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Godolphin oder der Schwur

Edward Bulwer-Lytton: Godolphin oder der Schwur - Kapitel 38
Quellenangabe
typefiction
booktitleGodolphin oder der Schwur
authorEdward Bulwer-Lytton
year1834
publisherVerlag Jakob Anton Mayer
translatorLouis Lax
addressAachen und Leipzig
titleGodolphin oder der Schwur
submitted20050620
senderniki_nikotini@hotmail.com
created20051104
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Zehntes Kapitel.

Godolphin in Rom. – Heilmittel für einen krankhaften Idealismus. – Seine Verlegenheit in Beziehung auf Lucilla. – Gedanken über Bande, die nicht von der Kirche geknüpft sind. – Zusammentreffen mit einem alten Freunde. – Das Colosseum. – Eine Überraschung.

Godolphin kam in Rom an; es war voller Engländer. Unter ihnen waren einige, deren er sich von England her mit Achtung erinnerte. Er war seiner langen Abwesenheit etwas müde geworden, und mischte sich eifrig in die Gesellschaft derer, welche ihm den Hof machten. Er war den Müßiggängern noch immer ein Gegenstand großen Interesses, und wenn man älter wird, verliert man die Kraft, sich der Aufmerksamkeit zu entziehen. Seine Wichtigkeit gefiel ihm, und er genoß die Süßigkeit der Gesellschaft mit größerer Lust, als bisher. Seine in Vergessenheit begrabenen und durch den Umgang mit Lucilla niegeweckten Talente wurden jetzt unaufhörlich ins Leben gerufen und durch Belohnung angeregt. Er hatte nie so viel Reiz am Glänzen gefunden, denn früher war er selbst von diesem Vergnügen übersättigt gewesen. Jetzt war es ihm durch die lange Entbehrung neu geworden, die Eitelkeit hatte ihr Empfindungsvermögen wieder erlangt. Er war nicht mehr so, wie sonst, in seine idealen Gebilde versunken. Er hatte seiner Phantasie in der Einsamkeit Nahrung genug gegeben, und durch den Erfolg etwas getäuscht, schien ihm die lebende Welt schöner als damals, wo er die Welt der Einbildung noch nicht geprüft hatte. Nichts stärkt die Gesundheit des Geistes mehr, als wenn man dessen Lieblingsschwächen sich durch sich selbst heilen läßt. So bemerkte Göthe in seinem Leben, indem er von Werther spricht, »daß die Ausarbeitung dieses überspannten Werkes ihn selbst von Überspannung geheilt habe.«

