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Gockel, Hinkel und Gackeleia

Clemens Brentano: Gockel, Hinkel und Gackeleia - Kapitel 35
Quellenangabe
typefairy
booktitleGockel, Hinkel und Gackeleia
authorClemens Brentano
year1997
publisherDeutscher Taschenbuch Verlag
addressMünchen
isbn3-423-026431-3
titleGockel, Hinkel und Gackeleia
pages3-5
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1838
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St. Edeltrudistag vor Sonnenwende. Heut Morgen gegen drei Uhr vor Tages-Grauen ward ich aufgeweckt, und sieh, Verena stand bei meinem Bette und bemühte sich, mich von der linken auf die rechte Seite zu legen, dabei sagte sie: »das fromme Hühnlein schickt mich, es weiß Alles.« – Ich richtete mich im Bette auf, ich glaubte zu träumen, ich sey noch ein Kind, wo Verena so zu thun pflegte. – Sie aber sprach: »gnädige Gräfinn, goldne Amey, erschrick nicht. Es ist meines Bleibens nicht mehr lange hier. Du weißt, daß ich am Tag vor Sonnenwende immer mit dem frommen Hühnlein in die Höhle gehe, wo der Vater deines Stammes den Salmo und das erste Hühnlein Gallina am Sonnwendetag gefunden, und daß ich dort einige Tage in Zurückgezogenheit während dem lärmenden Johannisfest ihrer gedenke. Dieses Jahr treibt es mich etwas früher hinaus, weil du heute mit Tages Anbeginn unten im Gallinarium große Wäsche hast und ich nicht von allen deinen Gespielen und Mägden will angesprochen werden. – Ich bringe dir hier den Schlüssel zum Gallinarium und meiner Kammer, du bist die Landesherrinn, ich habe ihn von dir und muß ihn dir wiedergeben, ich bin schon alt, ich hab schon viele Hühnlein erlebet, wer weiß seinen letzten Tag. In meiner Kammer in der Truhe wirst du mein Testament finden.« – Ich ward ganz ernsthaft über diese Reden Verenas und bat, sie möge doch bei solchen Ahndungen nicht allein in die Salmoshöhle gehen, damit ich ruhig seyn könne. Sie aber erwiederte: »habe keine Sorge um mich, ich bin zwar bereit, aber wir sehen uns auf Erden doch wieder und wollen noch recht freudig zusammen seyn. – O goldne Amey! achte auf Alles, was dir vertraut ist, besonders auf die amaranthseidne Decke von Hennegau.« Als sie dieß sagte, ließ sich das heilige Hühnlein mit einem warnenden Tone in ihrem Korbe vernehmen. »Hörst du,« fuhr sie fort, »Gallina ist auch meiner Meinung, und mahnet mich zugleich zum Scheiden, das Hühnchen weiß Alles.« Hierauf fragte ich »und das Büblein?« da erwiederte Verena mit großem Ernste: »es hat seine Sache zu Ende gebracht, hilf ihm sein Bündlein schnüren;« da umarmte sie mich und zog von dannen. Ich kann nicht sagen, wie tief mich die Worte erschütterten, die sie zum erstenmal von dem geheimnisvollen Büblein gesprochen. Ich ahndete, es stehe mir etwas Großes bevor; jedoch was sollte ich thun, ich mußte es erfolgen lassen. Jetzt aber stand ich auf, zündete meine Leuchte an und ging in das Waschhaus bei dem Gallinarium; wir hatten gewettet, wer zuerst da seyn werde. Ich war die Erste. Keine meiner Gespielinnen oder Mägde war zugegen. Ich blickte zwischen den großen Waschbütten scheu durch die weite dunkle Halle, die meine Lampe unbestimmt erleuchtete. – Ich dachte, wenn jetzt das Büblein käme! – Da hörte ich die Hühner sich rühren und auch wie Schritte und glaubte schon, es nahten meine Mägde. Ich ging zu dem Stalle und sah da einen Knaben von etwa sechs Jahren, der aus dem dort hängenden Futtersäckchen der Verena mit einem Maße Weizen schöpfte und den Hühnern vorwarf. Neben ihm stand ein offnes Reisesäckchen, in welchem ich allerlei Früchte schimmern sah. Mir schauderte ein wenig und ich sagte flüsternd: »ach das Büblein!« – Da wendete es den Kopf und schaute mich wehmüthig lächelnd an, nickte und machte, auf das offne Reisesäckchen hindeutend, mit den Händen die Bewegung des Zubindens; da fühlte ich mich auf die Kniee niedergezogen und betete von Herzen; das Knäblein that eben so und antwortete ordentlich im Gebet, und es war, als drehe es aus meinem Gebet eine Schnur zusammen, sein Bündelchen zu zu binden; die Schnur ward immer länger, und es faßte den Rand des Säckchens zusammen und wickelte die Schnur darum und als ich sprach: »Gott gebe ihm die ewige Ruhe« sagte es, »und das ewige Licht leuchte ihm!