Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Heinrich Seidel >

Glockenspiel

Heinrich Seidel: Glockenspiel - Kapitel 55
Quellenangabe
titleGlockenspiel
authorHeinrich Seidel
typepoem
publisherA.G. Liebeskind
addressLeipzig
sendermagnus.mueller@vetmed.uni-giessen.de
firstpub1889
modified20170929
Schließen

Navigation:

Die Grasmücke

        Jüngst mit ihr in holdem Bangen
Bin ich dort im Thal gegangen,
Wo die wilden Rosen blühn
Aus dem jungen Grün.

"Ach, du liebes Grasemückchen,
Sing uns doch ein kleines Stückchen
Von der guten Frühlingszeit!"
Sprach die holde Maid.

Und der Vogel sang in schönen
Glockenreinen Flötentönen,
Und von lauter Liebe klang
Jauchzend sein Gesang.

War es doch, als ob wir müssten,
Dass wir uns einander küssten
Bei den Rosen dort im Thal,
Ach, zum ersten Mal.

Vöglein, du magst weiter fliegen!
Liebes Vöglein, sei verschwiegen!
Keinem darfst du es gestehn,
Was du heut gesehn!

 


 

 << Kapitel 54  Kapitel 56 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.