Godolphin dachte oft an Lucilla, aber hätte er selbst recht in sein Herz schauen können, so hätte er vielleicht gefunden, daß mit der Innigkeit dieser Erinnerung ein gewisses Gefühl der Qual und der Demüthigung verbunden war. Er hatte mit ihr ein zwar romantisches, aber etwas unmännliches Leben geführt, und dachte jetzt, da er sich in dem heiteren, frischen Strom der Welt befand, nicht ohne Widerwillen daran zurück. Er empfand keine Sehnsucht, nach dem stillen See und den dunklen Fichten zurückzukehren, er fühlte, daß Lucilla nicht hinreichte, ihm die Welt zu ersetzen. Er hätte sie gern nach Rom gebracht, um mit ihr mehr des öffentlichen Lebens zu genießen, um ihr Gesellschaft mit der erfrischenden Zerstreuung der Welt zu verbinden. Aber er zitterte, die Unerfahrenheit Lucillas, die der Welt und ihren Wegen so fremd, in allen Dingen so seltsam und kindisch war, den Gefahren auszusetzen, die sie umgeben würden. Er wußte, daß seine »Freunde« die Zurückhaltung seiner erklärten Geliebten sehr wenig in Ehren halten, und daß ihr, die so liebenswürdig, so ungewöhnlich war, die verschlagensten und gewandtesten Intriganten Schlingen legen würden. Godolphin verkannte Lucillas reines und ergebenes Herz nicht, aber er wußte, daß das einzige sichere Gegenmittel gegen die Gefahr der Welt in der Kenntnis der Welt besteht. In Lucilla lag aber nichts, was je die Erlangung dieser Kenntnis versprach; ihre Natur schien ganz von der Unkunde der Natur Anderer abzuhängen. Außer dieser Furcht machte ihn ein gewisses, unbestimmtes Zartgefühl und sein eigenes Gewissen abgeneigt, ihre Verbindung der neugierigen und böswilligen Welt aufzudecken; und die Umstände, so wie Lucillas eigener Wille und ihre rücksichtslose Liebe hatten so viel dazu beigetragen, das arme Mädchen in seine Arme zu treiben, und er hatte so aufrichtig anfangs nicht den egoistischen, sondern den edlern Entschluß gefaßt, bis die Leidenschaft und die Natur einer Versuchung erlag, zu deren Bekämpfung man strengere Grundsätze hätte haben müssen, als Godolphin (der Mann der Indolenz und des Gefühls) haben konnte – daß Godolphin in Betracht seiner Erziehung, seiner Gemüths-Richtung, und der Sitten der Welt vielleicht wegen der Art seiner Verbindung mit Lucilla nicht so streng beurtheilt werden kann.

Ich will ihn jedoch nicht entschuldigen, so wenig er es selbst konnte. Oft stieg das Bild Volktmanns vorwurfsvoll vor ihm auf. Auf einem nur von Italienern besuchten Orte lebend, wo das Geflüster der Beschämung ihr Ohr nicht erreicht, seine Gewissensbisse nicht erweckt hatte, schien ihre Lage ihr und ihm nicht so unwürdig und die Reinheit ihres Sinnes ließ selbst den Gedanken daran nicht aufkommen. Aber sie in das Publikum und noch dazu unter seine Landsleute zu führen, welche das Laster überall für gleich halten, da es doch überall, besonders was die Geschlechtsverbindungen betrifft, ein Kind des Klimas ist, wie Polygamie in der Türkei nicht das Vergehen ist, wie Polygamie in England; zu sehen, daß das edle, liebevolle, mit der Sünde so unbekannte Mädchen von Englischen, das heißt, den neugierigen Augen von der Welt abgeschätzt und zu den gemeinsten und verworfensten ihres Geschlechtes, zu denen gestellt werden sollte, welche mit dem Laster prunken oder für Geld die Heiligen spielen: – das war ein Gedanke, den er nicht ertragen konnte, dem er die Einsamkeit vorzog. Aber eben dies Gefühl machte sein Verhältnis zu Lucilla noch verwickelter und brachte ihr Bild immer mehr mit dem ermüdender Absonderung und ewiger Langeweile in Verbindung.

Und hier, mein lieber Leser, laß uns einen Augenblick anhalten. Hat es Zeiten gegeben, wo Du in der Hitze und dem Eifer Deines Blutes, Dich gegen die Gesetze der Gesellschaft zu empören dachtest, Zeiten, wo Du mit dem Gedanken an ein leichtgläubiges, unschuldiges, der Welt unkundiges Geschöpf, das Du nicht heirathen, aber mit dem Du leben wolltest, Dir gesagt hat: »Es ist wahr, ich kann nicht heirathen, aber sie soll in meinem Herzen gleich einem Weibe seyn, ich will sie schützen gegen Sorge und Mangel, sie soll in mir keinen Wechsel finden, und vor dem Wechsel des Geschicks will ich sie bewahren« – hat es Zeiten gegeben, wo Du dies gedacht, aber nicht demnach gehandelt hast, so halte ein: ich will nicht wie ein Prediger zu Dir reden, aber Dich warnen, wie einer, der selbst in den Stürmen und Gebrechlichkeiten der Welt wandelte. Ich sage Dir nichts von der Sünde, ich stoße Dich nicht von mir, indem ich Dir Furcht einjage, aber ich sage Dir: halt ein. Kannst Du den bösen Zungen Einhalt thun? Kannst Du den spottenden Blick abwenden? Wenn Du der Welt sagst, sie ist rein, kannst Du die Welt zwingen, sie zu achten?