« da hatte es den Knoten geschlungen, schloß das Bündelchen, schwang es auf den Rücken, sprach: »tausend Gott vergelt's!« und verschwand in hellem schönen Schein. – Im selben Augenblicke traten meine Mägde betend herein und freuten sich, daß ich die Wette gewonnen. Wir gingen zur Kirche und nach dem Gottesdienst bat mich Jakob von Guise, ihn in das Stüblein Verenas zu führen, weil er mir etwas mitzutheilen habe. Dort sagte mir nun der fromme Mann: »Verena hat heute, ehe sie ihren Weg zu Salmos Höhle antrat, mir aufgetragen, dir Folgendes zu sagen. Als vor vielen Jahren Verena von deiner seligen Frau Mutter das Pflegeamt des frommen Hühnleins erhielt, bestand bereits das Gerücht, unten in den Gewölben des Gallinariums lasse sich manchmal ein kleines Büblein sehen, welches allerlei Geschäfte verrichte und dann wieder verschwinde. Es war Dieses von mehreren Wäscherinnen, die dort vor Tag arbeiteten, gesehen worden. Einst ward Verena auf ihrer Kammer Nachts erweckt und sah zum erstenmal jenes Büblein vor sich stehen, welches sie mit den Worten aus dem Bett zog: »der Iltis, der Iltis.« Sie eilte hinab und kam gerade noch früh genug, um einen Iltis zu verjagen, der zu dem Hühnlein hineindringen wollte. Als Verena wieder zu Bette gegangen war, erschien ihr das Büblein wieder und sprach zu ihr: »du sollst mir Gutes thun, du bist aus demselben Stamme mit mir, mein Vater ist aus deinem Geschlecht oben am Rhein her. Er war ein Knecht Salmos am Hahnebach und baute mit an dem Schlosse Kirn, worin Salmo mit dem Hühnlein wohnte, dessen Fütterung meinem Vater anvertraut war. Wir waren alle Christen, und Salmo hat mich selbst unterrichtet, meine Mutter war seines Söhnleins Amme. Wir hatten aber eine Muhme, die war eine arge Heidinn und lebte in einer Höhle des Waldes und war eine Weissaginn. Meine Eltern fürchteten sich vor ihr, und ich mußte manchmal zu ihr gehen und ihr freundlich thun, damit sie uns nicht schade. Ich hatte eine große Begierde, zu reisen und zu lernen, die alte Muhme erzählte mir immer von wunderbaren Ländern und von Leuten, bei denen man Alles lernen könne. – »O könnt ich reisen und lernen!« sagte ich, »jetzt muß ich immer das Hühnlein füttern;« da erwiederte die Muhme: »ich weiß wohl ein Hühnlein, wenn du das füttertest, da wäre dir geholfen,« und sie zeigte mir ein Huhn in ihrer Höhle und sagte: »wenn du ihm täglich ein Körnlein vom Futter des Hühnleins Gallina bringst, bis es fett wird, so wird es ein goldenes Ei legen, wenn wir das verkaufen, kannst du weit reisen und Alles lernen.« Ich ließ mich verführen. Ich stahl täglich dem frommen Hühnchen ein Körnlein. Es reichte nicht hin. Ich lernte zwei, dann drei und zuletzt gar das ganze Futter stehlen. – »Noch einmal,« sagte die böse Muhme, »mein Huhn sitzt schon zu Neste, noch einmal bringe das Futter, und das goldene Ei ist da, und du reisest weit und lernest Vieles.« Nochmals schlich ich Nachts in großer Angst zu dem Futterkasten des Hühnleins, das immer gar wehmüthig gackernd mich gewarnt hatte, dießmal hörte ich seine Stimme nicht, ich öffnete den Kasten, der furchtbare Hund Salmos, der Saufänger sprang mir daraus entgegen und erwürgte mich. – Das Hühnlein Gallina war verhungert und Salmo hatte den Hund in den Kasten gesperrt, um den Dieb zu fangen. – Ach da machte ich die große Reise in die andere Welt, und lernte Vieles, nehmlich: »du sollst nicht stehlen, und Alles bis auf den letzten Heller muß ersetzet werden!