich das eine End' meines langen Gürtels um sein Bein und band es geschickt an dem Tischbein fest, ganz heimlich, daß es niemand sah; er ließ es geschehen, ich sagte: »Be good, fine boy.« – Und nun waren wir voll Scherz und Witz bis zum End' der Tafel, und es war wirklich eine zärtliche Lust zwischen uns; und ich ließ ihn sehr gern meine Hand an sein Herz ziehen, wie er sie küßte. –

Ich habe meine Geschichte der Mutter erzählt, die sagt', ich soll sie Dir schreiben, es sei ein artig Lustspiel für Dich, und Du würdest sie allein schön auslegen; es ist ja wahr, Du! Der es weiß, daß ich gern den Nacken unter Deine Füße lege, Du wirst mich nicht schelten, daß ich der Kühnheit des Engländers, der gern mit meinem Fuß gespielt hätte, keinen strengeren Verweis gab. – Du, der die Liebe erkennt und die Feinheit der Sinne, o, wie ist alles so schön in Dir; wie rauschen die Lebensströme so kräftig durch dein erregtes Herz und stürzen sich mit Macht in die kalten Wellen Deiner Zeit und brausen auf, daß Berg und Tal rauchen von Lebensglut, und die Wälder stehen mit glühenden Stämmen an Deinen Gestaden; und alles, was Du anblickst, wird herrlich und lebendig. Gott, wie gern möcht' ich jetzt bei Dir sein! Und wär' ich im Flug, weit über alle Zeiten und schwebte über Dir: ich müßte die Fittiche senken und mich gelassen der stillen Allmacht Deiner Augen hingeben.

Die Menschen werden Dich nicht immer verstehen, und die Dir am nächsten zu stehen behaupten, die werden am meisten Dich verleugnen; ich seh' in die Zukunft, da sie rufen werden: »Steiniget ihn!« Jetzt, wo Deine eigne Begeistrung gleich einem Löwen sich an Dich schmiegt und Dich bewacht, da wagt sich die Gemeinheit nicht an Dich.

Deine Mutter sagte jetzt: »Die Menschen sind zu jetziger Zeit alle wie Gerning, der immer spricht: ›Wir übrigen Gelehrten‹, und ganz wahr spricht; denn er ist übrig.« –

Lieber tot als übrig sein! Ich bin es aber nicht; denn ich bin Dein, weil ich Dich erkenne in allem. Ich weiß, daß, wenn sich auch die Wolken vor dem Sonnengott auftürmen, daß er sie bald wieder niederdrückt mit glänzender Hand; ich weiß, daß er keinen Schatten duldet als den er unter den Sprossen seines Ruhmes sich selber sucht. – Die Ruhe des Bewußtseins wird Dich überschatten; – ich weiß, daß, wenn er sich über den Abend hinwegbeugt, so erhebt er wieder im Morgen das goldne Haupt. – Du bist ewig. Drum ist es gut mit Dir sein.

Wenn ich abends allein im dunkeln Zimmer bin und des Nachbars Lichter den Schein an die Wand werfen, zuweilen auch Streiflichter Deine Büste erleuchten, ober wenn es schon still in der Stadt ist, in der Nacht; hier und dort ein Hund bellt, ein Hahn schreit; – ich weiß nicht, warum es mich oft mehr wie menschlich ergreift; ich weiß nicht, wo ich vor Schmerz hin will. Ich möchte anders als wie mit Worten mit Dir sprechen; ich möchte mich an Dein Herz drücken; – ich fühl', daß meine Seele lodert. – Wie die Luft so fürchterlich still ruht kurz vor dem Sturm, so stehen dann gerade meine Gedanken kalt und still, und das Herz wogt wie das Meer. Lieber, lieber Goethe! – Dann löst mich eine Rückerinnerung an Dich wieder auf; die Feuer- und Kriegszeichen gehen langsam an meinem Himmel unter, und Du bist wie der hereinströmende Mondstrahl. Du bist groß und herrlich und besser als alles, was ich bis heute erkannt und erlebt hab' – Dein ganzes Leben ist so gut.


An Bettine.

Am 16. Juni 1807.

Was kann man Dir sagen und geben, was Dir nicht schon auf eine schönere Weise zugeeignet wäre; man muß schweigen und Dich gewähren lassen; wenn es Gelegenheit gibt, Dich um etwas zu bitten, da mag man seinen Dank mit einfließen lassen für das viele, was unerwartet durch Deine reiche Liebe einem geschenkt wird. Daß Du die Mutter pflegst, möchte ich Dir gern aufs herzlichste vergelten, – von dorther kam mir der Zugwind, und jetzt, weil ich Dich mit ihr zusammen weiß, fühl' ich mich gesichert und warm.

Ich sage Dir nicht: »Komm!« Ich will nicht den kleinen Vogel aus dem Neste gestört haben; aber der Zufall würde mir nicht unwillkommen sein, der Sturm und Gewitter benützte, um ihn glücklich unter mein Dach zu bringen. Auf jeden Fall, liebste Bettine, bedenke, daß Du auf dem Weg bist, mich zu verwöhnen.

Goethe.

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