Wenn nicht, so gib acht, welchen ewigen Qualen Dein Herz, wenn es noch einer edlen Aufwallung fähig ist, erliegen wird. Und dann – kannst Du dem ewig veränderlichen, unergründlichen Herzen sagen: Du sollst Dich nicht ändern! Du schwörst ihr eine Treue, die Du selbst für so sicher hälst; wird sie aber morgen noch unerschüttert seyn? Nein, wenn Du die Menschen kennst, so traue Dir nicht. Wer eine Macht über einen anderen erlangt, setzt sich der stärksten Versuchung aus. Besitzest Du das Talent, sie zu verlassen, der Du jede andere Hülfe und Stütze geraubt hast, so wird ein böses Wort, ein kalter Blick, ein gerechter Vorwurf Dir eines Tages vielleicht den Vorwand geben, Deine Flucht zu rechtfertigen. Du wirst finden, daß einer durch die Sitten der Gesellschaft nicht anerkannten Liebe, so lange Du wirklich liebst, die Gesellschaft tausend feindliche Seiten entgegenhält, tausend Bitterkeiten in den Weg legt. Jeden Tag, bei jeder Gelegenheit, wirst Du gekränkt, verletzt, gedemüthigt werden. Du wirst finden, daß ein Wesen, das in Deinen Sorgen Dich aufrecht hält, in Krankheit Dich wartet, das Dich aufheitert, das Dein Trost und Anker ist, daß dies von den Leuten, die Du am meisten verachtest, gemißhandelt wird. Du hast jedem das Recht verliehen, Deine beste Freundin aus einem falschen Gesichtspunkte zu betrachten, ihre Tugenden zu verspotten, ihre Zärtlichkeit zu verhöhnen, Dich, der sie verführt hat, als den Bethörten, und sie, die Du verführt hast, als Deine Schmach, nicht als Dein Opfer zu behandeln.

Nein, wer ein rechtliches, ehrenwerthes Gefühl hat, wird kein Weib von sich abhängig machen und ihr die Thore der Welt schließen, ohne früher oder später zu finden, daß er nicht allein sein Gewissen beschwert, sondern auch seine Freiheit und seinen Frieden mehr gelähmt hat, als durch alle Bande der Kirche. Die Moral vergibt zuweilen, die Schicklichkeit nie; haben wir sie einmal beleidigt, bleibt sie unsere ewige Feindin.

Von dem Gedanken an Lucilla, der mit so vielem Unangenehmen verknüpft war, wendete sich Godolphin gierig nach den bequemen Genüssen des Lebens, Genüssen, welche keine Sorgen schaffen und nicht die Mühe des Nachdenkens kosten.

Der, dessen Anblick unter den vielen Gästen von Rom, Godolphin die größte Freude machte, war sein alter Freund, August Saville. Die zerrüttete Gesundheit, besonders ein Brustanfall, hatte den vollendeten Lüstling nach einem wärmeren Klima getrieben. Das Wiedersehen der beiden Freunde war karakteristisch: es fand bei einer Soiree in einem Englischen Hause Statt. Saville hatte sich eine Whistpartie verschafft.

– Sehen Sie nur, Saville, dort ist Godolphin, Ihr alter Freund – rief der Wirth, der dem Spiele zusah, und darauf wartete, daß er selbst eintreten könne.

– Still – sagte Saville – machen Sie ihn nicht aufmerksam auf mich, als bis ich den entscheidenden Trick gemacht habe.