« – mir aber ist das Urtheil gesprochen worden, daß ich bei Kindern und Kindes Kindern des Hühnleins so lange das Futter bewachen und jedes zerstreute Körnlein auflesen und anwenden muß, bis so viel Weizenkörner zur Ehre Gottes und zum Trost der Armen durch meine Bemühung gewonnen sind, als aus dem von mir gestohlenen Weizen, wenn er gesäet worden wäre, hiezu hätten verwendet werden können. Seit diesem Urtheil hüte und sorge ich schon viele, viele Jahre bei dem Futter im Gallinarium und hab schon ziemlich viel ersetzt, aber du kannst mir Hilfe leisten. Verena, du weißt, daß das Almosen tausendfältig ersetzt wird, so demüthige dich und bettle das Futter für das Hühnlein zusammen, so werden die Wohlthäter tausendfach belohnt werden; und du selbst theile das Ueberflüßige mit Gott und den Armen, so wird Alles auch tausendfach gemehrt werden, und Alles das schenke dem Aermsten aller Armen, mir – damit ich meine Schuld tilge und zur Ruhe gelange.« So flehte das Büblein zu Verena und sie gab ihm die Hand darauf und es verschwand. – Von dieser Zeit an bettelte Verena immer den Weizen zur Nahrung des ganzen Gallinariums und verwendete den Ueberfluß, wie du weißt, für die Kirche und die Armen, und Gott segnete ihr Thun reichlich. Niemals hat sie das Geheimniß des Bübleins ausgesprochen, nie mehr von ihm gesagt, als: »es macht sein Sach« – denn man soll die Schuld der Todten tilgen, ohne sie zu verkünden. Gestern Abend nun, als sie alle Hühner noch fütterte und das Hühnlein im Korb mit auf ihre Kammer nehmen wollte, um heute vor Tag, ohne die andern Hühner im Schlafe zu stören ihren jährlichen Gang zu der Höhle Salmos mit ihm anzutreten, sah sie das Büblein im Gewölbe sehr beschäftigt, als packe es seinen Reisebündel. – Nach Mitternacht, nachdem sie wenige Stunden geschlafen, weckte sie die Erscheinung und sprach: »Verena, ich komme Abschied von dir zu nehmen, lohn dir das wahre Weizenkörnlein tausendfältig, was du an mir gethan! Alles, was ich schulde, ist bezahlt, schenk mir doch noch ein Bischen auf den Weg, daß ich doch Etwas mitbringe und nicht ganz so kahl ankomme, sieh, ich habe noch Platz oben in meinem Bündlein!« Da stand Verena auf und betete von Herzen für das Büblein, bis es sagte: »Genug, genug, ich krieg den Seckel sonst nicht zu. Jetzt gehe zu Jakob von Guise und sage ihm, wie es mit dem Büblein beschaffen war, und wie es sein Sach endlich durch dich zu Stande gebracht. Sage ihm auch, er solle der Gräfin Amey Alles erzählen und sie bitten, daß sie mir mein Bündlein zuschnüre, dann sage ich tausend Gottvergelts und reise in den Himmel!« – nach diesen Worten verschwand das Büblein, und Verena gieng zu dir und dann zu mir, ich aber ersuche dich, erfülle den Wunsch des Bübleins mit Gebet.« So sprach Jakob von Guise zu mir, und da ich ihm hierauf erzählte, was mir vor einer Stunde mit dem Büblein geschehen, und wie ich ihm bereits sein Bündlein geschlossen und es seinen Weg in den Himmel freudig angetreten habe, gab er mir seinen Segen und sprach: »wir wollen dieses Ereigniß für eins bewahren.« So habe ich es dann auch allein für mich niedergeschrieben. – Als ich in das Gallinarium zurückkehrte, fand ich meine Mägde schon in der Wäsche plätschernd und meine Gespielen mit mancherlei Anordnung und Aufsicht beschäftigt. ich begab mich mit Jungfer Cordula, welche immer bei Krankheit oder Abwesenheit Verenas ihre Stelle vertrat, in das Stübchen Verenas, überreichte ihr die Schlüssel zu den Hühnern und dem Futter und dem Kornspeicher, nahm in ihrer Gegenwart das versiegelte Testament Verenas aus der Truhe und ließ sie in dem Stübchen zurück. – Ich war nach dem Erlebten eben nicht besonders erschüttert; es war mir recht von Herzen lieb, daß dem Büblein geholfen war; – aber indem ich mich fragte, warum mich Das nicht stärker bewegte, dem Verena doch so viel mühselige Jahre gewidmet hatte, antwortete eine Stimme aus meinem Innern, da ich vorübergehend mich vor dem großen Kreuze beugte: »hast du je für das Glück Anderer ein Opfer gebracht? dem Büblein, aber nicht dir ist geholfen, auch du thuest das Deine, wer wird dir dein Bündlein schnüren? Was soll dich erschüttern? Zu Leid und Freud gehört ein Echo, ein Wiederhall, der antwortet; – aber du bist einsam!« – Als ich diese Stimme in meinem Innern hörte, war mir unheimlich; ich blieb aber mit dem Gewande am Geländer der Treppe hängen, ich schaute um und sah das Kreuz an, da war's, als spreche es zu mir: »Ich bin so einsam, o lasse mich nicht so einsam, o lasse dich erschüttern!