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Glockenspiel

Heinrich Seidel: Glockenspiel - Kapitel 77
Quellenangabe
titleGlockenspiel
authorHeinrich Seidel
typepoem
publisherA.G. Liebeskind
addressLeipzig
sendermagnus.mueller@vetmed.uni-giessen.de
firstpub1889
modified20170929
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Sommernacht

              Nun in dämmergrauem Dunkel
Ruht von heissem Tag die Flur –
In verglimmendem Gefunkel
Schwand der Sonne letzte Spur,

Schlummer hält die Welt umschlungen –
Nebel steigt im Wiesengrund,
Was am lauten Tag verklungen,
In der Stille wird es kund.

Sanftes Flüstern – zartes Weben –
Fern von Vogelruf ein Ton:
Herz, was soll dein leises Beben,
Ach, vergessen glaubt ich's schon!

Nicht begräbt es Zeit und Wille,
Was dir einst das Herz bewegt –
Es befällt dich eine Stille,
Wo der alte Ton sich regt!

 


 

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