Trotz dieser Kälte, wo es sich um ein Point handelte, war Saville doch froh, seinen ehemaligen Zögling wiederzufinden. Sie zogen sich in eine Ecke zurück, unterhielten sich von der Welt, und Godolphin brachte sogleich das Gespräch auf Lady Erpingham.

– Ach – sagte Saville – aus Deinen Fragen und noch mehr aus dem Tone Deiner Stimme merke ich, daß trotz der mehrjährigen Trennung Du dennoch immer das Gefühl, diese Schwäche bewahrt hast. Bah!

– Nicht doch, ich bin ihr nicht Liebe, sondern Rache schuldig. Aber Erpingham? Liebt sie ihn? Er ist hübsch?

– Erpingham? Was? So weißt Du nicht?

– Was?

– Oh nichts. Verzeihe, man erwartet mich am Spiele. Ich bliebe gerne bei Dir, aber Du weißt, man muß nicht egoistisch seyn. Ohne mich ginge die Partie auseinander. Keine Tugend ohne Opfer.

– Nur einen Augenblick. Was ist's mit Erpingham? Haben sie sich überworfen?

– Bah! Überworfen? Nein. Man darf sogar behaupten, sie liebt ihn jetzt mehr, als je zuvor. – Und Saville hinkte fort zu seinem Tische.

Godolphin blieb einige Zeit gedankenvoll stehen. Als er eben fortgehen wollte, sah Saville, der an dem Abende eine schlechte Hand und einen schlechten Mitspieler hatte, und darum etwas weniger Interesse am Spiele nahm, zu ihm auf und winkte ihn zu sich.

– Godolphin, mein lieber Junge, ich muß morgen eine Dame zu den Merkwürdigkeiten herumführen – eine Wittwe, und noch dazu eine reiche, schöne Wittwe. Ich bitte Dich, begleite uns, oder triff uns im Coloseum: Ha! klingt das nicht gut? Wie? Um zwei Uhr.

Godolphin weigerte sich Anfangs, gab aber einer wiederholten Aufforderung nach.

Frei von den geringeren Ruhmwürdigkeiten Roms, aber umschlossen von der gewaltigen Verödung er alten Stadt des Romulus, liegt das wunderbarste Monument Kaiserlicher Pracht – das herrliche Amphitheater, welchem die kolossale Statue des schlechtesten der Kaiser seinen Namen – das Colosseum – gegeben haben soll, mit entwürdigenden Erinnerungen verknüpft und doch Stoff zu den erhabensten Gedanken gebend. Entwürdigend allerdings, denn was kann verächtlicher seyn, als die Vergnügungen eines ausgearteten Volkes, das die Sanftmuth für seine Tyrannen aufbewahrte und rohe Wildheit an seine Schauspiele verschwendete. Reißende Thiere oder christliche Märtyrer, Blut war das einzige Opfer in diesem Tempel. Die Geschichte der Vergangenheit schwebte über diesen mächtigen Bogen, aber die Erinnerung findet nichts, was des Platzes werth wäre. Das Amphitheater wurde erst gebaut, als die Geschichte nur ein Denkmal der Lasterhaftigkeit und Erniedrigung des Menschengeschlechtes geworden war. Der Faun und eine Dryade hatten die Erde verlassen: der süße Aberglaube, die Verehrung der Grotte und der waldigen Hügel warf seinen milden Zauber nicht mehr auf die Arbeiten der Menschen. Die rauheren, aber hehreren Tugenden der Heldenzeit legten in diese Bogen und Säulen keinen erhebenden Gedanken, keine schwungreiche Erinnerung. Nicht bloß die Wärme der Phantasie, auch die Größe der Seele war dahin, der einzige Triumph, der dem Genius noch frei stand, war, das finstere Laster aufzuzeichnen, welches die Weltgeschichte bildete. Tacitus ist der Geschichteschreiber des Colosseums. Aber eben diese Nacht der Vergangenheit gibt dem in diesem gewaltigen Manne aufgeregten Gedanken eine erhabene, trübe Richtung. Ein Gefühl des Ungeheuren, für welches wir keine Worte finden, überkommt uns, wenn wir auf die riesigen Reliquien gigantischer Verbrechen blicken, die für immer von der Welt verschwunden sind.