« – Das wollte mich schier bewegen, doch ich hörte Gesang nahen und trocknete meine Augen und eilte an den lustigen Springbrunnen des Schloßhofes unter die Linden, da fand ich meine Gespielen beschäftigt, meine Halskrausen und Schleier und feineren Geräthe zu waschen, und ich gesellte mich zu ihnen nach alter Landessitte, jede häusliche Arbeit durch meine Theilnahme zu ehren und wusch. Wie wir nun so plätscherten und wischi waschi plauderten und jede vor der Andern ihre innere Armuth, die wir doch gegenseitig kannten, unter einer andern Flitterkrone, ich aber unter meiner Grafenkrone versteckte, zogen Schaaren von armen Kindern mit Körben zu uns heran und bettelten um Geschenke, den Johannisengel morgen zum Feste zu schmücken, und Johannisfeuer anzuzünden. Ich ließ ihnen reichlich Speise und Holz austheilen und schenkte ihnen auch ein schönes rothes Kleid, den Johannisengel zu bekleiden. Sie sangen aber einen Reim:

»Feuerrothe Röselein,
Aus dem Blute springt der Schein,
Aus der Erde dringt der Wein,
Roth schwing ich mein Fähnelein!«

und konnte ich diese Worte nicht aus den Sinnen los werden, ich weiß nicht warum. Es zog mir dabei ein banges drückendes Gefühl von der linken Schulter zum Herzen. Nachmittags zogen wir mit der Wäsche, den Teppichen und der großen amaranthseidnen Decke auf die Wiese, und breiteten Alles zur Bleiche aus; denn es ist in dem Lande Hennegau eine große Verehrung des Täufers und herrscht unter dem Volke der Glaube, der Thau in der Johannisnacht bewahre Leinen-, Seiden- und Wollentücher vor Mottenfraß und anderm Verderben. Es waren aber drei fromme arme Fräulein, zur Lilien genannt auf der Bleiche. Sie waren aus meinem Ländchen Vadutz einen weiten Weg vor einigen Tagen barfuß ins Hennegau gewallfahrtet und zwar zu mir. Sie hatten ein schweres Anliegen und ließen mich durch Jakob von Guise bitten, ganz allein mit mir zu sprechen und zwar am Abend vor Sonnenwende. Schon vor zwei Jahren, da meiner Mutter letztes Krankenlager begonnen, waren sie ins Hennegau gekommen mit sehr schönem Bildwerk, denn Klareta, die jüngste hatte ihres Gleichen der Zeit nicht mit Sticken und Weben von Priestergewand und Tapezerei; war auch eine große Lieblichkeit und Demuth in ihr, gemischt mit seltsamer Trauer und erquickendem Frieden, und konnte sie schöne Weisen dichten und singen. Meine Mutter hatte ein Wohlgefallen an ihr, und da das Mägdlein sehr darum bat, nahm sie es zur Dienerinn. Wir hatten aber fast großen Schrecken mit ihr, denn Nachts an ihrem Krankenlager wachend, war sie plötzlich unweise geworden, und haben wir sie mit den Schwestern wieder in ihre Heimath senden müssen. Sie schied unter großer Wehklage und sprach seltsame Worte; und da die Mutter acht Tage nachher starb, gieng allerlei Rede über sie, wodurch sie mir unheimlich ward; diese unweise Klareta war wieder von ihren Schwestern ins Land gebracht worden. Sie war mir nicht unlieblich, ja eigentlich meinem Herzen nah; aber ich verläugnete es, es war mir bange vor ihr, es war mir, als sey sie ein Geschick, oder bringe mir eins. – Wo ich war, flog sie nach mir, wie ein Schmetterling ins Licht. – Ich hatte ihnen versprochen, die Nacht vor Sonnenwende bei ihnen allein auf der Bleiche zu seyn; sie hatten übernommen, Kirchenwäsche und Taufhemden um Gotteswillen im Johannisthau zu bleichen und harrten meiner mit Sehnsucht. – Meine Gespielen schlugen mir ein kleines Schlafzelt neben ihrer Bleichhütte auf und kehrten zur Stadt. – Als es nun Abend geworden, war all meine Wäsche ausgebreitet. Der Engel des Herrn läutete, wir standen betend um die Hütte, und als wir uns gegrüßt, sangen die drei Schwestern dreistimmig einen süßen Reim vom Abend, von welchem sie aus früherer Zeit wußten, daß er mir ungemein lieb war:

»O Stunde, da der Schiffende bang lauert
Und sich zur Heimath sehnet an dem Tage,
Da er von süßen Freunden ist geschieden,
Da in des Pilgers Herz die Liebe trauert
Auf erster Fahrt, wenn ferner Glocken Klage
Den Tag beweinet, der da stirbt in Frieden!«
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