In diesem weiten Raum ging Godolphin, einen Tag nach seinem Zusammentreffen mit Saville, allein umher, und zu der Stunde, wo er den letztern aufzusuchen versprochen hatte, stieg er die Treppe hinan, und sah in einem der Bogen, welche nach den Fichten zeigten, die in weiter Ferne in der Mittagssonne schimmerte, eine Frau in tiefer Trauer, mit welcher Saville zu reden schien. Er trat zu ihnen: die Dame wendete sich um, und er blickte in das bleiche, kummervolle, aber doch noch so herrliche Gesicht Konstanzens.

Ihn überraschte dies Wiedersehen; sie schien darauf vorbereitet. Ihre Wangen errötheten, ihre Stimme schien erloschen. Aber Godolphins Bewegung war stärker und ungezügelter: ein heftiges Zittern ergriff ihn, er rang nach Athem. Der Anblick eines aus dem Grabe Erstandenen hätte ihn weniger erschüttert.

In dieser unermeßlichen Ruine, auf dem Platze, wo mehr als irgendwo, der Mensch die Bedeutungslosigkeit des einzelnen Lebens und seines kurzen Daseyns fühlt, traf er plötzlich auf das Wesen, das seiner ganzen Existenz ihre Färbung gegeben hatte. Er wurde auf einmal an die große Epoche seines Lebens, und an dessen gänzliche Unwichtigkeit erinnert. Der Gedanke durchzuckte ihn, wie ein blendender, unerträglicher Blitzstrahl und dann sank Alles in Nacht zurück. Er klammerte sich fest an das zerbrochene Geländer. Konstanze schien erstaunt und gerührt über diesen überwältigenden Eindruck, doch die Verstellung, mit welcher die Frauen ihre Empfindungen zu verbergen und andere, die ihnen fremd sind, zu erheucheln gewohnt sind, kam ihr und ihm zu Hülfe.

– Wir haben uns seit vielen Jahren nicht gesehen, Herr Godolphin – sagte sie gesammelt, aber mit sanfter Stimme.

– Jahre! – wiederholte Godolphin, seiner selbst noch nicht bewußt, und näherte sich ihr mit langsamen, schwankenden Schritten – Jahre! Sie haben sie nicht gezählt!

Saville hatte sich bei Godolphins Ankunft etwas zurückgezogenen und beobachtete mit einem sardonischen, obwohl gleichgültigen Lächeln, seines Freundes Schwäche. Er trat jetzt wieder näher, und sagte: – Du mußt mir verzeihen, lieber Godolphin, daß ich Dich nicht früher von Lord Erpingham's Ankunft in Rom in Kenntnis setzte. Aber das Vergnügen ist vielleicht um so größer, je unerwarteter es kommt.

Das Wort Erpingham durchzuckte Godolphin auf eine schmerzliche Weise und gab ihm einigermaßen seine Fassung wieder. Er verbeugte sich kalt, und stammelte einige Redensarten her, während deren verschiedene Personen, die zu Lady Erpinghams Gesellschaft gehörten, und umhergeschweift waren, heraufkamen. Zum Glück für die sichere Haltung Beider, wurden sie – die ehemaligen Liebenden – von einander getrennt.

– Aber so oft Konstanze ihren Blick auf Godolphin wendete, sah sie jene forschenden, wehmütigen Augen, deren Macht ihr so wohl bekannt war, unbeweglich sie anstarren, als ob sie auf ihren Wangen die Geschichte der Jahre lesen wollten, welche deren Schönheit für einen Anderen gereift hatten.

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